Mercedes-Benz GLS

Daimler: Kundin entdeckt gefährliches Batterieproblem an ihrem Auto - „schreckliches Unternehmen“

Der Mercedes-Benz GLS fährt auf einer Straße durch die Landschaft.
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Der Mercedes-Benz GLS der Daimler AG ist bereits als „Stadtpanzer“ verschrien. Jetzt kommen wohl noch Batterieprobleme dazu.
  • Valentin Betz
    VonValentin Betz
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Die Fahrzeuge der Daimler AG sind international für ihre hochwertige Verarbeitung angesehen. Fehlerfrei sind sie nicht, wie eine Beschwerde aus den USA zeigt.

USA/Stuttgart - Die Daimler AG baut zahlreiche Fahrzeuge im Luxussegment. Klar, dass angesichts stattlicher Preise die Ansprüche an Qualität und Verarbeitung steigen. Bei einem Absatz in der Größenordnung von Daimler bleibt aber auch der Fahrzeughersteller aus Stuttgart nicht von Fehlern verschont.

Erst vor wenigen Tagen hatte sich ein Kunde bei Daimler über sein auseinanderfallendes Auto beschwert. Während manch eine Beschwerde eventuell kleinkariert und belanglos erscheint, weisen Kunden der Daimler AG auf Facebook aber auch wiederholt auf teils erhebliche Mängel hin. Eine Frau in den USA nannte ein Fahrzeug von Mercedes-Benz deshalb jetzt „ziemlich gefährlich“.

Daimler-Kundin beschwert sich über Mercedes-Benz GLS - Batterie hat erhebliche Probleme

Das Problem der Kundin aus den USA erinnert an den stinksauren Daimler-Fahrer, dessen Elektromotor streikte. Im Falle der US-Amerikanerin geht es allerdings nicht um ein E-Auto oder Hybrid, sondern um den Mercedes-Benz GLS. Vergangenes Jahr hatte der Daimler-SUV als „monströser Stadtpanzer“ für Empörung gesorgt und einen Negativpreis erhalten.

Die Frau aus den USA beklagte sich auf der Facebook-Seite von Mercedes-Benz, dass sie ihren neu gekauften GLS mitsamt einer Batterie bekam, die schon seit zwei Jahren für Probleme sorgt. Die Batterie des SUV schaltet sich offenbar bei laufender Fahrt ab. Wirklich in Rage bringt die Kundin aber die Reaktion von Daimler auf diese Beschwerde.

Kundin der Daimler AG: Beschwerde über Umgang von Mercedes-Benz

Obwohl die Verantwortung für die schadhafte Batterie offenbar bei Mercedes-Benz liegt, wollte der Fahrzeughersteller der Kundin keinen Mietwagen für die drei Wochen stellen, die ihr GLS in der Werkstatt verbringen musste. Dort sollte der SUV eine neue Batterie bekommen, „die ebenfalls jederzeit streiken kann“, so die US-Amerikanerin.

Bisher schien die Frau eine solche Reaktion von Daimler nicht gewohnt. „Wie untypisch für Mercedes, nicht zu ihren Autos zu stehen und noch dazu die Kunden nicht gut zu behandeln“, beschwert sie sich. Die Erfahrung hat die Kundin dazu bewegt, ihre Meinung über Mercedes-Benz grundlegend zu ändern. „Was für ein schreckliches Unternehmen“, erklärt sie. Einen Ratschlag hat sie ebenfalls parat: „Kauft diesen SUV nicht, der ist ziemlich gefährlich!“

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