E-Auto von Mercedes

Böhmermann lästert über E-Auto von Daimler - „billiger Swingerclub mit LED“

Satiriker Jan Böhermann neben einem Modell EQA der Daimler AG.
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Satiriker Jan Böhermann fuhr einen Daimler EQA Probe - so richtig warm wurde er mit dem E-Auto offenbar nicht.
  • Carolin Freytag
    VonCarolin Freytag
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Satiriker Jan Böhmermann ist auf der Suche nach dem perfekten E-Auto. Der Mercedes EQA der Daimler AG hat ihn dabei aber offenbar gar nicht überzeugt.

Stuttgart - Satiriker Jan Böhmermann, der unter anderem die Sendung „ZDF Magazin Royale“ moderiert, ist nach eigenen Aussagen auf der Suche nach dem perfekten E-Auto. In seinem Spotify-Podcast „Fest und Flauschig“, den er gemeinsam mit Musiker Olli Schulz betreibt, erzählt er regelmäßig von Erlebnissen beim Probefahren von Elektroautos. Nach Tesla, VW ID.3. und diversen anderen Modellen war nun offenbar auch ein Fahrzeug der Daimler AG mit Sitz in der Landeshauptstadt Stuttgart an der Reihe.

„Ich habe schon vor einiger Zeit angekündigt, dass ich sämtliche auf dem Markt verfügbaren Elektromobile testen möchte, um herauszufinden, welches für mich das geeignetste ist“, sagt Jan Böhmermann in der Podcast-Ausgabe vom 14. September. Derzeit sei er im Porsche Cayenne unterwegs. Vor kurzem habe er aber dann den EQA von Mercedes probegefahren. So richtig gefallen hat ihm das E-Auto-Modell offenbar jedoch nicht.

Daimler EQA fällt bei Satiriker Böhmermann durch - „billiger Swingerclub mit LED im Auto“

Denn schon das Design löst bei dem Satiriker Missfallen aus: „Ich weiß nicht, woher das kommt, dass sie überall so farbige LEDs verbauen, die man über ein Display farblich ändern kann“, sagt Böhmermann, und findet deutliche Worte: „Ich will nicht die fahrende F*ckhöhle haben, so einen billigen Swingerclub mit LED im Auto.“

Die Reaktionen der Mercedes-Mitarbeiter scheinen ihn in seinem Eindruck bestätigt zu haben. „Ich hatte das Gefühl, dass die Leute bei Mercedes selbst nicht überzeugt davon sind und den ungern rausrücken wollten“, berichtet Böhmermann weiter und kann sich das Lachen nur schwer verkneifen. Das E-Auto sei für viele Autoverkäufer, Mechaniker und Ingenieure wohl einfach ein „technischer Downgrade“ mit einem Motor, an dem kaum noch etwas machbar sei. „Der Elektromotor ist ja nur noch ein bisschen Magnetspule und Metall, und fertig“, so der Satiriker.

Böhmermann: Daimler EQA „hat mich nicht überzeugt“

Böhmermann fasst es zusammen: „Der EQA hat mich nicht überzeugt.“ Er komme zwar selbst aus einer „Mercedes-Familie“, geholfen hat das wohl aber nicht dabei, sich für das E-Auto von Daimler zu begeistern.

Ein Daimler-Konkurrent schnitt da offenbar besser ab: Der Polestar 2 sei „ein Auto, bei dem sich die Leute Gedanken gemacht haben, statt nur alte Teile zu verbauen“, so Böhmermann. Es handle sich dabei um einen „ziemlich überzeugenden Kandidaten“.

Das Ende des Talk-Ausflugs in die Elektro-Welt ist dann jedoch ernüchternd. Auf die Frage seines Podcast-Partners Schulz, wann denn mit einem E-Auto-Kauf zu rechnen sei, antwortet Böhmermann: „Ich würde sagen, gar nicht“. Er werde sich wohl „vom privaten Kreis wieder in 20 Jahre Benziner quatschen lassen“. Wie viel Ernst in der Podcast-Ansprache steckt, weiß aber nur Böhmermann selbst.

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