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Coronavirus in Baden-Württemberg: Zahl der Patienten auf Intensivstationen steigt

Eine Pflegekraft steht auf einer Intensivstation in einem Zimmer und bedient eine Herz-Lungen-Maschine.
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Eine Pflegekraft steht auf einer Intensivstation in einem Zimmer und bedient eine Herz-Lungen-Maschine.

Die Zahl der Intensivpatienten im Land ist auf 295 gestiegen. Seit Mittwoch gilt die Warnstufe mit strengeren Regeln für Ungeimpfte.

Stuttgart (dpa/lsw) - In Baden-Württemberg ist die Zahl der Covid-Patienten auf den Intensivstationen auf 295 gestiegen. Im Vergleich zum Vortag nahm die Intensivbettenbelegung um elf Patienten zu, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart am Mittwoch mitteilte. Weil die Zahl der Covid-Intensivpatienten an zwei Werktagen in Folge schon ab Dienstag über 250 gestiegen war, gilt laut der Corona-Verordnung des Landes seit Mittwoch die Warnstufe mit strengeren Regeln vor allem für Ungeimpfte.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche war am Mittwoch (Stand: 16.00 Uhr) mit 173,3 wieder ansteigend. Am Dienstag hatte sie bei 165,7 gelegen. Wegen des Feiertags Allerheiligen wurden zuletzt womöglich weniger Infektionen gemeldet. In den Tagen davor war die Inzidenz stets merklich gestiegen - das aber mit etwa gleichbleibender, nicht zunehmender Dynamik.

Die Behörde verzeichnete zudem am Mittwoch 5176 neue Corona-Infektionsfälle und 29 neue Todesfälle in Zusammenhang mit dem Virus. Damit beträgt die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie 644 294, die der Todesfälle 11 048. Die Hospitalisierungsinzidenz, also die Zahl der Einweisungen von Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner in Kliniken innerhalb einer Woche, betrug 3,9 (Vortag: 3,6).

Der Anteil der mindestens einmal Geimpften an der Bevölkerung lag nach Angaben des Robert Koch-Instituts am Mittwoch im Südwesten bei 66,7 Prozent, der Anteil der vollständig Geimpften bei 65 Prozent.

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