8.000 Erstimpfungen täglich

Coronavirus in Baden-Württemberg: Wieder mehr Menschen lassen sich impfen

Impfung
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Eine Person wird geimpft (Symbolbild).

Trotz einer hohen Inzidenz war die Skepsis gegenüber der Corona-Impfung lange groß. Inzwischen steigt die Zahl der Impfwilligen aber wieder.

Stuttgart (dpa/lsw) - In Baden-Württemberg lassen sich wieder mehr Menschen gegen Corona impfen. Man beobachte aktuell landesweit eine Zunahme bei den Erstimpfungen, wenn auch weiterhin auf niedrigem Niveau, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Stuttgart am Dienstag mit. Seit der Ankündigung zur neuen Corona-Verordnung habe sich die Zahl der Erstimpfungen im Südwesten von täglich rund 5000 in den vergangenen Wochen auf rund 8000 Erstimpfungen am Montag erhöht, so der Sprecher.

Die Landesregierung hatte Anfang August eine neue Corona-Verordnung angekündigt. In der vorigen Woche war dann bekannt geworden, dass es für Geimpfte und Genese kaum noch Einschränkungen des gesellschaftlichen Lebens geben soll. Laut den seit diesem Montag geltenden neuen Regeln genießen Geimpfte und Genesene unabhängig von lokalen oder regionalen Corona-Inzidenzen wieder größere Freiheiten. Ungeimpfte und Nicht-Genesene müssen dagegen wesentlich häufiger als bisher negative Antigen-Schnelltests vorweisen.

In Baden-Württemberg sind bislang rund 6,79 Millionen Menschen mindestens einmal geimpft, 6,39 Millionen Menschen gelten nach Angaben des Robert Koch-Instituts vom Dienstag (Stand: 8.00 Uhr) als vollständig geimpft. Das entspricht einer Impfquote von 61,2 Prozent bei den Erstimpfungen. 57,6 Prozent der Menschen sind vollständig geimpft.

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