Zahlen des Landesgesundheitsamtes

Coronavirus in Baden-Württemberg: Infektionen steigen besorgniserregend an

Corona-Tests
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Testsets mit Abstrichstäbchen liegen in einem Testzentrum für Corona-Verdachtsfälle.

Lange war die Inzidenz auf einem rekordverdächtig niedrigen Wert. Inzwischen gilt der Wert in Baden-Württemberg nicht mehr als maßgebend - und die Zahlen steigen rasant.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Kurve der Neuinfektionen mit dem Coronavirus binnen sieben Tagen geht in Baden-Württemberg weiter stetig nach oben. Der Wert lag am Mittwoch bei 36,7 Ansteckungen je 100 000 Einwohner, wie das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Am Vortag hatte der Wert noch 33,5 betragen.

Über der 35er Schwelle liegen 18 Stadt- und Landkreise, weitere 22 haben die Marke noch nicht erreicht und 4 sind sogar über der nächsten Stufe von 50. Die höchste Inzidenz weißt die Stadt Baden-Baden auf (65,2), am wenigsten neue Infektionen wurden im Hohenlohekreis (16,0) registriert. Im Südwesten gibt es 44 Stadt- und Landkreise.

Die Zahl der bestätigten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie ist bis Mittwoch um 966 auf 513 648 gestiegen, ein weiterer Mensch starb im Zusammenhang mit dem Virus. Die Zahl der Toten liegt nun bei 10 437. In intensivmedizinischer Behandlung waren zuletzt 61 Covid-19-Patienten, von denen 31 invasiv beatmet wurden. Insgesamt sind derzeit 2009 von betreibbaren 2349 Intensivbetten (85,5 Prozent) belegt.

Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Solche Betten werden aber nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern auch für Menschen mit anderen Erkrankungen.

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