Hilfsfonds für Studenten

Wegen Corona: Hochschule in Stuttgart schenkt Studenten 500 Euro - Professoren zahlen aus eigener Tasche

Viele Studenten sind durch das Coronavirus in Baden-Württemberg in eine finanzielle Notlage geraten. Eine Studentin sitzt auf ihrem Bett, den Kopf hat sie auf die Knie gestützt.
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Hochschule in Stuttgart zahlt 500 Euro an Studenten, die wegen des Coronavirus in Baden-Württemberg in finanzieller Not sind (Symbolbild)
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    vonJulian Baumann
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Das Coronavirus in Baden-Württemberg hat das tägliche Leben drastisch verändert. Eine Hochschule in Stuttgart unterstützt nun die Studenten, die wegen der Pandemie in finanzielle Not geraten sind.

  • Durch das Coronavirus in Baden-Württemberg und die Gefahr einer Ansteckung sind persönliche Kontakte nur im kleinen Rahmen möglich.
  • Die Vorlesungen an den Universitäten und Hochschulen in Stuttgart besuchen die Studenten im Moment ausschließlich über die Webcam.
  • Durch die Auswirkungen der Pandemie fielen auch viele Jobs weg. Die Hochschule der Medien in Stuttgart unterstützt nun Studenten, die in finanzielle Not geraten sind.

Stuttgart - Durch das Coronavirus in Baden-Württemberg verloren viele Menschen ihre Jobs oder können aktuell nicht arbeiten. Auch viele Studenten an der Hochschule und der Universität Stuttgart sind betroffen und befinden sich deshalb in einer finanziellen Not. Die Hochschule der Medien in der Landeshauptstadt Stuttgart richtete einen Hilfsfonds für die betroffenen Studenten ein. Professorinnen und Professoren der Fakultät Information und Kommunikation riefen die Initiative „Butter und Brot - für Studis in Not“ ins Leben.

„Wir haben die Situation der Studierenden in den letzten Wochen aufmerksam verfolgt und uns entschlossen, in Not geratene Studierende in unserer Fakultät zu unterstützen“, sagte der Dekan der Hochschule der Medien, Udo Mildenberger. Die Initiative entstand eher zufällig. Wie die Stuttgarter Zeitung berichtet, führte die Hochschule aus Stuttgart eine Evaluation zum Thema Fachinhalte, Methodik, Technik durch. Dabei befragte man die Studenten auch zu ihrer finanziellen Situation in Zeiten des Coronavirus in Baden-Württemberg.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Studenten haben große finanzielle Sorgen

Laut Mildenberger stehen 15 bis 20 Prozent der befragten 500 Studenten jetzt oder bald ohne finanzielle Mittel da. Durch den Hilfsfonds ist die Hochschule der Medien in Stuttgart jetzt in der Lage, den Betroffenen zu helfen. „Der Fonds ist eine private Initiative einiger Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Fakultät sowie externer Kooperationspartner“, sagte die Koordinatorin Cornelia Vonhof. Studenten der Fakultät Information und Kommunikation, die durch das Coronavirus in Baden-Württemberg in finanzielle Not geraten sind, erhalten eine mögliche finanzielle Hilfe in Höhe von 500 Euro. Die Summe wird pro Student nur einmalig ausgezahlt.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Kommission entscheidet über Zuwendungen

Die Initiative unterstützt nicht alle Studenten der Hochschule der Medien in Stuttgart, die durch das Coronavirus in Baden-Württemberg in eine finanzielle Schwierigkeiten haben. Das Angebot gilt nur für Studenten der Studiengänge Informationsdesign, Informationswissenschaften, Online-Medien-Management, Wirtschaftsinformatik und digitale Medien. „Wir fördern nur Studierende aus unserer Fakultät“, sagte Mildenberger der Stuttgarter Zeitung.

Nach dem Antrag der Studenten entscheidet eine Kommission über die Erteilung der Zuwendungen. Die Kommission besteht aus Stifter und Stifterinnen, die laut der Hochschule der Medien unter strikter Bewahrung der Privatsphäre über die Zuwendungen entscheiden. Ausgezahlt wird die Unterstützung für Studenten, die durch das Coronavirus in Baden-Württemberg in Geldnot geraten sind, nur, solange die Fördergelder reichen. Die Summe von 500 Euro ist weder ein Kredit noch ein Darlehen. Zurückzahlen müssen die Studenten der Hochschule in Stuttgart die Summe demnach nicht.

Laut einer Studie der Kinderturnstiftung Baden-Württemberg werden die Kinder im Bundesland immer dicker. Der Test ergab aber auch, dass die Kinder in Baden-Württemberg sieben Prozent fitter sind als der bundesweite Durchschnitt. Einer der Gründe für die steigende Anzahl übergewichtigen Kindern könnte die mangelnde Bewegung während der Corona-Krise sein.

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