Stuttgart Feuersee

Frau in Stuttgart festgenommen: Ihre Handlungen fördern die Verbreitung von Corona.

Ein Polizist spricht in einem Park in Stuttgart während einer Coronavirus-Kontrolle eine Frau an
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Coronavirus in Baden-Württemberg: Die Polizei nahm in Stuttgart eine Frau fest, die Passanten bespuckte (Symbolbild)
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Die Polizei Stuttgart nahm am Dienstag eine 33-jährige Frau fest. Sie wird verdächtigt, mehrere Passanten bespuckt und beleidigt zu haben - trotz der aktuellen Gefahr durch das Coronavirus.

  • Das Coronavirus in Baden-Württemberg verbreitet sich inzwischen langsamer als noch vor ein paar Wochen. Die Gefahr einer Ansteckung besteht jedoch noch immer.
  • Die Polizei nahm am Dienstag in Stuttgart eine Frau fest. Sie soll mehrere Passanten bespuckt und beleidigt haben.
  • Durch ihre Handlung förderte sie durch Tröpfcheninfektion die weitere Verbreitung von Covid-19.

Stuttgart - Das Coronavirus in Baden-Württemberg stellt noch immer eine Gefahr dar. Die Lungenkrankheit forderte bereits 1.726 Menschenleben im Bundesland (Stand: 27. Mai). Die Polizei Stuttgart nahm am Dienstag eine 33-jährige Frau fest. Die Frau soll mehrere Passanten in der Rotebühlstraße im Stuttgarter Stadtviertel Feuersee bespuckt und beleidigt haben.

Die Verbreitung von Covid-19 erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Nach Angaben des Ministeriums für Soziales und Integration in Baden-Württemberg, kann eine infizierte Person andere Menschen mit dem Coronavirus anstecken, auch wenn sie selbst keine Symptome aufweist. Durch Speichel kann das Virus demnach auf direktem Wege übertragen werden.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Frau bespuckt Passanten in Stuttgart

Am Dienstag gegen 16:45 alarmierten Passanten die Polizei in Stuttgart. Die 33-jährige Frau habe nach Angaben der Passanten auf der Höhe des Feuersees zunächst laut herumgeschrien. Danach sei sie dazu übergegangen, mehrere Passanten zu bespucken und zu beleidigen. Solche Spuckangriffe sind seit dem Ausbruch des Coronavirus in Baden-Württemberg besonders gefährlich. Das Coronavirus ist in Stuttgart wegen der hohen Einwohnerzahl stark verbreitet.

Nach Angaben der Polizei Stuttgart soll die 33-Jährige eine noch unbekannte Passantin mit ihrem Rucksack geschlagen haben. Die Beamten nahmen die randalierende 33-jährige Frau fest und brachten sie in eine psychiatrische Einrichtung. Ob die psychisch verwirrte Frau die Passanten bespuckt hat, um sie mit dem Coronavirus zu infizieren oder ihnen zumindest Angst vor einer Ansteckung zu machen, ist nicht bekannt.

Die Polizei sucht Zeugen und Geschädigte des Vorfalls in Stuttgart. Die noch unbekannte geschlagene Frau und weitere Zeugen werden gebeten, sich beim Polizeirevier in der Gutenbergstraße unter der Rufnummer +4971189903300 zu melden.

Coronavirus: Zahlreiche Spuck-Attacken in Baden-Württemberg

Der Spuckangriff auf die Passanten in Stuttgart Feuersee ist nicht der erste dieser Art in Baden-Württemberg. Am Mittwoch vor zwei Wochen weigerte sich ein Mann beim Betreten eines Schuhgeschäfts in Schwäbisch-Hall, eine Maske zu tragen. Die Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln gilt seit dem 27. April und dient der Eindämmung des Coronavirus in Baden-Württemberg. Nach mehreren Hinweisen des Personals bespuckte der Mann eine 20-jährige Verkäuferin des Schuhgeschäfts.

Am selben Tag kam es in Backnang (Rems-Murr-Kreis) zu einem vergleichbaren Fall. Ein 23-jähriger Mann widersetzte sich zunächst der Polizei und bespuckte dann einen Sanitäter. Wie die Polizei Aalen mitteilte, wurde auch ein Polizist bei der Auseinandersetzung verletzt.

Auf Anfrage von BW24 konnte die Polizei Stuttgart nicht mitteilen, ob es mehr solcher „Spuckangriffe“ seit dem Ausbruch des Coronavirus in Baden-Württemberg gibt.

In der Nacht auf Mittwoch entkam eine Frau nur knapp einer Vergewaltigung. Ein Mann folgte der 34-Jährigen auf der Königstraße und fiel im Parkhaus über sie her. Die Polizei Stuttgart ermittelt gegen den noch unbekannten Täter.

Wegen dem Coronavirus sind viele Studenten in eine finanzielle Notlage geraten. Eine Hochschule in Stuttgart schenkt den Studenten nun 500 Euro. Einige Professoren zahlen dabei aus eigener Tasche.

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