Coronavirus : Das gilt für Reisen und Urlaub in Baden-Württemberg

Coronavirus in Baden-Württemberg: Das gibt es bei Reisen zu beachten

Eine Frau steht am Hauptbahnhof in Stuttgart. Sie trägt ein Schild mit der Aufschrift „Tragen Sie Verantwortung. Tragen Sie Maske“.
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Reisen und Coronavirus in Baden-Württemberg: Was ist jetzt erlaubt und was verboten? Hier gibt es Antworten auf die wichtigsten Fragen.
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich auf der ganzen Welt ausgebreitet und Reisen sind bis auf Weiteres erschwert. So ist die aktuelle Lage in Baden-Württemberg.

  • Das Coronavirus sorgt in Baden-Württemberg seit Wochen für Einschränkungen
  • Reisen waren lange Zeit nahezu unmöglich, Hotels durften keine Touristen empfangen
  • Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen ins Ausland.

Die Lungenkrankheit Covid-19 hat Deutschland fest im Griff. Viele Bundesländer haben Kontaktverbote beschlossen. Das neuartige Coronavirus ist längst in Baden-Württemberg angekommen und sorgt dort für tief greifende Einschränkungen. Schließungen betreffen:

An Urlaub ist in diesen Tagen also nicht zu denken. Die Bundesregierung rät von Reisen ab und das Auswärtige Amt hat eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Autobahnen sind dieser Tage wesentlich leerer.

Die REs sowie ICEs der Deutschen Bahn fahren zum Teil nur mit Einschränkungen und auch am Flughafen Stuttgart oder dem Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden herrscht quasi Stillstand. Für EU-Bürger und Nicht-EU-Bürger galt wochenlang ein Einreiseverbot, sofern keine Aufenthaltsgenehmigung vorhanden ist. Einzelne Risikogebiete gibt es nicht mehr. Ob einen Flug ins Ausland oder eine Autofahrt ins benachbarte Bundesland – alle Reisen sollten vermieden werden.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Reisen fast nur noch mit Mundschutz möglich

In vielen Ländern gelten Reisewarnungen, Ausgangsbeschränkungen, Kontakt- sowie Einreiseverbote. Am Flughafen Stuttgart sowie am Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden wurden viele Flüge gestrichen. Alles ist Risikogebiet, daher sind Reisen ins Ausland somit vorerst nicht mehr möglich. Das gilt für EU-Bürger und Nicht-EU-Bürger.

Wer dennoch Urlaub machen und sich von seiner Arbeit erholen möchte, muss erfinderisch werden. Möglich sind kurze Tagesausflüge ins Grüne, um dem Lagerkoller zu entkommen, sofern die Kontaktverbote eingehalten werden. Das heißt: Ausflüge sollten entweder allein oder ausschließlich mit Personen aus dem eigenen Haushalt unternommen werden. Um einen Abstand von 1,5 m halten zu können, empfiehlt es sich außerdem, hoch frequentierte Orte zu meiden. Bei der Hinfahrt ist dies nicht immer möglich, daher gilt in Bussen, Trams, S-Bahnen und REs die Maskenpflicht für alle Personen ab sieben Jahren.

Der Fernverkehr – also die ICEs und ICs – sind bisher nicht betroffen, die Deutsche Bahn empfiehlt ihren Kunden aber, auch dort eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Während der Autofahrt auf der Autobahn ist der Mundschutz nicht notwendig. Es sei auch darauf hingewiesen, dass man sich mit einer Mund-Nase-Bedeckung nicht selbst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg schützt. Die Bedeckung soll andere schützen.

Einreiseverbote für EU-Bürger und Nicht-EU-Bürger: Niemand bleibt auf seiner Buchung sitzen

Viele Menschen hatten ihre Reise lange geplant, bevor sie von der Lungenkrankheit Covid-19 wussten. Die Flugtickets waren gebucht, die Autofahrt über die Autobahn geplant und das Hotelzimmer reserviert. Da das Coronavirus aber nicht nur in Baden-Württemberg, sondern in der ganzen Welt eine Gefahr ist, besteht zurzeit keine Aussicht auf Urlaub im Ausland.

Was geschieht nun mit den Buchungen und all dem Geld, welches schon bezahlt wurde? Die Frühbucher haben Glück im Unglück, denn die Chancen stehen gut, das Geld wieder zurückzubekommen. Die Reisewarnung des Auswärtigen Amtes, die quasi jedes Land als Risikogebiet bezeichnet, und die bis zum 3. Mai geltenden Kontaktverbote entsprechen höherer Gewalt. Falls das Flugzeug nicht wie geplant vom Flughafen Stuttgart oder vom Flughafen Karlsruhe / Baden-Baden abhebt, besteht ein Recht auf Erstattung. Ähnlich sieht das bei der Deutschen Bahn aus. Nahverkehrsfahrkarten für z. B. REs können storniert werden. ICE-Tickets, die vor dem 13. März gekauft wurden und für Reisen bis zum 4. Mai gelten, lassen sich ebenfalls unkompliziert stornieren.

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