Rückkehr an die Trainingsgeräte

Fitnessstudios in Baden-Württemberg öffnen: Welche Regeln dort jetzt gelten

Ein Mann trainiert an einem Gerät in einem Fitnessstudio.
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Seit Montag darf auch in Stuttgart wieder an den Geräten trainiert werden - es gelten jedoch gewisse Regeln.
  • Julian Baumann
    vonJulian Baumann
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Nach dem Lockdown aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg dürfen auch Fitnessstudios im Südwesten wieder öffnen - diese Regeln gelten.

Stuttgart - Aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg waren Fitnessstudios für mehrere Monate geschlossen. In den vergangenen Wochen gingen die Neuinfektionen im Südwesten immer weiter zurück und erste Lockerungen traten in Kraft. Im Zuge der Lockerungen in Baden-Württemberg öffneten Gastronomie, Handel und Kultur wieder. Für die Fitnessstudios galten diese gelockerten Maßnahmen jedoch noch nicht und auch insgesamt waren die Regelungen für diese Einrichtungen aufgrund der erhöhten Infektionsgefahr deutlich strenger. Nach dem ersten Corona-bedingten Lockdown war zwar auch das Trainieren an den Geräten wieder möglich, die erneute Schließung der Fitnessstudios sorgte jedoch für Schock und Entsetzen.

Durch die sinkenden Inzidenzzahlen rückte eine Öffnung der Fitnessstudios in den vergangenen Wochen endlich in Aussicht. Die große Frage war, wann Fitnessstudios in Baden-Württemberg wieder öffnen dürfen.

Am Montag, dem 7. Juni, öffneten dann endlich die ersten Einrichtungen in der Landeshauptstadt Stuttgart die Türen wieder für die Sport-hungrigen Kunden. Der Betrieb der Fitnessstudios im Südwesten ist jedoch noch immer ein deutlich anderer als vor der Pandemie, berichtet die Stuttgarter Zeitung.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Fitnessstudios öffnen endlich wieder - das gilt es zu Beachten

Aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg war es lange nur möglich, alleine oder maximal zu zweit Sport zu machen. Das galt beispielsweise für das Joggen im Wald oder andere Sportaktivitäten im Freien, die auch während des Lockdowns erlaubt waren. Seit der Öffnung der Fitnessstudios im Südwesten können die Kunden wieder an den Geräten trainieren und auch das soziale Miteinander erleben. Die Regelungen, die beispielsweise im Innenbereich von Restaurants oder Bars gelten, müssen allerdings auch in Fitnessstudios eingehalten werden. Dazu zählt neben dem Mindestabstand und der Maskenpflicht auch der Nachweis einer vollständigen Impfung, einer Genesung oder eines negativen Testergebnisses.

Das Coronavirus in Baden-Württemberg überträgt sich direkt von Mensch zu Mensch, und ist gerade dadurch besonders gefährlich. Demnach gilt in den Fitnessstudios eine Regelung, die schon immer galt, nun umso mehr. Laut der Stuttgarter Zeitung verlangen die meisten Studios in der Landeshauptstadt, dass sich die Kunden nicht direkt auf die Geräte legen, sondern ein großes Handtuch mitbringen. Andere verbieten ärmellose T-Shirts und halten für die Mitglieder direkt Desinfektionsmittel in einer Sprühflasche bereit. In Stuttgart öffneten die ersten Fitnessstudios am Montag, weitere sollen bis Donnerstag folgen.

Fitnessstudios in Baden-Württemberg: Debatte um Maskenpflicht

Aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg gilt in Innenbereichen von Einzelhandels- und Gastronomiebetrieben die Pflicht des Tragens einer medizinischen Maske. Dieselbe Regelung gilt auch in den Fahrzeugen der Verkehrsbetriebe im Südwesten und auf besonders belebten Plätzen sogar im Freien. Gerade beim Sport ist eine Maske über Mund und Nase jedoch besonders hinderlich. Laut der Stuttgarter Zeitung halten sich die meisten Fitnessbetreiber in Stuttgart an die Corona-Verordnung des Landes und damit auf die Maskenpflicht. In der Verordnung heißt es jedoch auch: „Beim Sport und an den Geräten können die Masken abgelegt werden.“

Ob aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg in den Fitnessstudios auch beim Training an den Geräten eine Maske getragen werden muss, ist von den jeweiligen Betrieben abhängig. Auf Bewegungsflächen gilt die Pflicht dagegen in allen geöffneten Studios im Südwesten. Laut der Corona-Verordnung ist auch die Personenanzahl auf eine Person pro 20 Quadratmeter begrenzt. Deshalb muss auch immer ein Trainingsgerät zwischen zwei Kunden freigelassen werden.

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