Mehr Freiheiten für Geimpfte

„2G“ in Baden-Württemberg: Geimpfte dürfen bald ohne Maske und Abstand ins Restaurant

Eine Gruppe junger Männer sitzt im Innenbereich eines Restaurants.
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Die Corona-Regeln für Restaurantbesucher sollen sich schon bald wieder ändern.
  • Sina Alonso Garcia
    VonSina Alonso Garcia
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Baden-Württemberg plant, bis Mitte Oktober die Corona-Verordnung zu ändern. Demnach sollen Gastronomen und Veranstalter sich für 2G entscheiden dürfen - ohne Masken- und Abstandsregel.

Stuttgart - Das Land Baden-Württemberg plant einen Vorstoß in Sachen 2G: Gastronomen und Veranstalter sollen sich künftig freiwillig für 2G entscheiden und damit nur noch Geimpfte und Genesene einlassen dürfen. Auf Vorgaben wie Maskenpflicht oder Abstandsregeln darf gänzlich verzichtet werden. In Kraft treten soll die neue Regelung ab dem 15. Oktober, wie ein Sprecher des Sozialministeriums in Stuttgart gegenüber der Heilbronner Stimme mitteilte.

Noch befinde sich der Entwurf zur Änderung der Corona-Verordnung in der regierungsinternen Abstimmung, erklärte der Sprecher. Aktuell gilt noch das 3G-Modell, wonach auch Getestete Zutritt zu Gastronomie und Veranstaltungen haben. Einzelne Gastronomen entschieden sich bereits dafür, nur noch Geimpfte und Genesene zu bewirten - allerdings durften sie dabei noch nicht auf Maskenpflicht und Abstand verzichten.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 2G soll Gastronomie Erleichterungen bringen

„Das Optionsmodell soll Erleichterungen in Bezug auf Maskenpflicht und beim Umgang mit der Abstandsempfehlung enthalten“, erklärte der Sprecher des Stuttgarter Sozialministeriums. Weitere Details, wie zum Beispiel die damit verbundenen Betreiberpflichten, stünden noch nicht fest.

Mit dem 2G-Optionsmodell würde die Maskenpflicht bald in zahlreichen Bereichen enden, wie Heidelberg24* berichtet. Konzert-, Stadion- und Restaurant-Besuche wären für Geimpfte und Genesene wieder ohne Mundschutz möglich. Für Ungeimpfte hingegen würde das Modell erneut massive Einschränkungen bringen. Noch wird der neue Entwurf der Corona-Verordnung in Baden-Württemberg zwischen den Ministerien abgestimmt. Änderungen sind also noch möglich. *Heidelberg24 ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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