Rückgang der Infektionszahlen

Corona-Inzidenz liegt im Südwesten deutlich unter Wert der Vorwoche

Coronatest
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Die Inzidenz sinkt weiter, aber darf nicht als Gesamtbild der Infektionslage verstanden werden.

Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg geht weiter zurück und liegt inzwischen weit unterhalb der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz aus der Vorwoche.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Zahl der registrierten Corona-Infektionen in Baden-Württemberg geht weiter zurück und liegt inzwischen weit unterhalb der sogenannten Sieben-Tage-Inzidenz aus der Vorwoche. Am Donnerstag betrug der Wert laut Landesgesundheitsamt 511,6 - das war zwar nur ein Rückgang von eher geringen 11,9 Ansteckungen im Vergleich zum Vortag (Stand: 16.00 Uhr). Vor einer Woche waren allerdings noch bei 684,7 von 100 000 Einwohnern innerhalb von sieben Tagen Ansteckungen mit dem Coronavirus nachgewiesen worden.

Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde in Baden-Württemberg 10 158 neue Infektionen. Damit stiegen die registrierten Fälle seit Beginn der Pandemie auf 3 539 873. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile mindestens 15 855 Menschen gestorben. Das heißt, seit dem Vortag wurden 29 weitere Tote gemeldet.

Inzidenz liefert kein vollständiges Bild der Infektionslage - Experten warnen vor hoher Zahl nicht erfasster Fälle

Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage. Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht erfasster Fälle aus - wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur diese zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

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