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Corona-Inzidenz im Südwesten steigt leicht

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Ein Mitarbeiter bereitet eine PCR-Analyse vor.
Unter den steigenden Corona-Zahlen in Deutschland kommen die Labore an ihre Grenzen. © Julian Stratenschulte/dpa

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen im Land ist wieder leicht angestiegen. Sie liegt aktuell bei 1.542,6 und damit etwas über dem Wert vom Vortag.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist in Baden-Württemberg erneut leicht gestiegen. Innerhalb einer Woche wurde eine Infektion mit dem Coronavirus bei 1542,6 Menschen je 100 000 Einwohner nachgewiesen, wie das Landesgesundheitsamt am Mittwoch in Stuttgart mitteilte (Stand: 16.00 Uhr). Das waren 5,3 mehr als am Vortag. Am gleichen Tag der Vorwoche waren es 1284,5. Zwei Kreise sind noch unter einer Inzidenz von 1000: Die Stadtkreise Heidelberg mit 925,4 und Stuttgart mit 815,6. Den höchsten Wert verzeichnete der Stadtkreis Ulm mit 2368,6.

Im Vergleich zum Vortag meldete die Behörde 32 778 neue Ansteckungen - ein Anstieg auf 1 620 835 registrierte Fälle seit Beginn der Pandemie. Am Coronavirus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 13 847 Menschen gestorben. Das waren 25 mehr als am Vortag.

Etwa durch die hohe Auslastung der Testkapazitäten gehen Experten von einer großen Dunkelziffer bei unerkannten Infektionen aus. Zudem hatte die Stadt Stuttgart am Freitag mitgeteilt, die hohe Zahl an Corona-Infektionsfällen derzeit nicht mehr schnell genug bearbeiten zu können. Es gibt also einen starken Meldeverzug.

Auf den Intensivstationen im Land lagen am Mittwoch 275 Covid-Patientinnen und -Patienten, 16 weniger als am Vortag. Damit sind den Angaben nach 12,3 Prozent der Intensivbetten mit Covid-Erkrankten belegt. Die Zahl der Corona-Infizierten, die innerhalb einer Woche und pro 100 000 Einwohner in ein Krankenhaus kamen, sank um 0,3 auf 7,4 (Hospitalisierungsinzidenz).

8 162 246 Menschen aus Baden-Württemberg sind inzwischen mindestens einmal geimpft. Das seien 73,5 Prozent der Gesamtbevölkerung, teilte das Landesgesundheitsamt weiter mit. Als geboostert - durch eine Auffrischungsspritze - gelten 6 020 780 Menschen beziehungsweise 54,2 Prozent.

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