Inzidenz steigt jedoch weiter

Corona BW aktuell: Zahl der Corona-Intensivpatienten im Südwesten sinkt

Ein Covid-19-Patient liegt auf der Intensivstation einer Klinik.
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Die Zahl der Corona-Intensivpatienten in Baden-Württemberg ist leicht gesunken.

Die Corona-Lage wird in Baden-Württemberg inzwischen an den Kapazitäten der Intensivstationen bewertet. Am Dienstag sind die Zahlen der Intensivpatienten im Land gesunken.

Stuttgart (dpa/lsw) - Die Zahl der Corona-Intensivpatienten im Südwesten ist am Dienstag leicht gesunken. Laut DIVI-Intensivregister wurden in baden-Württembergischen Intensivstationen 121 Menschen mit Covid-19-Erkrankungen behandelt, 2 weniger als am Vortag, teilte das Landesgesundheitsamt (LGA) am Dienstag in Stuttgart mit.

In den vergangenen Tagen war die Zahl der Corona-Intensivpatienten jedoch gestiegen: Eine Woche zuvor lag sie noch bei 92. 5,2 Prozent der betreibbaren Intensivbetten im Südwesten waren Stand Dienstag laut LGA mit Covid-19-Fällen belegt, am Montag waren es noch 4,5 Prozent. Die sogenannte Hospitalisierung soll inzwischen stärkeres Gewicht als die Inzidenz bei der Beurteilung der Situation haben.

Coronavirus in Baden-Württemberg: 7-Tage-Inzidenz steigt weiterhin an

Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der erfassten Infektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche - stieg demnach unterdessen leicht auf 78,4 nach zuletzt 77,9 am Vortag (Stand: 16.00 Uhr). Fünf Landkreise haben inzwischen die Inzidenzmarke von 100 überschritten. Die höchste Inzidenz hat weiterhin der Stadtkreis Heilbronn mit 143,1, danach folgen der Stadtkreis Baden-Baden mit 120,8 und Tuttlingen mit 105,9. Das landesweit geringste Infektionsgeschehen gibt es derzeit im Kreis Emmendingen mit einer Inzidenz von 43,1.

Die Behörde registrierte 1853 neue Infektionen und 2 neue Todesfälle in Verbindung mit dem Coronavirus. Damit haben sich mittlerweile 528 275 Menschen in Baden-Württemberg nachweislich mit dem Virus infiziert, 10 475 Todesfälle stehen im Zusammenhang damit. Als genesen gelten geschätzt 502 131 Menschen, 563 mehr als am Vortag.

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