„Müssen wir ausloten“

CDU in Baden-Württemberg will Jamaika-Koalition

Thomas Strobl und Winfried Kretschmann
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Thomas Strobl (links, CDU) und Winfried Kretschmann (rechts, Bündnis 90/Die Grünen).

Nach dem ernüchternden Ergebnis bei der Bundestagswahl erhofft sich die baden-württembergische CDU ein Bündnis mit FDP und Grünen.

Gerlingen (dpa/lsw) - Die Südwest-CDU dringt nach dem desaströsen Ergebnis bei der Bundestagswahl auf ein Bündnis mit FDP und Grünen. «Jamaika ist eine Option, die wir definitiv ausloten müssen», sagte Generalsekretärin Isabell Huber am Montagabend vor einer Sitzung des CDU-Präsidiums in Gerlingen im Kreis Ludwigsburg. Dort sollte die Wahlschlappe im Bund besprochen werden. «Wir sind bereit Verantwortung zu übernehmen, auch wenn jetzt nicht vielleicht in erster Linie bei uns der Auftrag dazu liegt», sagte der Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium und Bezirksvorsitzender der CDU Nordwürttemberg, Steffen Bilger. «Aber diese Bereitschaft sollten wir als CDU artikulieren.»

Der Chef der Jungen Union im Südwesten, Philipp Bürkle, sagte: «Einen klaren Regierungsauftrag gibt es bei dem Ergebnis nicht - es gibt einfach zwei, die es machen können, und jetzt müssen die Parteien miteinander reden.»

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