Prognosen zu Covid-19

Bill Gates machte 2015 eine Corona-Prognose, die sich jetzt in Baden-Württemberg bewahrheitet

  • Anna-Lena Schüchtle
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Bill Gates sagte eine Pandemie voraus - wie das Coronavirus zeigt, hatte er recht. Doch er machte noch eine weitere Prognose, die sich nun in Baden-Württemberg bewahrheitet.

Stuttgart - Das Coronavirus in Baden-Württemberg hält die Politik und Bevölkerung in Atem. Aufgrund der aktuell rapiden Ausbreitung von Covid-19 sehen sich Bund und Länder nun gezwungen, ab Montag einen Teil-Lockdown in Baden-Württemberg zu verhängen, der mutmaßlich weitere weitreichende Folgen für die Wirtschaft und die Menschen haben wird.

Doch auch im Vorfeld wurden die Maßnahmen zum Infektionsschutz aufgrund der steigenden Zahl von Neuinfektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg immer wieder verschärft - mit einer von ihnen hätte man unter Umständen sogar rechnen können: Bereits vor Jahren machte Microsoft-Gründer Bill Gates eine Vorhersage dazu.

Bill Gates: 5 Jahre alte Vorhersage zu Coronavirus in Baden-Württemberg bewahrheitet sich

In Baden-Württemberg wird aktuell eine Prognose von Bill Gates wahr - es hat mit dem Coronavirus zu tun.

Über die Tatsache, dass der Multimilliardär mit seiner Coronavirus-Prognose in Baden-Württemberg und der ganzen Welt richtig lag, wurde bereits vielfach in den Medien berichtet. Schon vor Jahren warnte Bill Gates vor dem tödlichsten Tier der Welt, bei dem es sich seiner Ansicht nach um Moskitos handelt, die gefährliche Mikroben übertragen.

„Wenn irgendwas in den nächsten Jahrzehnten 10 Millionen Menschen töten wird, ist es nicht ein Krieg, sondern ein hochansteckendes Virus“, sagte der US-amerikanische Unternehmer vor fünf Jahren bei einem Ted-Talk. In diesem machte der Bill Gates jedoch noch eine weitere Vorhersage, die Assoziationen zu den aktuellen Geschehnissen rund um das Coronavirus in Baden-Württemberg zulässt.

„Wir müssen uns für eine Epidemie wappnen wie für einen Krieg“, so der Milliardär damals, der daraufhin betont, dass Soldaten in Vollzeit zur Verfügung und auf der Arbeit bereit stünden. „Die medizinischen Helfer müssen durch das Militär verstärkt werden. Denn es ist rasch einsatzfähig, logistisch effizient und kann Gebiete absichern“. Im Südwesten Deutschlands scheint man diese Einschätzung von Bill Gates zu teilen. So werden in Bundeswehr-Soldaten wegen des Coronavirus in Stuttgart eingesetzt.

Die Landeshauptstadt wurde bereits vor Wochen zum Risikogebiet erklärt. Die Soldaten sollen jedoch nicht die Einhaltung der Covid-19-Maßnahmen überwachen, sondern unterstützen das Gesundheitsamt bei der Rückverfolgung von Infektionsketten, um die Ausbreitung des Coronavirus in Baden-Württemberg einzudämmen - ähnlich wie Bill Gates es vorhergesagt hat.

Coronavirus in Baden-Württemberg: Bill Gates sagte auch die Warn-App voraus

Zu diesem Zweck werden an mehreren Orten, wo das Coronavirus in Baden-Württemberg besonders grassiert und die medizinischen Helfer voll ausgelastet sind, Soldaten eingesetzt - beispielsweise traf die Bundeswehr auch im Covid-19-Hotspot Esslingen ein. Im Zusammenhang mit der Nachverfolgung von Infektionsketten machte Bill Gates vor fünf Jahren im Übrigen noch eine weitere Prognose, die sich bewahrheitete.

Er empfahl die Entwicklung von einem „Reaktionssystem“ mithilfe der „existierenden modernen Technologien“. Aufgrund des Coronavirus in Baden-Württemberg und Deutschland wurde ein solches System bereits am 16. Juni eingeführt: die Corona-Warn-App, die Risiko-Begegnungen mit mutmaßlichen Covid-19-Infizierten dokumentiert und einfacher nachvollziehbar macht.

Rubriklistenbild: © AFP / JEFF PACHOUD

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