Gesprächsrunde

Baden-Württemberg will „Task-Force“ wegen psychischer Folgen der Corona-Krise bei Kindern gründen

Manne Lucha, Gesundheitsminister von Baden-Württemberg, steht mit einem Mundschutz auf dem Gelände der Heidelberger Feuerwehr.
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Manne Lucha will über die Belastungen der Kinder im Corona-Lockdown sprechen.

Kinder und Jugendliche litten unter dem Corona-Lockdown. Sozialminister Manfred Lucha will lädt nun zu Gesprächen ein, um sich einen Überblick zu verschaffen.

Stuttgart - Bei einem Treffen von Politik, Verbänden und anderen Experten will das Sozialministerium die psychischen Folgen für Kinder und Jugendliche in der Corona-Pandemie stärker in den Blick nehmen. «Eine erhöhte psychische Belastung junger Menschen in Zusammenhang mit der Pandemie steht außer Zweifel», sagte Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Donnerstag in Stuttgart.

Lösungen soll der für den 18. August geplante Fachgipfel mit Vertretern der stationären und ambulanten Psychiatrie, von psychologischen Beratungsstellen, der Jugendhilfe, der Jugendsozialarbeit und von Betroffenenverbänden bringen. Das Sozialministerium will nach eigenen Angaben eine Task-Force zu dem Thema gründen.

In Baden-Württemberg gibt es nach Ministeriumsangaben 692 stationäre Plätze im Bereich der Kinder- und Jugendpsychiatrie. 384 Plätze zählt das Ministerium im teilstationären Bereich (Stand Januar).

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