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Stuttgarts OB Nopper widerspricht Kretschmann bei Maskenpflicht in Bus und Bahn

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Maskenkontrollen ÖPNV in Stuttgart
Baden-Württemberg bleibt trotz des Verzichts mehrerer Bundesländer auf die Maskenpflicht im ÖPNV bei der Vorgabe für Bus- und Bahnfahrende. © Sebastian Gollnow/dpa

In Baden-Württemberg hält man an der Maskenpflicht in Bus und Bahn weiter fest. Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper kann diesen Weg nicht nachvollziehen.

Stuttgart (dpa/lsw) - Stuttgarts Oberbürgermeister Frank Nopper (CDU) widerspricht dem baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) und fordert ein Ende der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen. Im Südwesten reiche eine Maskenempfehlung insbesondere für gefährdete Bevölkerungsgruppen in Bussen und Bahnen aus, sagte Nopper am Dienstag. Kurz zuvor hatte Kretschmann angekündigt, der Südwesten bleibe trotz des Verzichts mehrerer Bundesländer auf die Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr bei der Vorgabe für Bus- und Bahnfahrende.

Nach Angaben Noppers, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Stuttgarter Straßenbahnen AG ist, fällt es den Nahverkehrsunternehmen immer schwerer, die Maskenpflicht durchzusetzen. „Es ist nicht nachvollziehbar, warum in Bussen und Bahnen weiterhin eine Maskenpflicht bestehen soll, während etwa im engsten Gedränge auf Weihnachtsmärkten, im Einzelhandel, in Fußballstadien, in Verkehrsflugzeugen die Maskenpflicht längst entfallen ist“, sagte Nopper.

Bayern und auch Sachsen-Anhalt hatten am Dienstag als erste Bundesländer entschieden, die Maskenpflicht in Bussen und Bahnen in den kommenden Tagen abzuschaffen.

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