Landtag plant Krisentreffen

Baden-Württemberg: Ausgangssperren für Ungeimpfte

Verkehrskontrolle eines Polizisten.
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Bei Verkehrskontrollen hatte die Polizei in Oberursel am Wochenende viel zu tun. (Symbolbild)

Während das Coronavirus in Baden-Württemberg inzwischen schlimmer wütet als im vergangenen Jahr, denkt das Land über Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte nach.

Stuttgart - Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern für eine schärfere Corona-Politik trifft sich der Landtag am kommenden Mittwoch, 24. November, zu einer Sondersitzung. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Freitag aus der grün-schwarzen Koalition in Stuttgart.

Die SPD-Fraktion hatte schon Anfang der Woche auf eine schnelle Befassung des Parlaments mit den Maßnahmen gegen die rasant steigenden Infektionszahlen gedrungen. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) hatte am Donnerstagabend nach dem Bund-Länder-Treffen weitere Verschärfungen angekündigt.

Ministerpräsident Kretschmann schließt Ausgangssperren für Ungeimpfte offenbar nicht aus

So werde es eine Obergrenze für Veranstaltungen geben. Darüber hinaus stünden Ausgangsbeschränkungen für Ungeimpfte in Hotspots in Baden-Württemberg im Raum, wenn sich die Lage nicht schnell verbessere. In Bars und Clubs gelte künftig die Regel 2G plus. Das heißt, dass Geimpfte und Genesene einen Schnelltest vorweisen müssen.

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