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„Babas Döner“-Chef sorgt erneut für lange Schlange in Stuttgart - dieses Mal mit Benefizaktion

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Von: Franziska Vystrcil

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Menschen stehen vor dem Lakimii-Tattoo-Studio in Stuttgart an
Eine Benefiz-Aktion von Babas-Döner-Chef Martin Lakimii sorgte in Stuttgart für großen Andrang. © Screenshot instagram/lakimii_stuttgartxl

Erst „Babas Döner“, jetzt das Tattoo-Studio „Lakimii“: Unternehmer Martin Lakimii sorgte in Stuttgart erneut für großen Menschenandrang. Dieses Mal für den guten Zweck.

Stuttgart - Der Hype um „Babas Döner“ in Stuttgart geht weiter. Martin Lakimii, der Chef des Ladens, hat erneut für einen Menschenandrang gesorgt. Allerdings nicht wegen des leckeren Essens, sondern wegen einer Benefiz-Aktion. Denn Martin Lakimii betreibt nicht nur Babas Döner gemeinsam mit Rapper Massiv, sondern ist auch noch Besitzer von insgesamt 14 Tattoo-Studios.

Für die Stiftung von Fußballstar Toni Kroos organisierte der Unternehmer nun „Tattoo-Stechen“ für den guten Zweck. Das kam bei den Stuttgartern offenbar gut an.

Bei Tattoo-Aktion werden deutschlandweit rund 38.000 Euro gespendet

Hunderte Menschen warteten erneut in der Kälte. Schon bei der Eröffnung von Babas Döner war der Andrang groß. Manche Fans warteten acht Stunden darauf, einen Döner von Rapper Massiv zu bekommen. Doch der Hype währte nur kurz: Nur vier Tage nach der Eröffnung musste Babas Döner wieder schließen. Noch immer ist der Imbiss dicht.

Bei der Tattoo-Aktion beim Olgaeck lockten Sonderpreise viele Menschen an, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet. Das Team des Studios „Lakimii“ stach ehrenamtlich zehn Stunden lang Tattoos für kleines Geld. Dafür harrten einige auch gut und gerne bis zu drei Stunden in der Kälte aus.

Sämtliche Einnahmen kamen der Kinderstiftung von Fußballer Toni Kroos zugute, die sich für schwer kranke Kinder und ihre Familien einsetzt. „In unseren Filialen in Deutschland kamen auf diese Weise 38.048,64 Euro zusammen, dazu in drei Filialen in der Schweiz 8.280 Schweizer Franken“, sagt Martin Lakimii laut der Stuttgarter Zeitung.

Chef von Babas Döner verrät Wiedereröffnungstermin

Auch zu Babas Döner äußerte sich der Geschäftsführer bei der Benefiz-Aktion. Das Coronavirus hatte Martin Lakimii und Rapper Massiv einen Strich durch die Rechnung gemacht. Babas-Döner-Mitarbeiter waren positiv getestet worden, der Laden musste geschlossen bleiben. „Man braucht eine spezielle Messertechnik für unsere Art von Döner. Das kann nicht jeder. Zwei Mitarbeiter des Rappers Massiv sollten aus Berlin kommen, um unser Stuttgarter Team einzulernen. Doch sie erkrankten an Corona. Wir müssen warten, bis sie wieder fit sind“, erzählt Martin Lakimii der Zeitung.

Doch es sieht ganz danach aus, als könnten Fans bald wieder bei Babas Döner einkehren. Wie Martin Lakimii verrät, soll der Imbiss am 1. März wieder öffnen.

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