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VfB Stuttgart darf vor 60 000 Fans spielen - „Eine bodenlose Frechheit“

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Mercedes-Benz Arena
Beim Spiel gegen den FC Augsburg werden 60.000 Zuschauer in der Mercedes-Benz-Arena zugelassen sein. © Marijan Murat/dpa

Dank einer Sondergenehmigung des Landes Baden-Württemberg darf der VfB Stuttgart für das kommende Spiel gegen den FC Augsburg 60.000 Zuschauer einlassen.

Stuttgart (dpa/lsw) - Der VfB Stuttgart darf im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga erstmals in dieser Saison sein Stadion wieder voll auslasten. Möglich sei dies durch eine Sondergenehmigung des Landes, teilte der Club am Dienstag auf seinen Social-Media-Kanälen mit. Somit dürfen gegen den FC Augsburg am Samstag, 19. März, wieder 60 000 Zuschauer in die Mercedes-Benz Arena (15.30 Uhr/Sky).

Wenig Verständnis für höheren Zuschaueranteil

Im Netz stößt die Entscheidung in Baden-Württemberg auf wenig Verständnis. „Warum nicht für alle diese Sondergenehmigung?“, fragt ein Facebook-Nutzer. Als eine „bodenlose Frechheit“ bezeichnet es eine weitere Userin. „Steigende Inzidenz und dann ein Superspreader Event. In zwei Jahren nichts gelernt“, schimpft ein anderer.

Während einige Fans des VfB Stuttgart die Entscheidung begrüßen, ärgert andere vor allem, dass diese nach den Vorkommnissen am vergangenen Bundesliga-Spieltag kommt. „Nach dem Verhalten der Ordner würde ich keine Zuschauer zulassen“, meint ein Nutzer und erhält auch Zustimmung von weiteren.

Stuttgarter Stadion-Ordner attackieren Gästefans

Zuletzt durfte der VfB Stuttgarter das Stadion corona-bedingt nur zum Teil auslasten. Beim vergangenen Heimspiel gegen Mönchengladbach (3:2) waren maximal 25.000 Besucher erlaubt. Für Aufruhr sorgte im Anschluss der Partie der Vorwurf, dass Ordner die Fans von Borussia Mönchengladbach brutal attackiert hatten. Die Polizei prüfe derzeit die Gewaltszenen mithilfe von Videomaterial und leitet gegebenenfalls Ermittlungen ein.

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