Aktionen bis Mittwoch

750 streikende Busfahrer versammeln sich mitten in Stuttgart

Ein streikender Busfahrer steht in Regensburg vor einem Bus.
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Ein streikender Busfahrer steht in Regensburg vor einem Bus.

Nach den Lokführern haben jetzt auch Busfahrer privater Unternehmen zum Streik aufgerufen. Viele versammelten sich zu einer Kundgebung in der Landeshauptstadt.

Stuttgart (dpa) - Im Tarifkonflikt des privaten Omnibusgewerbes haben sich nach Gewerkschaftsangaben rund 750 Menschen in der Stuttgarter Innenstadt versammelt, um bei einer Kundgebung ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die am Montag begonnene Streikrunde sei fortgesetzt worden, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi am Dienstag auf Anfrage. Die Aktionen sollen noch bis zum Mittwoch andauern.

Verdi wehrt sich mit dem Streik nach eigenen Angaben gegen unbezahlte Standzeiten der Busse. Der Arbeitgeberverband WBO (Verband Baden-Württembergischer Omnibusunternehmer) sprach seinerseits von «überzogenen Streikaktionen». Das Entgeltniveau sei in Baden-Württemberg schon hoch, der Fahrgast könne nicht unbegrenzt zur Kasse gebeten werden.

Bereits am Montag waren laut WBO etliche Verbindungen im Linien- und Schülerverkehr im Land von dem Streik betroffen. Im Tarifstreit geht es unter anderem um Pausenregelungen sowie Nacht- und Sonntagszuschläge. Der Ausgang der Verhandlungen hat Auswirkungen auf rund 9000 Busfahrer im Südwesten. Die Gespräche sollen am 21. und 22. September fortgesetzt werden.

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