Formel 1

Verstappen holt Topzeit im Abschlusstraining

Bestzeit
+
Fuhr im Abschlusstraining in Saudi-Arabien die Bestzeit: Max Verstappen.

WM-Spitzenreiter Max Verstappen ist im Abschlusstraining zur Formel-1-Premiere in Saudi-Arabien Bestzeit gefahren. Der Red-Bull-Pilot (1:28,100 Minuten) verwies auf dem schnellen Straßenkurs in Dschidda Lewis Hamilton im Mercedes mit 0,214 Sekunden Rückstand auf den zweiten Platz.

Dschidda - Der Engländer hatte am Samstag eine Schrecksekunde, als der heranstürmende Haas-Pilot Nikita Masepin fast in ihn gekracht wäre. Schon tags zuvor waren sich die beiden Fahrer auf dem Dschidda Corniche Circuit bedenklich nahe gekommen. Vor der Qualifikation (18.00 Uhr/RTL und Sky) wurde Verstappens mexikanischer Teamkollege Sergio Perez Dritter.

Hamilton vorgeladen, aber nicht bestraft

Nach dem Abschlusstraining ist Hamilton von den Rennkommissaren vorgeladen worden - blieb aber ohne Strafe. Der Mercedes-Pilot wurde zusammen mit einem Teamvertreter angehört, weil er eine doppelt geschwenkte Gelbe Flagge missachtet haben soll.

Rund 15 Minuten vor dem Beginn der Qualifikation teilten die Stewards mit, dass das angebliche Vergehen nicht weiter verfolgt werde. Die Warnung sei „versehentlich, für weniger als eine Sekunde“ aktiviert worden. Hamilton sind den Angaben zufolge weder Gelbe Flaggen noch Gelbe Leuchten angezeigt worden.

Verstappen war vor einer Woche in Katar für ein tatsächliches Vergehen mit doppelt geschwenkten Gelben Flaggen mit einer Rückversetzung von fünf Plätzen für das Rennen bestraft worden.

Vettel weit abgeschlagen

Sebastian Vettel kam im Aston Martin nicht über eine enttäuschende Position 17 hinaus. Haas-Pilot Mick Schumacher wurde 19. und ließ wie so oft in dieser Saison seinen russischen Stallrivalen Masepin hinter sich.

Vor dem vorletzten Saisonrennen führt Verstappen mit acht Punkten Vorsprung auf Hamilton die WM-Wertung an. Im Idealfall könnte sich der 24-Jährige schon eine Woche vor dem Finale in Abu Dhabi erstmals zum Weltmeister krönen. Hamilton will das verhindern und schon zum achten Mal den Titel holen. Damit wäre der 36-Jährige, der in den ersten beiden Dschidda-Trainings Schnellster war, alleiniger Rekordchampion vor Michael Schumacher. dpa

Kommentare