Nach Turnier in Valencia

Neue Herpes-Variante: Zwei tote Pferde in Deutschland

Herpes-Infektion
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In Deutschland ist das erste Pferd nach einer Infektion mit einer neuen Herpes-Variante gestorben.

Berlin (dpa) - In Deutschland sind bereits zwei Pferde nach Infektion mit einer neuen Herpes-Variante gestorben. Beide Tiere waren laut Reitsport-Weltverband FN zuvor bei einem Turnier in Valencia am Start gewesen, wo vor rund zwei Wochen die aggressive Variante erstmals festgestellt worden war.

Damit erhöht sich die Zahl der gestorbenen Vierbeiner nach Verbandsangaben auf sieben, darunter fünf von deutschen Besitzern. Teilnehmer des Turniers in Spanien hatten zuvor von noch mehr toten Pferden berichtet.

Die Virusvariante aus Valencia ist inzwischen auch in den USA festgestellt worden. Nach Angaben eines Turnierveranstalters gibt es in Florida einen positiven Test. Auf dem eigenen Gelände des World Equestrian Center in Ocala, wo seit mehreren Wochen eine Turnierserie läuft, gebe es kein infiziertes Pferd, hieß es in einer Mitteilung. Bei der Veranstaltungsreihe hatte zuletzt der deutsche Reiter Andre Thieme mehrere Erfolge verbucht.

Nachdem die Virusvariante vor rund zwei Wochen erstmals aufgetaucht war, gab es bereits seit einigen Tagen bestätigte Fälle in Deutschland. In Doha, wo an diesem Wochenende die Global Champions Tour starten soll, waren am Montag die beiden Pferde des deutschen Springreiters Sven Schlüsselburg positiv getestet worden. Der 39-Jährige aus dem baden-württembergischen Ilsfeld war wie ein kolumbianischer Reiter mehrere Tage vor der Reise nach Katar in Valencia am Start.

Beim Turnier in gewann das erste Springen der für Österreich startende Max Kühner. Der Profi aus Starnberg gewann die Zweiphasen-Prüfung mit Vancouver Dreams vor Marcus Ehning mit Funky Fred.

© dpa-infocom, dpa:210304-99-685872/3

Mitteilung Weltverband

Mitteilung Turnierveranstalter

Global Champions Tour

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