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Formel 1: Wimpernschlag-Finale in Saudi-Arabien! Verstappen mit Wahnsinns-Endspurt

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Von: Alexander Kaindl

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Max Verstappen gewinnt ein spannendes Formel-1-Rennen in Saudi-Arabien. Der Live-Ticker zum Nachlesen.

Formel 1: Großer Preis von Saudi-Arabien - Der Endstand

1 Verstappen2 Leclerc3 Perez4 Sainz
5 Russell6 Ocon7 Norris8 Gasly
9 Magnussen10 Hamilton11 Zhou12 Hülkenberg
13 StrollDNF AlbonDNF BottasDNF Alonso
DNF RicciardoDNF LatifiDNF TsunodaDNF Schumacher

21.17 Uhr: Nach dem spektakulären Rennen von Saudi-Arabien gab es natürlich einiges an Gesprächsstoff: Die Interviews zum Rennen.

FINISH: VERSTAPPEN GEWINNT! WAS FÜR EIN ENDSPURT! Letztlich ist es hier fast ein Foto-Finish, Leclerc fehlen nur ein paar Meter. Aber dann ballt eben doch der Weltmeister die Faust! Ein tolles Rennen hier in Dschidda! Leclerc fährt die schnellste Runde, Hamilton schafft es tatsächlich noch in die Punkte und wird Zehnter.

49/50: Leclerc probiert alles, kommt aber nicht an Verstappen vorbei. Gleichzeitig gab es eine Berührung zwischen Stroll und Albon - Albon ist raus, Gelbe Flagge.

47/50: Und jetzt knackt er ihn! Verstappen stellt den Flügel flach und schluckt Leclerc! Wahnsinniges Timing hier von Verstappen.

46/50: Verstappen und Leclerc kämpfen hier um die DRS-Linie und krachen fast ineinander! Verstappen muss abreißen lassen, saugt sich aber langsam wieder heran. Das wird ein spannender Endspurt!

43/50: Wahnsinn, Verstappen! Der Weltmeister zieht vorbei an Leclerc, ist unglaublich schnell! Aber Leclerc kontert sofort. Phänomenales Racing!

42/50: Jetzt wird es spannend! Das Rennen ist wieder heiß, Verstappen ist ganz nah dran an Leclerc.

36/50: Was ist denn hier los? Nacheinander scheiden Ricciardo, Alonso und Bottas aus - alle drei haben Probleme mit ihren Autos! Virtual Safety Car!

35/50: Leclerc ist hier weiterhin vorne, Verstappen hängt ihm im Nacken. Es folgen Sainz und Perez, Hamilton reitet hier weiter auf seinen harten Reifen. Noch 15 Runden.

28/50: Hamilton fährt hier gerade seine schnellste Runde. Er hat immer noch den ersten Reifensatz drauf.

26/50: Der Hulk muss abreißen lassen, ist nur noch Zwölfter. Hamilton dagegen schon auf Platz sechs! Aber der Mercedes muss gleich in die Box.

Red Bull und Ferrari schenkten sich in Saudi-Arabien nichts.
Red Bull und Ferrari schenkten sich in Saudi-Arabien nichts. © Motorsport Images / Imago

22/50: Leclerc führt das Feld an, hat eine knappe Sekunde Vorsprung auf Verstappen. Der Red Bull macht jetzt aber Dampf.

RESTART: Alles gut gegangen beim Restart! Perez verliert eine Position, Hamilton ist inzwischen Siebter.

21/50: Das Safety Car kommt gleich zurück in die Box - und dann geht es hier weiter. Der Restart dürfte spannend werden, schließlich donnern die Autos dann mit hohem Tempo auf die erste Kurve zu. Vielleicht bekommt das Safety Car ja gar keine so lange Pause ...

Formel 1 JETZT live: Safety Car nach heftigem Crash

20/50: Der kaputte Williams ist von der Strecke. Es könnte also gleich wieder weitergehen.

19/50: Nico Hülkenberg war auf den harten Reifen gestartet und deshalb noch nicht in der Box. Er wurde bis auf Platz neun nach vorne gespült.

18/50: Latifi hat nach Kurve 27 das Auto verloren und war in die Bande gekracht. Dem Kanadier geht es aber gut. Trotzdem liegen jetzt natürlich eine Menge Teile auf der Strecke. Wie bekommt man den Williams da jetzt weg?

16/50: Crash! Da hat es einen Williams erwischt. Latifi ist es. Richtig bitter natürlich für Perez, der in der Runde zuvor in der Box war. Das Safety Car ist da. Die meisten anderen Autos kommen in die Box.

15/50: Und die ersten Autos kommen in die Box: Darunter auch Sergio Perez. Gute Stopp-Zeit, 2,9 Sekunden bei Red Bull. Aber Perez hat beim Rausfahren die weiße Linie überquert!

12/50: Was macht eigentlich Lewis Hamilton? Der rollt das Feld von hinten auf, gerade hat er seinen Landsmann Lando Norris geschluckt.

10/50: Perez führt das Feld weiter souverän an, hat rund zweieinhalb Sekunden Vorsprung auf Leclerc. Zwei Sekunden dahinter kommt schon Verstappen. Die ersten Stopps rücken näher, rund um Runde 15 dürfte es zum ersten Reifenwechsel kommen.

8/50: Kurioser Funkspruch von Max Verstappen: Offenbar funktionieren die Rücklichter von seinem Vordermann Charles Leclerc nicht. Währenddessen battlen sich Alonso und Ocon weiter, der Franzose geht wieder am Spanier vorbei, kürzt dann aber ab und muss die Position eigentlich zurückgeben. Valtteri Bottas gefällt das - der Finne im Alfa Romeo hat inzwischen zu den Alpines aufgeschlossen.

7/50: Wahnsinn! Die beiden Alpines geben es sich hier richtig! Alonso geht an Ocon vorbei, aber der hält voll dagegen. Gefährliches Spiel der beiden hier.

5/50: Nico Hülkenberg ist nach wie vor auf Position 17. Der Ersatzfahrer von Sebastian Vettel tut sich weiterhin schwer. Währenddessen duellieren sich die beiden Alpines heftig. „Das verstehe ich nicht“, sagt Sky-Experte Ralf Schumacher im Live-Kommentar. Dass sich zwei Teamkollegen so heftiges Racing liefern, ist ungewöhnlich - vor allem so früh im Rennen.

Formel 1 JETZT im Live-Ticker: Verstappen sofort auf der Überholspur

2/50: Wir sortieren uns: Verstappen bremst in der ersten Kurve spät und geht dann außen an Sainz vorbei. Das hat er richtig schön gemacht. Der Weltmeister hängt aktuell aber noch hinter Leclerc. Gasly scheint Probleme zu haben, der Franzose verliert offenbar an Leistung.

START: Und los geht‘s! Ampeln aus! Perez kommt gut weg, alle Autos kommen durch die erste Kurve! Verstappen macht eine Position gut, starker Start des Weltmeisters!

19.00 Uhr: Die Einführungsrunde läuft!

18.53 Uhr: Während wir hier auf den Rennbeginn warten, zeigt Sky nochmal die Jubelbilder von der vergangenen Woche - viele strahlende Ferrari-Gesichter sieht man. Ein Anblick, den die Formel 1 lange nicht mehr erlebt hat. Vielleicht feiert die Scuderia heute ja wieder?

Formel 1 JETZT im Live-Ticker: Chaos-Wochenende in Saudi-Arabien

18.48 Uhr: Gleich starten hier die Motoren. Perez, Leclerc, Sainz, Verstappen oder doch eine Überraschung? Wir sind gespannt.

18.27 Uhr: Die letzten Vorbereitungen laufen, in rund 30 Minuten startet der Große Preis von Saudi-Arabien.

17.31 Uhr: Mick Schumacher spürt keine Nachwirkungen von seinem schweren Unfall in der Qualifikation von Saudi-Arabien. „Ich bin komplett fit“, sagte der Haas-Pilot am Sonntag im Fahrerlager. „Das zeigt die Sicherheit der Autos heutzutage.“

Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher wäre nach eigener Einschätzung auch in der Lage gewesen, den zweiten Grand Prix des Jahres zu fahren. Es seien an seinem Haas aber „extrem viele“ Teile kaputt gegangen, berichtete der 23-Jährige. Es handle sich daher um Schadensbegrenzung, um in zwei Wochen in Melbourne wieder in einem einsatzfähigen Auto zu sitzen.

Schumacher war am Samstag im zweiten Durchgang der Startplatz-Jagd auf dem ultraschnellen Stadtkurs in Dschidda mit hoher Geschwindigkeit seitlich in die Streckenbegrenzung gekracht. Das Auto wurde quer über die Strecke geschleudert, verlor zwei Räder und kam dann schwer beschädigt zum Stillstand.

Schumacher war später im Streckenhospital untersucht worden. Im Anschluss wurde er zur Vorsicht mit einem Hubschrauber für weitere Tests ins King Fahad Armed Forces Hospital in Dschidda geflogen. „Wahrscheinlich war es für die Menschen draußen etwas dramatischer als für mich“, befand Schumacher, der am Rennsonntag noch ein bisschen mit seinem Team am Wagen „rumbasteln“ wollte.

Update vom 27. März, 17.08 Uhr: In weniger als zwei Stunden geht es hier los mit dem Großen Preis von Saudi-Arabien. Schreibt Ferrari die nächste Erfolgsgeschichte? Oder hat Red Bull im zweiten Rennen die Nase vorne? Lewis Hamilton startet heute von weit hinten - der Mercedes-Star wird auf Position 15 einparken.

Formel 1 heute im Live-Ticker: Chaos-Wochenende in Saudi-Arabien

Erstmeldung vom 27. März, 16.34 Uhr: Dschidda - Es ist bislang ein Wochenende der traurigen Höhepunkte in Saudi-Arabien: Der zweite Grand Prix der neuen Formel-1-Saison hat bereits einen Drohnen-Angriff (Freitag) und einen fürchterlichen Unfall von Mick Schumacher (Samstag) mit sich gebracht. Am Sonntagabend (19 Uhr) startet dann das Rennen - hoffentlich ohne weitere Negativ-Schlagzeilen.

Formel 1
Jeddah Corniche Circuit (Saudi-Arabien)
Im Rennkalender seit: 2021
Rennlänge: 308,45 km in 50 Runden
Streckenlänge: 6,174 km

Formel 1 live: Gefährliches Wochenende in Saudi-Arabien - erst Drohnen-Angriff, dann Schumacher-Crash

Denn die Negativ-Schlagzeilen, die hat die Königsklasse des Motorsports ohnehin schon. Dschidda ist die wichtigste Hafenstadt Saudi-Arabiens. Ein Land, in dem Drohnen-Angriffe beinahe an der Tagesordnung sind. „Der Angriff am Freitag bedeutete eine neue Dimension an Verunsicherung, besonders für die Fahrer. Das wird dazu beitragen, dass es Diskussionen geben wird“, sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Die Formel 1 hat einen Zehnjahresvertrag mit Saudi-Arabien über angeblich 900 Millionen Dollar. Einmal mehr geht es ums Geld.

Die Vertreter der Rennställe schoben die Verantwortung weiter zum Formel-1-Management und zum Automobil-Weltverband FIA. „Nicht die Teams machen den Rennkalender“, sagte etwa Sebastian Vettels neuer Boss Mike Krack. Bei Sky erklärte der Aston-Martin-Teamchef: „Wenn wir nicht mehr in solche Länder gehen, dann schauen wir weg. Dann ist es wie ein Boykott, und das ist auch nicht förderlich.“

Formel 1 heute im Live-Ticker: Unruhe im Fahrerlager

Die Fahrer diskutierten losgelöst von diesen vielfach vorgebrachten Argumenten am Freitag bis tief in die Nacht, ehe sie sich dazu durchrangen, weiter ins Cockpit zu steigen. „Wir sind alle Optionen durchgegangen. Auch was wäre, wenn wir nicht antreten“, verriet Alfa-Romeo-Pilot Valtteri Bottas: „Das würde zum Beispiel bedeuten, dass die Teams noch ein paar Tage hier bleiben müssten, um ihre Sachen zu packen. Und es ist ja nicht so, dass man blitzschnell neue Flüge organisieren kann, um nach Hause zu kommen.“ Nach Rücksprache mit den lokalen Behörden sei es „das Sicherste“ gewesen zu fahren, erklärten mehrere Teamchefs einhellig.

Am Samstagabend erreichte noch eine weitere Sicherheitsdebatte die Formel 1: Der Hochgeschwindigkeits-Betonkanal von Dschidda bereitet den Fahrern spätestens seit Schumachers heftigem Abflug im Qualifying zunehmend Bauchschmerzen. Der Haas des 23-Jährigen wurde bei dem Einschlag mit weit mehr als 200 km/h regelrecht zerfetzt, Schumacher kam wie durch ein Wunder ohne Verletzungen davon und konnte noch am Samstagabend das Krankenhaus verlassen.

Der zerstörte Haas von Mick Schumacher nach seinem Crash beim Qualifying zum Großen Preis von Saudi-Arabien.
Der zerstörte Haas von Mick Schumacher nach seinem Crash beim Qualifying zum Großen Preis von Saudi-Arabien. © ANTONIN VINCENT/imago-images

Formel 1 heute live: Perez: „Das ist die gefährlichste Strecke im Kalender“

Mick Schumacher hat sich inzwischen mit guten Nachrichten gemeldet. Bis diese erleichternde Nachricht nach außen drang, hielt die Branche aber den Atem an. „Das ist der größte Unfall, den wir auf dieser Strecke je gesehen haben“, sagte Rekordweltmeister Lewis Hamilton. Pole-Setter Sergio Perez ergänzte: „Das ist die gefährlichste Strecke im Kalender. Wenn etwas passiert, ist es oft gleich ein schwerer Unfall.“ Für Ferrari-Pilot Carlos Sainz ist der Jeddah Corniche Circuit mit seinen blinden Kurven schlicht „am Limit“.

Es gab also gleich mehrere Grenzerfahrungen an einem Wochenende. Manchen war die Gefahrenlage zu explosiv. So verließ Ex-Pilot und Sky-Experte Ralf Schumacher Dschidda am Samstagmorgen, das Qualifying kommentierte er aus der Heimat. Der frühere Weltmeister Damon Hill warf der Formel 1 vor, „mit dem Feuer“ zu spielen. Im wahrsten Sinne des Wortes. (akl/sid) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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