Champions League

Haaland trifft schon wieder - BVB vor Achtelfinal-Einzug

Dynamisch
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BVB-Stürmer Erling Haaland (r) war auch von den belgischen Gästen nicht zu stoppen. Foto: Bernd Thissen/dpa
Souverän
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BVB-Verteidiger Manuel Akanji (l) schirmt den Ball vor Michael Krmencik ab. Foto: Bernd Thissen/dpa
1:0
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Haaland (l) dreht nach seinem Treffer zum 1:0 jubelnd ab. Foto: Bernd Thissen/dpa
Kunstschuss
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Jadon Sancho (l) erzielte per Freistoß das 2:0 für den BVB. Foto: Martin Meissner/AP-POOL/dpa
Dortmund-Trainer
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BVB-Coach Lucien Favre trieb sein Team an. Foto: Bernd Thissen/dpa
3:0
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Auch das 3:0 ging auf das Konto von Torjäger Erling Haaland. Foto: Bernd Thissen/dpa

Nach dem 3:0 im Hinspiel zeigte der BVB gegen den FC Brügge erneut eine starke Darbietung. Im nächsten Spiel gegen Lazio Rom kann der Einzug in das Champions-League-Achtelfinale perfekt gemacht werden.

Dortmund (dpa) - Dank Tormaschine Erling Haaland und Kunstschütze Jadon Sancho hat Borussia Dortmund Kurs auf das Achtelfinale der Champions League genommen.

Die beiden Jungstars leiteten mit ihren sehenswerten Treffern in der 18. und 45. Minute das 3:0 (2:0) über den FC Brügge ein. «Wir haben heute einen großen Schritt nach vorne gemacht», sagte BVB-Lizenzspielerchef Sebastian Kehl bei DAZN.

Mit dem dritten Vorrundenerfolg in Serie festigte der BVB (9 Punkte) am Dienstag im leeren Dortmunder Stadion die Tabellenführung und kann schon mit einem Remis im kommenden Spiel am 2. Dezember gegen Lazio Rom (8) den Einzug in die K.o.-Runde perfekt machen. Nur drei Tage nach seinem Viererpack von Berlin lief Haaland erneut zu großer Form auf und verbesserte mit seinem zweiten Treffer (60.) seine imposante Torquote in der Königsklasse auf 16 in seinem erst 12. Spiel.

«Wir haben sehr souverän gespielt und die Null gehalten. Wenn's läuft, dann läuft's», sagte Dortmunds Torwart Roman Bürki. Top-Talent Youssoufa Moukoko stand zwar vier Tage nach seinem 16. Geburtstag im Kader, wurde aber nicht eingewechselt. Moukoko ist seit seinem Einsatz beim 5:2-Sieg bei Hertha BSC am vergangenen Samstag der jüngste Profi der Bundesliga-Historie, eine weitere Bestmarke in der Champions League blieb ihm jetzt aber zunächst verwehrt.

Nach dem 1:3-Fehlstart in die Gruppenphase bei Lazio Rom hatte sich der BVB dank der Erfolge gegen St. Petersburg (2:0) und in Brügge (3:0) eine gute Ausgangsposition erarbeitet. Doch weil auch die Belgier ihre Hoffnungen auf das Achtelfinale noch nicht aufgegeben hatten, spielten sie zumindest in den ersten Minuten mutig mit. Das wiederum eröffnete der Borussia Räume. Nach einem weiten Ball von Brügge-Torwart Simon Mignolet gewann Mats Hummels das Kopfballduell, Sancho spielte Haaland fein frei. Der 20 Jahre alte Norweger traf mit einem Schuss ins kurze Eck, der vom Innenpfosten ins Tor ging.

Das im Vergleich zum Bundesliga-Spiel bei Hertha BSC (5:2) auf fünf Positionen veränderte BVB-Team überzeugte auch ohne Marco Reus oder Julian Brandt, die erst zehn Minuten vor Schluss eingewechselt wurden, mit schnellem Kombinationsspiel und blieb bei den seltenen und insgesamt viel zu harmlosen Kontern der Gäste stets aufmerksam.

Nach einer halben Stunde hatten die Dortmunder ihre bis dato stärkste und gefährlichste Phase. Einen Querpass von Thorgan Hazard klärte Gäste-Verteidiger Simon Deli gerade noch vor den einschussbereiten Raphael Guerreiro und Haaland (31.). Eine Minute später konnte Mignolet einen Schuss von Manuel Akanji nicht festhalten, doch Thomas Delaney wurde abgeblockt. «Wir sind nicht so gut gestartet, haben uns aber gut gefangen. Da müssen wir weitermachen. Wir tun alles dafür, damit wir die drei Punkte am Dienstag behalten», hatte Akanji vor der Partie versprochen - und sie taten tatsächlich recht viel.

Giovanni Reyna frei stehend aus 14 Metern (41.) oder Delaney aus der Distanz vergaben (43.) noch aussichtsreiche Chancen, ehe Sancho per Zauberfreistoß zum 2:0 traf. Jude Bellingham, der neben Delaney, Sancho, Reyna und Hazard zu den fünf Neuen im Vergleich zum Spiel in Berlin zählte, war gefoult worden. Und Sancho schoss den Freistoß aus rund 20 Metern unhaltbar für Mignolet in das obere Toreck.

Die Dortmunder Dominanz setzte sich auch nach der Pause fort. Hätte Sancho nach Zuspiel von Hazard aus guter Position getroffen (48.), wäre dies wohl die Vorentscheidung gewesen. Diese gelang dann nach exakt einer Stunde Haaland. Brügge-Kapitän Ruud Vormer unterlief im eigenen Strafraum ein Fehlpass direkt auf Haaland, dessen Abseitsstellung damit aufgehoben war. Cool und abgeklärt traf der 20-Jährige aus der Drehung zum 3:0. BVB-Trainer Lucien Favre nutzte mit fünf Auswechslungen sein komplettes Kontingent aus - der Sieg der souveränen Dortmunder geriet zu keinem Zeitpunkt in Gefahr.

© dpa-infocom, dpa:201124-99-451976/4

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