Norweger kann gut deutsch

Kuriose Diskussion: BVB-Star Haaland motzt Mitspieler an - Genaue Wortwahl war zu hören

Erling Braut Haaland ärgert sich.
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Erling Haaland hatte nach dem Spiel gegen Union Berlin ein intensives Gespräch mit Mo Dahoud.
  • Florian Schimak
    VonFlorian Schimak
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Borussia Dortmund läuft unter Marco Rose so langsam heiß. Auch Erling Haaland liefert Treffer um Treffer. Nach dem Sieg über Union Berlin hatten er und Mo Dahoud aber Redebedarf.

Dortmund - Der BVB befindet sich nach fünf Spieltagen auf Platz drei, lediglich einen Punkt hinter dem FC Bayern*. Nun gut, jetzt wurde eine Meisterschaft noch nie kurz nach dem Saisonstart entschieden, dennoch ist bei Borussia Dortmund* unter Marco Rose in den vergangenen Wochen ein gewisser Trend zu erkennen: Schwarz-Gelb läuft nämlich langsam heiß.

Mit ein Grund natürlich: Erling Haaland*! Der Super-Angreifer, der in 67 Partien für den BVB bereits 68 Tore erzielte, war auch zuletzt gegen Union Berlin der entscheidende Mann. Beim 4:2-Sieg über die Eisernen steuerte der Norweger abermals zwei Treffer bei und sorgte so fast im Alleingang für den nächsten BVB-Dreier.

Erling Haaland: BVB-Star liefert sich mit Teamkollegen kuriose Diskussion - „Vallah, echt?!“

Im Anschluss an die Partie zeigte sich Haaland allerdings nicht vollends zufrieden. Zumindest diskutierte er nach Schlusspfiff mit Teamkollege Mo Dahoud emotional, was in einem Video gut zu sehen war*. Der Grund war offenbar, dass der Mittelfeld-Mann den Angreifer bei einer Aktion nicht angespielt hatte.

„Ey! Ich steh da ganz frei, ganz ehrlich, Mann“, fuhr ein aufgebrachter Haaland seinen Teamkollegen an. Dieser erklärte ihm die Situation. „Ich habe das genau so gespielt, ich habe zu Marco (Reus, Anm. d. Red.) gespielt“, erwidert ein erregter Dahoud. Doch das wollte Haaland so nicht akzeptieren: „Was? Ich stehe doch ganz alleine“, sagt der Norweger in gutem Deutsch: „Ich bin echt ganz frei, Mann! Vallah, echt!“

Video: Erling Haaland - Topscorer mit neuer Stärke

Auch wenn es zwischen den beiden kurz emotional wurde, eine wirkliche Auseinandersetzung war es wohl nicht. Es machte lediglich den unbändigen Ehrgeiz von Haaland deutlich. Dabei stellt sich die Frage, wie lange der BVB einen solchen Ausnahmespieler halten kann. Immer wieder gab es zuletzt Gerüchte, der Angreifer könnte die Dortmunder kommenden Sommer verlassen. Angeblich hat er dann eine Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Millionen Euro.

Haaland und Robert Lewandowski* liefern sich in der noch jungen Saison bereits ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Torjägerkanone. Beide Top-Stürmer haben in fünf Partien schon sieben Treffer erzielt. FCB-Star Lewy bekommt am Dienstag den Golden-Shoe-Award überreicht, weil er Europas bester Torjäger der abgelaufenen Spielzeit war. Über diese Auszeichnung würde sich Haaland kommendes Jahr sicherlich auch freuen. Beim Spieltag darauf wurde der Norweger vom BVB jedoch schmerzlich vermisst - und prompt setzte es einen Rückschlag. (smk) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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