1. bw24
  2. Sport

Biathlon: „Das hat mich gequält“ - Preuß gibt Update zu Olympia 2022

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Tobias Ruf

Kommentare

Biathlon: Hinter Franziska Preuß liegen schwere Wochen, Olympia 2022 bleibt aber das Ziel.
Biathlon: Hinter Franziska Preuß liegen schwere Wochen, Olympia 2022 bleibt aber das Ziel. © picture alliance/dpa | Sven Hoppe

Am 5. Februar starten die Biathlon-Wettbewerbe bei Olympia 2022. Ob und wann Franziska Preuß in Peking starten wird, ist weiterhin offen. Nach mehreren Rückschlägen gibt sich die beste deutsche Biathletin aber zuversichtlich.

Ruhpolding - Franziska Preuß sollte die große Hoffnungsträgerin im Biathlon der deutschen Damen bei Olympia 2022 sein. Nach einer Fußverletzung im Dezember und einer Corona-Infektion im Januar stehen hinter der 27-Jährigen aber viele Fragezeichen.

„Ich konnte in den vergangenen Tagen gut trainieren und bin optimistisch, dass ich nach Peking fliegen werde“, sagte Preuß am Donnerstag in einer Pressekonferenz des Deutschen Skiverbandes.

Biathlon bei Olympia 2022: Abreise von Franziska Preuß weiter offen

Wann genau die wohl einzige Medaillenkandidaten der deutschen Biathlon-Damen nach China reisen wird, ist weiter unklar. „Ich werde das Ende der Woche entscheiden. Eventuell fliege ich schon mit der Mannschaft am Montag, möglicherweise aber auch erst einige Tage später“, ergänzte Preuß.

Entsprechend ist auch noch unklar, ab wann Preuß in die Biathlon-Wettkämpfe bei Olympia 2022 einsteigen wird. „Es ist möglich, dass ich erst zu einem späteren Zeitpunkt Rennen absolvieren werde.“

Biathlon: Corona-Infektion wirft Preuß zurück

Preuß startete vielversprechend in die aktuelle Biathlon-Saison und war fester Bestandteil der Weltspitze. Kurz vor Weihnachten rutschte sie vor dem Weltcup in Frankreich im Hotel aus und verletzte sich am Fuß.

Als sie das Training wieder aufnehmen konnte, wurde bei ihr eine Corona-Infektion festgestellt. „Endlich konnte ich wieder auf der Rolle trainieren, dann kam der positive Test. Ich hatte einen belegten Hals und Probleme mit den Bronchien. Zudem war die Situation psychisch nicht leicht. „Das hat mich schon gequält“, erzählte Preuß.

Im Gegensatz zum restlichen Biathlon-Team des Deutschen Skiverbandes, das sich im italienischen Antholz auf Olympia vorbereitet, blieb Preuß in ihrer Heimat Ruhpolding. „Wenn der Körper nicht ganz fit ist, kann Training in der Höhenlage kontraproduktiv sein.“

Dort stehen nun weitere Trainingseinheiten an, Preuß blickt inzwischen zuversichtlich in Richtung Olympische Spiele. „Das Tal ist überwunden, ich fühle mich gesundheitlich wieder deutlich besser. Mental hat mir mein Umfeld sehr geholfen, auch hier ist wieder alles bestens.“

Die eigene Erwartungshaltung an Olympia hat sich durch die Entwicklungen der vergangenen Wochen verändert. „Das nimmt schon alles etwas Druck raus, was ja kein Nachteil sein muss“, sagte Preuß abschließend.

Quelle: chiemgau24.de

*chiemgau24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

truf

Auch interessant

Kommentare