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Hund passiert kleines Malheur – Besitzerin muss ins Krankenhaus

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Von: Sandra Barbara Furtner

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Eine Frau aus England hält mit einem Chihuahua ein Nickerchen. Dabei passiert dem Vierbeiner ein Malheur – kurz darauf muss die Frau ins Krankenhaus.

Wer sein Tier liebt, kommt ihm in der Regel sehr nahe. Es wird gestreichelt, geschmust und gekuschelt. Und das ist auch gut so. Schließlich sind Tiere Balsam für die Seele, halten uns körperlich und geistig fit und stärken durch die viele Bewegung bei Wind und Wetter unser Immunsystem. Vorausgesetzt, man hält sich an gewisse Regeln und achtet auf ausreichend Hygiene. Denn Hunde können, wie jedes andere Tier auch, Krankheiten auf Menschen übertragen. Die Infektionskrankheiten werden auch „Zoonosen“ genannt. Und die sind nicht immer ungefährlich. Dies musste jetzt eine Frau aus Bristol am eigenen Leib erfahren. Besonders dramatisch dabei ist jedoch, wie die Krankheitserreger bei ihr übertragen wurden.

Hund passiert kleines Malheur – Besitzerin muss ins Krankenhaus

Nachdem eine Frau Kontakt mit dem Kot ihres Hundes hat, muss sie in ein Krankenhaus
Nachdem eine Frau Kontakt mit dem Kot ihres Hundes hat, muss sie in ein Krankenhaus. (Symbolbild) © PhotoAlto/Imago

Amanda Gommo hält ein kurzes Mittagsschläfchen. Eng an sie gekuschelt liegt Chihuahua Belle. Dann passiert das Unglück. Die Hündin erleidet eine heftige Durchfall-Attacke und schafft es nicht mehr aus dem Bett zu springen. Stattdessen löst sie sich an Ort und Stelle. Dabei landen Spritzer auf dem Gesicht und im Mund von Amanda Gommo. „Ich eilte ins Bad, und mein Sohn war unter der Dusche, also hatte ich noch Zeit, einen Schnappschuss zu machen, bevor ich es auswusch!“, sagt sie gegenüber Daily Mail. „Es war ekelhaft, und ich habe noch stundenlang heftig gebrochen – ich konnte den Geschmack einfach nicht aus dem Mund bekommen“.

Hund passiert kleines Malheur – Frau fängt sich Magen-Darm-Infektion ein

Nachdem sich die 51-jährige Frau, so weit es ihr eben möglich war, von dem Zwischenfall erholt hatte, bringen sie Belle zum Tierarzt. Der stellt eine fiese Magen-Darm-Infektion fest und verschreibt Antibiotika. Doch noch am selben Abend wendet sich das Blatt, doch diesmal geht es um Amanda. Ihr geht es gar nicht gut, sie hat schlimme Magenkrämpfe und ruft den Notarzt. Der verabreicht ihr Schmerzmittel und rät ihr dazu, viel Wasser zu trinken, um eine mögliche Infektion auszuspülen. Daran hält sich die dreifache Mutter auch, doch ihre Schmerzen verschlimmern sich. Die Krämpfe betreffen nun den ganzen Körper und sie ruft erneut einen Krankenwagen. Daraufhin bringen sie die Sanitäter in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Die Ärzte stellen eine Magen-Darm-Infektion fest, die wohl durch den Kontakt mit Belles Kot verursacht wurde und hängen sie sofort an den Tropf.

Drei Tage bleibt sie unter Beobachtung im Krankenhaus und wird mit ausreichend Elektrolyten und Glukose versorgt. Als sie anschließend entlassen wird, kann sie fast schon wieder lachen. So verrät sie: „Auf meinem Entlassungsschein stand, dass ich eine Magen-Darm-Infektion erlitten hatte, die durch einen Hund verursacht worden war, der in meinen Mund gekotet hatte – so etwas hatten die Ärzte noch nie gesehen.“ Zudem ist sie sehr froh, dass es auch Belle wieder besser geht. „Ich habe Belle ihren kleinen Unfall verziehen und liebe sie immer noch von ganzem Herzen, aber ich werde in Zukunft definitiv mehr darauf achten, in welcher Position wir schlafen!“

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