Offensive Fragestellung

Vorstellungsgespräch: Diese verzwickte Bewerbungsfrage sollten Sie unbedingt stellen

Im Vorstellungsgespräch gilt es, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Eine Frage hilft Ihnen dabei.
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Im Vorstellungsgespräch gilt es, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Eine Frage hilft Ihnen dabei.
  • Juliane Gutmann
    vonJuliane Gutmann
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Wer im Bewerbungsgespräch einen guten Eindruck hinterlassen möchte, sollte keine unangenehmen Fragen stellen? Ein Experte widerspricht vehement.

„Es sind immer die mutigen – und oftmals unangenehmen – Fragen, die mich am meisten beeindrucken.“ Diese Meinung vertritt Atta Tarki, Gründer und Chef der Personalberatung ECA Partners. In seinen zehn Jahren Berufserfahrung wäre ihm immer wieder aufgefallen, dass Bewerber sich häufig nicht trauen, riskante – aber wichtige – Fragen zu stellen*. Dabei wären es genau solche Fragen, die er gerne öfter von Bewerbern hören würde, wird er weiter vom Portal Business Insider zitiert.

Eine gesunde Mischung aus interessierten Fragen und aktivem Zuhören: Das empfindet jeder Gesprächspartner als angenehm – auch der Personaler im Vorstellungsgespräch. Aber im Bewerbungsgespräch gilt es auch, bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Dabei helfen Fragen, die zeigen, dass man keine Scheu vor eher unangenehmen Themen hat.

„Er wirkte sehr faul“: Antwort im Bewerbungsgespräch, die stutzig machen sollte

Eine solche Frage könnte etwa sein: „Können Sie mir Beispiele von Leuten geben, die vorher diese Rolle besetzt haben und die eine schlechte Wahl waren? Und warum?“. Zum einen zeigt diese Frage, dass Sie sich viele Gedanken über die Anforderungen gemacht haben, die die neue Stelle mit sich bringt – was jedem Personaler imponieren dürfte. Zum anderen kann diese Frage sehr viele Informationen über den potentiellen neuen Arbeitgeber geben.

Wenn der Personaler etwa jemanden beschreibt, der sich sehr nach Ihnen und Ihrer Art zu Arbeiten anhört, dann könnte das ein Zeichen sein, dass die ausgeschriebene Stelle nicht wirklich zu Ihnen passt. Auch über den Arbeitgeber selbst gibt die Antwort auf die Frage aufschlussreiche Infos. So wäre es kein gutes Zeichen, wenn Personaler oder Chef im Gespräch schlecht über den ehemaligen Mitarbeiter sprechen würden. Antworten wie „Er wirkte sehr faul“ oder „Ich wusste einfach nie, was er gerade in seiner Arbeitszeit macht“ sind Atta Tarki zufolge Signale dafür, dass Sie die Wahl des zukünftigen Arbeitgebers nochmal überdenken sollten. (jg) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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Weiterlesen: Bewerbungsgespräch: Verlangt Ihr neuer Chef zu viel? Achten Sie auf diese Anzeichen.

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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