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Nudelteig ohne Ei? So einfach gelingt die vegane Alternative

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Von: Jasmin Farah

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Kuchen, Gebäck oder Nudelteig: Eier sind eine Grundzutat. Was tun, wenn man die nicht isst? Dann gibt es einen Trick, wie Sie sie einfach ersetzen.

Sie wollen mal selbst Nudeln machen, anstatt immer vor leeren Supermarktregalen zu stehen? Schließlich hat uns die Coronakrise eines gelehrt: Nudeln zählen bei vielen zu den Grundnahrungsmitteln, weshalb diese meistens neben Toilettenpapier als Erstes ausverkauft sind. Zudem sind sie lange haltbar und man kann sie gut auf Vorrat kaufen. Doch diese Zeiten haben auch viele dazu gebracht, wieder mehr selbst zu kochen und zu backen. Durch den Lockdown haben einige ihre Kochleidenschaft (wieder-)entdeckt und versuchen sich auch daran, Nahrungsmittel selbst herzustellen. Dazu gehört auch Nudelteig.

Nudelteig ohne Ei? So gelingt die vegane Alternative

Neben selbstgemachter Pizza sind Nudeln sehr beliebt bei Groß und Klein und gar nicht so schwer in der eigenen Küche herzustellen. Doch was tun, wenn man Veganer ist und keine tierischen Produkte verzehrt? Dann fällt zumindest eine typische Zutat gleich weg: die Eier. Eins vorweg: Sie müssen auf selbstgemachte Nudeln nicht verzichten. Stattdessen können Sie das Grundrezept nur etwas abwandeln bzw. kommt es auf die richtige Technik an.

Der Teig für Tagliatelle lässt sich auch mit Hartweizengrieß statt Eiern binden.
Der Teig für Tagliatelle lässt sich auch mit Hartweizengrieß statt Eiern binden. (Symbolbild) © Panthermedia/Imago

Doch zuerst muss man verstehen, wofür das Ei im Nudelteig überhaupt nötig ist. Grundsätzlich dient es als Bindemittel und lässt sich durch Alternativen wie Hartweizengrieß ersetzen. Dieser ist geschmacksneutral und lässt sich gut mit anderen Zutaten wie Mehl mischen. Für den Nudelteig ohne Ei brauchen Sie also:

Nudelteig ohne Ei: Anleitung für die Zubereitung

Nun geht es an die Herstellung des Nudelteigs. So gehen Sie bei der Zubereitung Schritt für Schritt vor:

  1. Vermischen Sie Hartweizengrieß, Mehl, Salz und Pfeffer miteinander.
  2. Formen Sie dann eine Mulde in der Mitte der Trockenmischung.
  3. Geben Sie nun das Olivenöl und das Wasser in die Mulde.
  4. Kneten Sie den Teig gut durch, um alle Zutaten miteinander zu vermengen.
  5. Lassen Sie den Nudelteig für eine halbe Stunde ruhen. Dadurch wird seine Konsistenz fester und er lässt sich später besser verarbeiten.
  6. Bestäuben Sie die Arbeitsfläche mit Mehl.
  7. Rollen Sie den Teig kräftig mit einem Nudelholz dünn aus.
  8. Formen Sie die Nudeln nach Belieben.
  9. Erhitzen Sie das Salzwasser im Topf und kochen die Nudeln darin für etwa acht Minuten gar.

Beim Kochen sollten Sie darauf achten, dass die Nudeln je nach Größe und Form eine andere Garzeit haben. Die Nudeln sind fertig, wenn Sie an der Oberfläche schwimmen. Ansonsten können Sie auch mit einer Gabel testen, ob die Nudeln weich, aber bissfest sind. Aus diesen lässt sich anschließend wunderbar ein Nudelsalat für das nächste Grillfest machen.

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