Die richtige Technik

Sie wollen butterzartes Fleisch? Dann dürfen Sie diesen Fehler beim Schneiden nicht machen

  • Maria Dirschauer
    VonMaria Dirschauer
    schließen

Nichts geht über ein zartes, saftig gebratenes Stück Fleisch. Doch viele machen einen Fehler, der dazu führt, dass es eher an eine Schuhsohle erinnert.

Wenn es darum geht, Fleisch wie Hühnerbrust oder Steak* perfekt zuzubereiten, denken die meisten zuerst an die Garzeit: Nicht zu lange, sprich „totbraten“, lautet meistens die Devise. Aber auch schon vor dem Anbraten können Hobbyköche einen Fehler begehen, der eher zu einem zähen Ergebnis, statt zum gewünschten zarten Genuss führt. Genauso wichtig ist nämlich schon die Art und Weise, wie Sie ein Stück Fleisch schneiden.

Die richtige Technik zum Fleisch schneiden: 90-Grad-Regel

Die wichtigste Regel beim Fleischschneiden lautet: immer quer zur Faser schneiden, nicht parallel. Der Grund: Wenn Sie das Fleisch parallel zu den Fasern schneiden, bleiben diese weitgehend erhalten und sind schwer zu kauen: das Fleisch wird zäh wie eine Schuhsohle. Wenn Sie aber quer zur Faser schneiden, d. h. im 90-Grad-Winkel, müssen die Fasern nicht erst beim Kauen zerteilt werden. So lässt sich das Fleisch viel leichter kauen. Zusammengefasst heißt das, lange Fasern: zäh. Kurze Fasern: zart. Das gilt übrigens sowohl für rohes, als auch für schon gekochtes Fleisch. Wenn Sie unsicher sind, wie die Fasern verlaufen, befolgen Sie diese Tipps von Stern.de:

  • Trennen Sie ein kleines Stück vom Fleisch ab. Im Anschnitt lässt sich die Faserrichtung besser erkennen.
  • Wenn nicht alle Fasern in die gleiche Richtung laufen (z. B. bei Bauchfleisch), richten Sie sich nach der Hauptrichtung, also wie die meisten Fasern verlaufen.
  • Für Gulasch schneiden Sie das Fleisch zuerst scheibenweise quer zur Faser, und teilen es anschließend in kleine Stücke.

Lesen Sie auch: Mit dieser Zutat braten Sie jede Art von Fleisch butterzart.

Für zartes Fleisch: Schneiden mit dem richtigen Messer

Sie wollen für zartes Fleisch unbedingt einen glatten Schnitt. Ausgefranste Schnittflächen wirken sich negativ auf den Garprozess aus und sorgen für ein zähes Ergebnis. Deshalb sollten Sie kein zu kleines Messer zum Schneiden verwenden. Stattdessen empfehlen sich spezielle Fleischmesser (werblicher Link) mit einer langen, schmalen Klinge. Dadurch wird das Fleisch schön zart und saftig. Achten Sie auch unbedingt darauf, nur scharfe Messer zu verwenden, schärfen Sie ggf. mit einem Messerschärfer oder diesem Trick nach. (mad) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Artikel enthält Affiliate Links.

Rubriklistenbild: © jordache via www.imago-images.de

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare