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Wohngeld 2023 gestiegen: Wer jetzt Anspruch auf wie viel Mietzuschuss hat

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Von: Anne Hund

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In Zukunft sollen mehr Haushalte durch das Wohngeld entlastet werden. Erfahren Sie hier mehr über die Leistung und wo Betroffene das Geld beantragen können.

Mehr Haushalte sollen ab Januar 2023 mit einem staatlichen Mietzuschuss entlastet werden: Zu den bisher 600.000 Wohngeld-Haushalten sollen bis zu 1,4 Millionen weitere dazukommen. Das berichtete die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Das Wohngeld soll außerdem um durchschnittlich 190 Euro im Monat aufgestockt werden. Damit erhalten die berechtigten Haushalte im Schnitt rund 370 Euro monatlich.

Wohngeld soll 2023 steigen – wer hat künftig einen Anspruch?

Wohngeld können Haushalte beantragen, die zwar keine Sozialleistungen beziehen, trotzdem aber wenig Geld haben. Ob man wohngeldberechtigt sei, hänge von einer komplizierten Rechnung ab, schildert das Portal swp.de – eine einfach zu merkende Einkommensschwelle gebe es nicht.

Geldscheine liegen auf einem Wohngeldantrag.
Künftig sollen mehr Haushalte durch das Wohngeld entlastet werden. © Sascha Steinach/Imago

Wohngeldrechner: Wie viel Wohngeld ist theoretisch drin?

Mit dem offiziellen Wohngeldrechner lässt sich zumindest herausfinden, ob man jetzt schon wohngeldberechtigt ist. Wichtige Angaben sind die Zahl der Haushaltsmitglieder, das monatliche Gesamteinkommen und die monatliche Brutto-Kaltmiete. Hilfe beantragen können dem Bericht der Südwest Presse zufolge zum Beispiel auch Eigentümer, die ihre Wohnung selbst nutzen. „Sie können den Wohnzuschuss bekommen, wenn sie wegen eines zu geringen Einkommens laufende Kosten nicht tragen können“

Wohngeld muss zuerst beantragt werden

Die Leistung muss allerdings beantragt werden: Wer einen Anspruch auf Wohngeld hat, kann den Antrag bei der kommunalen Wohngeldbehörde stellen.

Experten rechnen nun mit einer Flut an zusätzlichen Anträgen ab dem 1. Januar; einige gehen davon aus, dass viele Haushalte angesichts des bürokratischen Aufwands auf die Auszahlung des Wohngelds nun womöglich monatelang warten müssten.

Wie Bürger finanziell entlastet werden sollen

Bereits im Dezember 2022 traten einige weitere Neuerungen in Kraft: An Rentnerinnen und Rentner wurde in diesem Monat die Energiepauschale in Höhe von 300 Euro ausgezahlt.

Für Gas- und Fernwärmekunden gab es im Dezember zudem die einmalige Soforthilfe. Im kommenden Jahr soll zudem die Gas- und Strompreisbremse Millionen Haushalte in der Energiekrise entlasten. Auch viele Familien werden etwas entlastet: Das Kindergeld steigt ab dem 1. Januar 2023 auf 250 Euro.

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