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Heimkino einrichten: Mit diesen Geräten wird Ihr Wohnzimmer zum Filmsaal

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Von: Ömer Kayali, Felix Mildner

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Die richtige Planung ist beim Einrichten des Heimkinos alles.
Die richtige Planung ist beim Einrichten des Heimkinos alles. © Getty Images/iStockphoto

Mit einem Heimkino können Sie Ihr Wohnzimmer in einen Filmsaal verwandeln. Hier erfahren Sie, wie Sie Ihr Heimkino einrichten.

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Der Raum ist abgedunkelt, das Popcorn steht bereit und die Couch ist gemütlich: Das ist der Traum vom perfekten Heimkino*-Erlebnis. Das gute am Kino zu Hause ist, dass heute dazu weder Eingriffe in die Bausubstanz noch unüberschaubare finanzielle Belastungen nötig sind. Jedoch ist es wichtig, sich vorab Gedanken zu machen – auf die richtige Planung kommt es an. Typische Fragen sind dann: Beamer oder Flachbildschirm? Welche Soundanlage? Und wie groß soll der Abstand zur Kinoleinwand sein?

Beamer oder Fernseher für das Heimkino?

Sie wollen lieber einen 4K-Fernseher statt Beamer? Preiswerte Modelle stellen wir hier vor.

Heimkino einrichten: Beamer können auch streamen, brauchen aber viel Strom

Mittlerweile gibt es auch viele Möglichkeiten, den Beamer so "smart" wie den Fernseher zu machen. Mittels Amazons Fire TV, Apple TV oder Google Chromecast streamen Sie problemlos Ihre Lieblingsserien auf Netflix oder Amazon Prime.

Wichtig: Ein Beamer braucht immer mehr Strom als ein Fernseher, die heutzutage extrem sparsam daherkommen und auch ECO-Modi bieten. Auch die Geräusch- und Hitzeentwicklung vor allem bei älteren Beamern ist nicht zu unterschätzen.

Heimkino einrichten: Wie viel kosten Beamer?

Die preisliche Bandbreite von Beamern ist sehr groß. Es gibt günstigere Geräte, die nur ein paar hundert Euro kosten. Professionelle High-End-Modelle können sogar mehrere tausend Euro kosten. Doch für das Heimkino müssen es nicht unbedingt die teuren Beamer sein. Wichtig ist zu wissen, welche Vorstellungen man vom Kinosaal in den eigenen vier Wänden hat. Experten empfehlen jedoch klar die hochpreisigen Modelle.

Im Folgenden stellen wir Beamer unter 1.000 Euro vor.

Beamer fürs Heimkino: Topvision T26L

Topvision T26L Beamer
Topvision T26L Beamer © Amazon Produktbild

Bei dem Topvision T26L handelt es sich um kein hochpreisiges Modell. Doch die Kundenbewertungen sprechen für sich: Für seinen Preis ist der Topvision ein sehr gute Investition. Es lassen sich allerlei Geräte über HDMI oder USB anschließen, darunter Smartphones, Tablets, Spielekonsolen, Laptops oder TV-Sticks. Der Hersteller wirbt zwar damit, dass der Beamer in 4K unterstützt. Die native Auflösung liegt allerdings bei 1920 x 1080 Pixeln. 4K-Bilder werden dementsprechend skaliert, doch das gelingt dem Topvision erstaunlich gut. Dank der Tragetasche lässt er sich auch mitnehmen.

Preis:179,99 Euro
Native Auflösung:1920 x 1080 Pixel
Helligkeit:7.200 Lumen
Kontrastverhältnis:8.000:1
Zubehör:Fernbedienung, Tragetasche, HDMI-Kabel, AV-Kabel

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Beamer fürs Heimkino: BenQ TH550

BenQ TH550 Beamer
BenQ TH550 Beamer © Amazon Produktbild

Etwas teurer ist der BenQ TH550. Bei diesem Modell wird die Helligkeit von 3.500 ANSI-Lumen angegeben. Dabei handelt es sich um das Licht, das tatsächlich auf der Leinwand landet. Streulicht ist somit ausgenommen. Das Kontrastverhältnis ist mit 20.000:1 äußerst gut. Dank der SmartEco-Technologie ist der BenQ-Beamer zudem sparsam und erzeugt nur so viel Licht, wie benötigt. Er verfügt des Weiteren über eine sogenannte Trapezkorrektur, durch die sich die Projektion in verschiedenen Winkeln ausrichten lässt, ohne dass das Bild dabei verzerrt wird. Mit Anschlüssen für HDMI, VGA und USB-Mini lassen sich unterschiedliche Geräte mit dem Beamer verbinden. Eine kabellose Verbindung via Bluetooth ist jedoch nicht möglich.

Preis:511,18 Euro
Native Auflösung:1920 x 1080 Pixel
Helligkeit:3.500 ANSI-Lumen
Kontrastverhältnis:20.000:1
Zubehör:Fernbedienung, VGA-Kabel

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Was ist bei der Soundanlage zu beachten?

Für das richtige Kino-Feeling ist eine gute Soundqualität unerlässlich. Beamer verfügen zwar über eingebaute Lautsprecher, doch die Qualität lässt eher zu Wünschen übrig. Für guten Sound sind heutzutage allerdings keine riesigen Boxentürme mehr notwendig. Stattdessen gibt es kompakte Systeme mit glasklarem und – bei Bedarf – auch dröhnendem Kino-Sound. Eine Surround-Anlage inklusive Subwoofer sorgt für den richtigen Kino-Effekt. Mittlerweile ist auch wireless eine Anbindung möglich – ohne lästige Strippen. Dafür wird aber entsprechendes Zubehör – etwa ein HDMI-Dongle – benötigt.

Und noch ein Hinweis: Falls Sie das Wiedergabegerät über HDMI verbinden möchten, stellen Sie sicher, dass dieses über ein HDMI-Anschluss mit ARC-Unterstützung verfügt. Denn nur so wird der Ton über das HDMI-Kabel übertragen.

Soundanlage fürs Heimkino: Bose TV Speaker Soundbar

Bose TV Speaker
Bose TV Speaker © Amazon Produktbild

Beim Bose TV Speaker handelt es sich um eine sehr preiswerte Soundbar. Der Anschluss funktioniert leicht über ein optisches Audiokabel oder HDMI-Kabel – letzteres ist im Lieferumfang jedoch nicht enthalten. Alternativ lässt sich der Lautsprecher auch via Bluetooth direkt mit dem Wiedergabegerät verbinden. An der Fernbedienung können Sie den Klang anpassen – für mehr Bässe oder für einen klareren Ton im Dialogmodus.

Preis:240,71 Euro
Größe:10.30 x 64.00 x 7.10 cm
Anschluss:HDMI (ARC), Bluetooth, optisches Audiokabel

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Soundanlage fürs Heimkino: Samsung HW-N400/ZG Soundbar

Samsung HW-N400/ZG Soundbar
Samsung HW-N400/ZG Soundbar © Amazon Produktbild

Die Samsung HW-N400/ZG Soundbar verfügt über einen eingebauten Subwoofer und sorgt somit für satte Bässe. Sie verfügt über Anschlüsse für optische Audiokabel, HDMI oder Bluetooth. Über die Samsung Audio Remote-App lässt die Soundbar sich mit dem Smartphone oder Tablet verbinden, um so auf die wichtigen Funktionen zuzugreifen. Ansonsten geht das auch einfach über die Fernbedienung.

Preis:159 Euro
Größe:59,4 cm x 5,6 cm x 10,2 cm
Anschluss:HDMI (ARC), Bluetooth, optisches Audiokabel

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Benötige ich eine Leinwand für den Beamer?

Hier können Filmfans sparen, denn viele Beamer werfen ein annehmbares Bild direkt an die Wohnzimmerwand. Auch wenn es sich dabei um eine Rauhfasertapete handelt, stören die kleinen Unebenheiten das Bild nicht. Allerdings sollte die Wand in einem gleichmäßigen Weiß gestrichen sein, um eine realistische Farbdarstellung zu gewährleisten. Viele Beamer lassen sich auch auf den Weißton der Wand abstimmen.

Viele Cineasten wollen dennoch nicht auf eine Leinwand verzichten. Brauchbare Projektionsflächen gibt es – je nach Größe – bereits ab 100 Euro. Bei der Größe der Leinwand gilt folgende Faustformel: Die Fläche sollte halb so breit sein wie die Distanz zwischen Betrachter und Leinwand. Wenn die Couch also vier Meter von der Wand entfernt ist, sollte die Leinwand nicht breiter als zwei Meter sein. Die Bedienungsanleitung Ihres Beamers gibt darüber genauere Auskunft.

Falls Sie sich für eine Leinwand entscheiden, stellen wir im folgenden Abschnitt zwei Exemplare vor.

Leinwand fürs Heimkino: Duronic EPS92

Duronic EPS92 Leinwand fürs Heimkino
Duronic EPS92 Leinwand fürs Heimkino © Amazon Produktbild

Diese Leinwand von Duronic ist motorisiert und wird über eine mit einem Kabel verbundene Bedienung aus- und eingefahren. Sie verfügt über schwarze Balken am Rand, durch die der Kontrast der projizierten Bilder besser zur Geltung kommt. Installiert wird die Leinwand entweder an der Wand oder der Decke.

Preis:136,99 Euro
Darstellungsfläche:92 Zoll
Bildformat:16:9

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Leinwand fürs Heimkino: Esmart Professional von Mimoto

Esmart Professional von Mimoto Leinwand fürs Heimkino
Esmart Professional von Mimoto Leinwand fürs Heimkino © Amazon Produktbild

Eine etwas größere und ebenfalls motorisierte Leinwand ist die Esmart Professional von Mimoto. Auch sie verfügt über einen schwarzen Rand. Die Beschaffenheit der Leinwand sorgt dafür, dass das projizierte Licht sich gleichmäßig verteilt. Gesteuert wird entweder über die mitgelieferte Wandsteuerung oder über die Funkfernbedienung. Die Leinwand kann auch wahlweise an der Wand oder der Decke montiert werden.

Preis:149,99 Euro
Darstellungsfläche:120 Zoll
Bildformat:16:9

Esmart Professional von Mimoto Leinwand fürs Heimkino jetzt bestellen

Bildformat und Auflösung: Worauf kommt es an?

Am häufigsten ist das Bildformat 16:9, welches sich vor allem für Filme anbietet. Das Format im Verhältnis 4:3 ist eher für die Präsentation der Urlaubsimpressionen und weniger für das Heimkino-Erlebnis geeignet.

Auch bei der Auflösung gibt es verschiedene Standards: 720 Bildzeilen bei HD ready, 1080 bei Full-HD. Allerdings wird der Unterschied oft überbewertet. Die höhere Auflösung fällt meist nur auf, wenn man mit der Nase direkt vor der Leinwand steht. (Felix Mildner/ök) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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