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Schwere Verluste für Russland: Ukraine zerstört 260 Flugzeuge und 224 Hubschrauber

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Von: Moritz Serif, Tim Vincent Dicke, Vincent Büssow, Lucas Maier, Jan-Frederik Wendt

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Im Ukraine-Krieg verzeichnet Russland massive Verluste. Viele Soldaten ziehen nach der Teilmobilmachung unvorbereitet in die Schlacht. Der News-Ticker.

+++ 22.48 Uhr: Laut Angaben der Ukraine hat Russland schwere Verluste erlitten. 260 Flugzeuge und 224 Hubschrauber seien seit Beginn des Krieges zerstört worden. Präsident Selenskyj sagte, dass Putin die Niederlage des Kremls mit der Teilmobilisierung nur hinauszögern könne.

Schwere Verluste: Russland verliert 57.200 Soldaten

+++ 20.12 Uhr: Außerdem habe Russland 57.200 Soldaten im Verlaufe des Krieges verloren. 4857 gepanzerte Kampffahrzeuge und 1369 Artilleriesysteme seien zerstört worden.

+++ 17.35 Uhr: Die Ukraine hat laut Verteidigungsministerium bislang 2290 Panzer im Verlaufe des Krieges mit Russland zerstört.

+++ 15.00 Uhr: Ukrainische Truppen haben offenbar im Gebiet Donezk eine Angriffsformation russischer Fahrzeuge zerstört. Zwei Schützenpanzer MT-LB, ein Schützenpanzer BMP-1, ein Panzer und ein Kettenfahrzeug IMR-2 fielen Panzerabwehrminen zum Opfer. Im Internet wurde dazu ein Video verbreitet. Die Angaben sind nicht unabhängig prüfbar.

Militärangehörige der Volksmiliz der Volksrepublik Donezk betreiben einen Infanterie-Kampfwagen BMP-1.
Der BMP-1 ist ein Schützenpanzer aus sowjetischer Entwicklung und eines der am weitesten verbreiteten gepanzerten Fahrzeuge der Welt.  © Sergei Bobylev/Imago

News zum Ukraine-Krieg: Russische Soldaten unvorbereitet - hohe Verluste wahrscheinlich

+++ 09.45 Uhr: Viele durch die jüngste Teilmobilmachung rekrutierte russische Kämpfer ziehen nach Einschätzung britischer Geheimdienste ohne fundierte Ausbildung oder Erfahrung in den Krieg in der Ukraine. Moskau stehe nun vor der enormen Herausforderung, die Truppen zu schulen, hieß es am Montag in einem Kurzbericht des britischen Verteidigungsministeriums.

In der russischen Armee sei es im Gegensatz zu vielen westlichen Armeen üblich, eine Erstausbildung innerhalb operativer Einheiten zu durchlaufen statt in speziellen Ausbildungseinrichtungen. Normalerweise werde innerhalb jeder Brigade eine gewisse Zahl an Ausbildern bereitgestellt, die neue Rekruten trainieren würden. Viele dieser sogenannten dritten Bataillone seien jedoch aktuell in die Ukraine entsandt. Der Mangel an Ausbildern und der überstürzte Ablauf der Teilmobilmachung deute darauf hin, dass viele Soldaten ohne ausreichende Vorbereitung an die Front geschickt würden. Dies mache hohe Verluste wahrscheinlich.

News zum Ukraine-Krieg: Mehr als 57.000 Soldaten aus Russland gefallen

+++ 08.45 Uhr: Der ukrainische Generalstab hat seine Zusammenfassung der russischen Verluste für Montag (26. September) aktualisiert. .

Update vom Montag, 26. September, 06.50 Uhr: Ukrainische Streitkräfte wollen fünf Munitionsdepots im Süden der Ukraine zerstört haben. Das berichtet The Kyiv Independent. Demnach teilt das ukrainische Einsatzkommando „Süd“ mit, dass ukrainische Streitkräfte am 25. September 43 russische Soldaten getötet und drei Panzer, ein selbstfahrendes Artilleriesystem und neun gepanzerte Fahrzeuge zerstört haben.

News zum Ukraine-Krieg: Russische Armee muss schwere Verluste hinnehmen

+++ 20.20 Uhr: Die Ukraine hat einige Erfolge innerhalb der letzten 24 Stunden im Krieg gegen Russland gemeldet. Wie die Nachrichtenseite Ukrainska Pravda unter Berufung auf den ukrainischen Generalstab meldet, musste die russische Armee schwere Verluste von militärischem Equipment und Infrastruktur hinnehmen. So seien insgesamt neun Luftabwehrsysteme sowie zwei unbemannte Luftfahrzeuge Russlands getroffen worden.

Außerdem soll die Ukraine sechs Kommandoposten, sechs Munitionslager und eine Vielzahl weiterer russischer Ziele mit Raketen getroffen haben. Der ukrainischen Luftwaffe zufolge wurden zudem ein Angriffsjet sowie ein Hubschrauber aus Russland abgeschossen.

Schwere Verluste für Russland: 400 Soldaten sterben – Pro-russischer Politiker getötet

+++ 15.57 Uhr: Er war ehemaliger Abgeordneter des Parlamentes der Ukraine und stellte sich zuletzt auf die Seite der Angreifer aus Russland – jetzt soll er tot sein. Oleksiy Zhuravko soll bei einem Raketenangriff in Cherson verstorben sein. Die russische Staatsagentur RIA Novosti veröffentlichte die Meldung am Sonntag (25. September), bei dem Angriff vonseiten der Ukraine soll noch eine weitere Person gestorben sein.

Erst am Freitag (23. September) soll Zhuravko ein Video von sich während der Scheinabstimmung veröffentlicht haben. Er soll im Jahr 2015 nach Russland geflohen sein, wie das ukrainische Nachrichtenportal pravda.ua schreibt.

Außerdem wurde 20 Fahrzeuge zerstört und 10 weitere Drohnen vernichtet. Wie am Vortag musste Russland die meisten Verluste in der Region Kramatorsk und Donezk hinnehmen, wie der Generalstab schreibt.

Update vom Sonntag, 25. September, 8.25 Uhr: Das ukrainische Militärkommando „Süd“ meldet hohe Verluste auf Seiten von Russland. In Cherson und Kachowka wurden demnach drei Depots mit Waffen und Ausrüstung, sowie zwei Luftabwehrsysteme angegriffen. Die Artillerieeinheiten haben am gestrigen Samstag (24. September) 266 Mal das Feuer auf die russischen Streitkräfte eröffnet, wie das Kommando schreibt.

Bei diesen Angriffen verlor die moskautreue Armee 57 Soldaten. Zudem wurden 30 Ausrüstungseinheiten vernichtet, wie es in dem Bericht heißt.

+++ 21.18 Uhr: Ukrainische Spezialeinheiten haben eigenen Angaben zufolge einen Kampfjet aus Russland abgeschossen. Bei dem Flugzeug handelt es sich um einen Bomber des Typs „Su-34“, teilte die Einheit in ihrem Kanal bei Telegram mit und fügte hinzu: „Wir erinnern die Russen daran, dass jeder ihrer Flüge einem Selbstmord gleichkommen wird. Schließlich verzeihen der ukrainische Himmel und die ukrainischen Krieger ihren Feinden nicht.“

Die Einheit veröffentlichte auf Telegram ein Video, das den Abschuss zeigen soll. Darin ist zu sehen, wie der Jet brennend gen Boden stürzt. Im Hintergrund hört man Soldaten, die lachen und sich euphorisch über ihren militärischen Erfolg freuen.

Schwere Verluste für Russland – Marine zerstört Depots und tötet 37 Soldaten

+++ 16.15 Uhr: Auch die Marine der Ukraine meldet Fortschritte. Laut einem Bericht haben Soldatinnen und Soldaten der Seestreitkräfte zuletzt 37 russische Soldaten getötet, wie die ukrainische Plattform ukrinform.net schreibt.

Zudem soll noch elf selbstfahrende Artilleriesysteme und zwei Mehrfachraketenwerfer vernichtet worden sein. Außerdem wird von der Zerstörung zweier Munitionsdepots berichtet. Die Angaben ließen sich bis zuletzt nicht unabhängig überprüfen.

+++ 15.45 Uhr: Die Armee der Ukraine setzt den Truppen aus Moskau weiterhin zu. In einem aktuellen Report spricht die ukrainische Luftwaffe davon, am 23. September neun Ziele aus der Luft zerstört zu haben. Das Kommando „Süd“ schossen demnach vier Kamikaze-Drohnen „Shahed-136“ und eine Angriffsdrohne „Mohajer-6“ ab. Im Osten wurden ebenfalls zwei „Shahed-136“ abgeschossen, wie die Luftwaffe schreibt. Ein Hubschrauber „Mi-8“ und eine „Su-25“ wurden im Zentrum der Ukraine vom Himmel geholt.

Unterdessen hat sich der Präsident der Ukraine, Wolodymyr Selenskyj, auf Fragen der französischen Tageszeitung Ouest-France geantwortet. Der Präsident zeigte sich zuversichtlich und sprach davon, dass die Verluste von Russland fünfmal höher seien, als die der ukrainischen Streitkräfte, wie Ouest-France schreibt. Während er für die ukrainische Seite „50 Soldaten pro Tag“ angab, dürften es also auf der russischen rund 250 getötete Soldaten pro Tag sein.

Ukraine-Krieg: „Schlächter von Mariupol“ wird Vize-Verteidigungsminister in Russland

+++ 14.06 Uhr: Nach den letzten Rückschlägen im Ukraine-Krieg deutet sich eine Veränderung in Russland an. Der Vize-Verteidigungsminister Dmitri Bulgakow wurde seines Amtes enthoben, wie die Deutsche Presse-Agentur schreibt. Offiziell heißt es aus dem Kreml am Samstag (24. September), dass Bulgakow lediglich „auf einen anderen Posten“ versetzt werden würde.

Sein Nachfolger soll Generaloberst Michail Misinzew werden. Seit den Angriffen auf Mariupol ist Misinzew auch als „Schlächter von Mariupol“ bekannt. Unter anderem in Großbritannien steht sein Name auf der Sanktionsliste.

Erstmeldung vom Samstag, 24. September: Vor der Reise an die Kriegsfront in die Ukraine scheinen sich einige russische Reservisten noch einmal kräftig zu betrinken. Dies sollen Videos zeigen, die in den sozialen Netzwerken kursieren. Teils können sich Putins Soldaten kaum mehr auf den Beinen halten.

Mit roten Bechern prostet sich eine Truppe vorwiegend junger Männer zu. Oben scheint schon der Bus zu warten, der die Gruppe immer weiter in Richtung Ukraine bringt. Trotz Massenprotesten im Land – die Männer scheinen sich mit ihrem Schicksal als Kriegssoldat abgefunden zu haben. Ob sie sich Mut antrinken oder noch ein letztes Mal ausgelassen feiern wollen, ist unklar.

(mit Agenturen)

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