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Nach Angriff auf Geburtsklinik: Schwangere und Baby sterben

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Schwangere gestorben
Die verletzte schwangere Frau, die bei dem Beschuss der Entbindungsklinik in Mariupol verletzt wurde, ist nach Angaben des ukrainischen Außenministeriums tot. © Evgeniy Maloletka/AP/dpa

Vergangene Woche ist eine Geburtsklinik in Mariupol Ziel eines russischen Luftangriffs gewesen. Nun die traurige Nachricht: Die Frau auf dem Bild ist tot. Auch ihr Baby hat nicht überlebt.

Mariupol - Nach dem Angriff auf eine Geburtsstation in der belagerten südostukrainischen Stadt Mariupol sind eine schwangere Frau und ihr ungeborenes Kind gestorben. Das teilte das ukrainische Außenministerium mit.

Ein Foto, das zeigt, wie mehrere Männer die Schwangere auf einer Trage durch den zerstörten Klinikkomplex tragen, hatte weltweit für Aufsehen gesorgt. Das Ministerium forderte in seinem Tweet mit Hashtags „Stoppt die russische Aggression“ und „Sperrt den Himmel über der Ukraine jetzt“.

Auf den Fotos aus dem zerstörten Gebäude in der umkämpften Stadt am Asowschen Meer war auch eine zweite Schwangere in einem gepunkteten Schlafanzug zu sehen gewesen, die sich in Sicherheit brachte. Diese Frau hat mittlerweile ein Mädchen zur Welt gebracht, wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten.

Russland hatte den Ukrainern eine Provokation vorgeworfen. Das attackierte Gebäude habe nicht mehr als Geburtsklinik gedient, sondern sei zuletzt als Lager ultraradikaler Kämpfer des ukrainischen Bataillons Asow genutzt worden, behauptete Moskau. Dem widersprachen auch die Vereinten Nationen. Prorussische Internetnutzer hatten die fotografierten Schwangeren, von denen eine als Beauty-Bloggerin arbeitete, als Schauspielerinnen bezeichnet. dpa

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