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Habek will Gasumlage prüfen – reiche Konzerne sollten nicht noch profitieren

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Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nach einer Kabinettssitzung.
Bekommt in Sachen Gasumlage Gegenwind aus der eigenen Partei: Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) © Michael Kappeler/dpa

Wirtschaftsminister Robert Habeck hat eine Prüfung der Gasumlage angekündigt. Es hätten sich ein paar Unternehmen „reingedrängelt“, die viel Geld verdient haben.

Münster (dpa) – Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) hat eine juristische Überprüfung der Gasumlage angekündigt. Es hätten sich ein paar Unternehmen „reingedrängelt“, „die nun wirklich viel Geld verdient haben und die Umlage der Bevölkerung nicht brauchen“, sagte der Grünen-Politiker am Donnerstagabend vor Unternehmern in Münster.

Aus Gründen der Gleichheit vor dem Gesetz hätten diese Unternehmen einen Rechtsanspruch, so Habeck weiter. „Aber es ist sicherlich nicht moralisch richtig, dass Unternehmen, die – lassen Sie mich das mal plattdeutsch sagen – ein Schweinegeld verdient haben, dann auch noch sagen: Ja, und für die paar Einnahmeausfälle, die wir haben, da bitten wir die Bevölkerung um Hilfe, die soll uns nämlich auch noch Geld geben.“

In diesem Zusammenhang kündigte er an: „Wir gucken uns das noch mal ganz genau an, ob wir noch einen juristisch sicheren Weg finden, die nicht richtige Inanspruchnahme von diesen Unternehmen dort zu beenden.“ Zuvor hatte die Welt darüber berichtet.

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