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Greenpeace fürchtet zu wenig Spareffekte bei Gaspreisbremse

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Zwei Gasflammen brennen auf einem Küchenherd.
Die Umweltorganisation Greenpeace erwartet von der Gaspreisbremse nicht den erhofften Effekt (Symbolbild). © Marijan Murat/dpa

Die Umweltorganisation erwartet, dass der Energieverbrauch mit der vorgeschlagenen Gaspreisbremse nicht ausreichend sinkt. Greenpeace hat andere Vorstellungen.

Berlin (dpa) - Die Umweltorganisation Greenpeace fürchtet, dass der Energieverbrauch mit der vorgeschlagenen Gaspreisbremse nicht ausreichend sinkt. «Besser wäre es, Entlastungen zielgerichtet auf Haushalte mit geringen und mittleren Einkommen auszurichten», sagte Greenpeace-Klima-Experte Bastian Neuwirth der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. «Gerade für die Industrie sollten Hilfszahlungen an die Anforderung geknüpft werden, in Energieeffizienz und die Umstellung auf klimafreundliche Produktionsprozesse zu investieren, um so schnell die Abhängigkeit von fossilen Energien zu senken.»

Anstatt Dutzende Milliarden Euro in günstigeres Gas zu investieren, sollte die Bundesregierung jetzt die Chance ergreifen, eine Win-Win-Situation für den Klimaschutz, die Wirtschaft und die Menschen herzustellen, so Neuwirth.

Die Expertenkommission der Bundesregierung hatte am Montag Vorschläge zur Entlastung angesichts drastisch gestiegener Gaspreise gemacht. Die Bundesregierung verspricht eine zügige Umsetzung. Die Vertreter aus Wirtschaft, Gewerkschaften und Wissenschaft schlagen ein zweistufiges Modell mit einer Einmalzahlung und einer Gaspreisbremse für Verbraucher und Industrieunternehmen vor.

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