Steht nicht mehr auf der „Forbes“-Liste

Donald Trump endgültig abgestürzt? Bitterer Schlag für Ex-Präsidenten

  • VonLara Listl
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Als Präsident wurde Donald Trump nach nur einer Amtszeit abgewählt. Jetzt ist er auch noch von der „Forbes“-Liste der 400 reichsten Amerikaner geflogen.

Washington - Seit 1996 steht der Name Donald Trump* jährlich auf der „Forbes“-Liste der reichsten Amerikaner. Doch diesmal hat er es nicht mehr unter die Top 400 geschafft. Pleite ist der Ex-Präsident deswegen noch lange nicht - nach Angaben des Wirtschaftsmagazin Forbes wird Trumps Vermögen noch immer auf etwa 2,5 Milliarden Dollar geschätzt. Für einen Platz auf der diesjährigen Liste fehlten ihm jedoch rund 400 Millionen Dollar. Grund für den Flug von der Liste könnte die Corona-Pandemie und die damit stockenden Immobilienwerte sein.

Donald Trump zählt laut „Forbes“-Liste nicht mehr zu den 400 reichsten Amerikanern

Schon vergangenes Jahr hat es Donald Trump* mit Platz 339 nur knapp auf die Liste geschafft. Während er bei seiner ersten Ernennung noch auf Platz 368 landete, kletterte sein Name allmählich in die obere Hälfte der Liste. Doch ab 2016 - dem Jahr seines Wahlkampfes - folgte dann der Abstieg: Der Name Donald Trump* rutsche immer weiter hinab, bis er jetzt ganz von der Liste verschwand. Und das nicht mal ein Jahr später, nachdem er als Präsident der Vereinigten Staaten abgewählt* wurde.

Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA, nimmt an einem Briefing zur Grenzsicherheit teil, bei dem weitere Pläne zur Sicherung der südlichen Grenzmauer, der Grenze zu Mexiko, besprochen werden.

Während seiner Präsidentschaft klagte Donald Trump immer wieder über hohe Kosten

Am vermögendsten war Trump wohl 2015, zwei Jahre bevor er zum Präsidenten gewählt wurde. Damals schätzte „Forbes“ das Vermögen von Trump* auf 4,5 Milliarden Dollar. Im Jahr darauf seien es 3,7 Milliarden Dollar gewesen. 2017 bis 2019 sank das Vermögen des damals amtierenden Staatsoberhauptes dann auf 3,1 Milliarden Dollar. Während seiner Amtszeit sagte Trump immer wieder, dass ihn die Präsidentschaft Milliarden an Dollar koste. Kritiker warfen ihm dagegen vor, Profit aus seiner Präsidentschaft zu schlagen. So soll er beispielsweise Veranstaltungen in seinen Anwesen abgehalten haben, die er Medienberichten zufolge anschließend der Regierung oder seiner republikanischen Partei in Rechnung gestellt habe. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Brandon Bell/dpa

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