„leg ich halt morgen ein Stück Schokolade rein“

Mutter tut einen Keks in die Butterbrotdose ihres Kindes und erhält Anpfiff von der Schule

Gesundes Frühstück Brotdose gefüllt mit Schwarzbrot und Obst und Gemüse
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Mutter darf ihrem Kind keine Butterkekse mehr mit in die Schule geben
  • Stella Rüggeberg
    VonStella Rüggeberg
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Da möchte man seinem Kind etwas Gutes tun und bekommt Anpfiff von der Schule. Darf man etwa keinen Butterkeks mit in die Brotdose legen?

Berlin - Eine Mutter packt ihrem Kind jeden Tag ein Butterbrot für die Schule ein. Dazu gibt es noch etwas Paprika, Pfirsich und ein paar Apfelstückchen. Als Dessert dann noch einen leckeren Butterkeks. Klingt doch super und vor allem gesund! Das sieht eine Berliner Schule anders. Diese bittet die Mutter den Keks beim nächsten Mal wegzulassen, wie extratipp.com* berichtet.

Mutter beschwert sich über Schule ihres Kindes auf Twitter

Mutter erhält auf Twitter viel Zuspruch von anderen Nutzern

Auf Twitter schreibt die Mutter: „In der Brotdose meiner Kinder befand sich heute geschnittene Paprika, Apfel, Pfirsich, Vollkornbrot mit Käse und ein Butterkeks. Wurde gebeten, keine Kekse mit in die Schule zu geben. Ja mein Gott, leg ich halt morgen ein Stück Schokolade rein.“ Für den Tweet erhält die Mutter viel Zuspruch. So schreibt ein Twitter-Nutzer: „Wer jemals ein Lehrerzimmer von innen gesehen hat, sollte sich nicht über Kekse in Kinderbrotdosen beschweren.“

Andere vermuten, dass diese Unterlassung einen völlig anderen Grund hat: „Habe 2 Jahre Arbeit in Kita hinter mir. Manche Kinder bekommen aus finanziellen Gründen keine ‚tollen Extras‘ und sind dann traurig, fühlen sich ausgeschlossen und fragen sich, warum sie von Mama und Papa sowas nicht kriegen“, lautet ein Kommentar eines anderen Twitter-Nutzers.

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