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„Wer wird Millionär?“: Drei schwäbische Kandidaten in Folge lassen Günther Jauch verzweifeln

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Von: Nadja Pohr

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Die Sendung „Wer wird Millionär“ mit Moderator Günther Jauch und der Kandidatin Susanne Munzke
Gleich drei „Wer wird Millionär“-Kandidaten aus Baden-Württemberg nahmen am Montag Platz auf dem Ratestuhl. Moderator Günther Jauch verzweifelte am schwäbischen Dialekt. © RTL/Stefan Gregorowius

Moderator Günther Jauch hat bei seiner Sendung „Wer wird Millionär?“ schon eine Menge erlebt. Drei Kandidaten aus Baden-Württemberg hintereinander waren dem Quizmaster aber scheinbar zu viel.

Köln/Stuttgart - Seit fast 24 Jahren ist die Quizshow „Wer wird Millionär?“ auf dem Privat-Sender RTL ein fester Bestandteil des Abendprogramms im deutschen Fernsehen. Die Kandidaten der Sendung haben die Chance, eine Million Euro zu gewinnen, wenn sie 15 Fragen richtig beantworten. Je näher es auf die Millionen zugeht, desto schwieriger werden die Fragen. Manch einer scheitert aber bereits an den vermeintlich leichtesten Themen oder bereits bei der Einstiegsfrage, um überhaupt teilzunehmen – so zum Beispiel, als eine Frage zum VfB Stuttgart gestellt wurde.

Günther Jauch moderiert „Wer wird Millionär?“ bereits von Anfang an und hat dabei schon eine Menge erlebt. Egal ob kuriose, verzweifelte oder besonderes clevere Kandidaten. In der jüngsten Sendung von Montag (23. Januar) geriet der routinierte Moderator jedoch an den Rand der Verzweiflung, nachdem gleich drei Teilnehmer aus Baden-Württemberg auf dem Ratestuhl Platz genommen hatten.

„Es schwäbelt heute sehr in der Sendung“: Kandidaten aus dem Ländle lassen Günther Jauch verzweifeln

Noch von der vorherigen Sendung saß Ulrike Gapp aus Bad Waldsee (Kreis Ravensburg) gegenüber von Moderator Günther Jauch. Bei 64.000 Euro war für sie jedoch Schluss. Mit einer falschen Antwort fiel sie auf 16.000 Euro zurück. In der Auswahlrunde setzte sich anschließend Christian Steinhilber aus Hechingen (Zollernalbkreis) durch. Gleich zu Beginn hatte Günther Jauch mit ihm aber bereits die ersten Verständigungsprobleme. „Es schwäbelt sehr heute sehr in der Sendung“, scherzte Jauch.

Der Dialekt des 32-jährigen Kandidaten schien den Quizmaster nicht loszulassen. Später hakte er noch einmal nach, ob er mit seinem schwäbischen Dialekt Nachteile in der Schule gehabt habe. „Ja, tatsächlich. Ich hab bei meiner mündlichen Abiturprüfung eine Note abgezogen bekommen, auch deshalb“, entgegnete Steinhilber. „Hier bei uns holen wir sonst Dolmetscher oder lassen Menschen aus dem Publikum übersetzen, das kriegen wir hin“, scherzte Jauch daraufhin. Für den Gewinn der Million reichte es für Steinhilber am Ende nicht, da er ganz seiner schwäbischen Mentalität treu blieb und aufs Zocken verzichtete. So reichte es für 32.000 Euro. Bevor Günther Jauch den nächsten Kandidaten zu sich auf den Stuhl bat, fragt er in die Runde: „Gibt es jetzt hier weitere Schwaben oder gehts jetzt mal landsmannschaftlich in eine andere Richtung?“

Auch die dritte Kandidatin überrascht mit schwäbischem Dialekt

„Jetzt freue ich mich auf einen nicht-schwäbischen Kandidaten oder Kandidatin“, sagt der Moderator, bevor er die nächste Einstiegsfrage stellte, die Susanne Munzke am schnellsten richtig beantwortete. „Bitte sprechen Sie einen Satz mit Subjekt, Prädikat, Objekt, damit ich die Stimme mal höre“, forderte Jauch sie auf. Als die ersten Worte in hochdeutscher Sprache aus ihrem Mund kamen, war Jauch zunächst noch begeistert.

„Sie kommen demzufolge nicht aus Baden-Württemberg?“, fragte der Quizmaster. „Doch“, antwortete Munzke, die aus Althengstett (Kreis Calw) kommt, und bot ihm in bestem Schwäbisch an, auch im Dialekt sprechen zu können. Verzweifelt stöhnte Günther Jauch nur ein lautes „Nein“. „Sollen wir die Frage nochmal neu spielen?“, scherzte er. Munzke nahm in der Sendung 32.000 Euro mit nach Hause und für Günther Jauch folgte schließlich die erhoffte Teilnehmerin aus einem anderen Bundesland. Eines ist aber sicher: Die drei schwäbischen Kandidaten hätten die „The Länd“-Frage vor zwei Jahren sicherlich locker beantworten können.

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