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Vorab-Check: So wird der Tatort „Warum“ aus Nürnberg

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Von: Sina Alonso Garcia

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Die Kommissare Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel).
Die Kommissare Felix Voss (Fabian Hinrichs) und Paula Ringelhahn (Dagmar Manzel) geraten in ihrem neuen Fall an einen rätselhaften Mord. © BR/Hager Moss Film GmbH/Hagen Keller

Ein junger Mensch, der das Leben liebte, wird eines Abends in der Nähe seines Sportclubs brutal ermordet. Wer hatte ein Interesse an seinem Tod? Nicht nur Angehörige des Opfers sind schockiert.

Nürnberg - Warum? Das fragen sich Familie und Freunde des jungen IT-Spezialisten Lukas Wagner, der brutal ermordet in der Nähe seines Sportclubs aufgefunden wird. Eigentlich war Lukas überall beliebt und beruflich erfolgreich. Kein einfacher Fall für die Tatort-Kommissare aus Nürnberg. Die Erstausstrahlung von „Warum“ wird am Sonntag, 1. Mai, um 20.15 Uhr in der ARD gezeigt. BW24 hat den Tatort vorab gesehen und findet: Sehenswert!

Tatort „Warum“ aus Nürnberg: Worum geht es in dem Krimi?

Worum geht‘s? Ohne erkennbares Motiv wird der junge Lukas Wagner brutal ermordet. An seinem Arbeitsplatz, einem Nürnberger Speditionsunternehmen, war er sehr geschätzt. Sein Chef Weinhardt hatte große Pläne mit ihm. Für Lukas‘ Eltern zerbricht die Welt. Sie ermitteln auf eigene Faust, während Lukas‘ neue Freundin, Mia Bannert, alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter, ein gefährliches Geheimnis zu wahren scheint. Sie hat Todesangst. Doch warum?

Die Spuren der Tat erinnern Felix Voss und Paula Ringelhahn an ein ungelöstes Verbrechen. Doch was hat der Mord an Lukas Wagner mit dem sechs Monate zurückliegenden Fall zu tun? Die Ermittler kreisen um zwei Fälle gleichzeitig und müssen dabei die verzweifelten Eltern von Lukas im Blick behalten.

Tatort „Warum“ aus Nürnberg: Die BW24-Redaktion gibt 3,5 von 5 Sternen

Wie gut ist der Tatort? Die BW24-Redaktion vergibt dem Tatort vorab 3,5 von 5 Sternen. Begründung: Da man die Nürnberger Kommissare nicht so häufig zu Gesicht bekommt, wirken Voss und Ringelhahn in ihrem ungleichen Zusammenspiel sehr erfrischend. Auch die intensive Darstellung des Schmerzes, den die Eltern des Mordopfers durchleben, ist sehr gelungen. Häufig beobachtet man im Tatort nämlich das Gegenteil dessen, was eigentlich erwartbar wäre: Angehörige reagieren häufig stumpf und teilnahmslos auf die Verkündung, dass eine ihnen nahestehende Person umgebracht wurde. Nicht so im Nürnberger Tatort: Die Eltern trauern intensiv um den Sohn und werden auch häufig in ihrer Ohnmacht gezeigt, was dem emotionalen Aspekt auf jeden Fall zugutekommt.

Insgesamt lässt sich dieser Tatort sehr gut anschauen. Gegen Ende wird es allerdings sehr turbulent. So ermitteln die Eltern des Opfers in Eigenregie und mischen sich in die Polizeiarbeit ein. Selbstverständlich trägt dies zu einer Eskalation bei, die womöglich notwendig für ein rundes Drehbuch ist. Und selbst, wenn die Auflösung erst spät erfolgt, deuten bereits lange im Voraus einige Zeichen subtil auf den tatsächlichen Täter hin.

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