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„Rentner-Cops“ und ein vermisster Kalli: Reaktionen zum Tatort „Flash“ aus München

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Von: Sina Alonso Garcia

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Der Münchner Tatort „Flash“ erntete am Sonntag gemischtes Feedback. Während Thematik und Plot gelobt wurden, störten sich die Zuschauer an einigen Unstimmigkeiten - auch der junge Kommissar Kalli wurde vermisst.

München - Ein verurteilter Mörder, der nach 30 Jahren entlassen wird, ein demenzkranker Therapeut, Flashbacks in die Vergangenheit und die Suche nach der Erinnerung: Der Tatort „Flash“ aus München bot am Sonntag reichlich Stoff für einen guten Krimi. Im Netz stieß die Folge auf gemischtes Feedback. Während auf Twitter manche Nutzer den Tatort als „überraschend“ lobten, störten sich andere an diversen Unstimmigkeiten. „Erlangung von Aussagen durch Täuschung, Vernehmung zustimmungsunfähiger Personen, eventuell sogar durch (psychische) Folter. Welche deutsche Staatsanwaltschaft würde das jemals zur Klage bringen?“, fragt sich etwa ein Twitter-Nutzer. Auch die Thematisierung von Nebensächlichkeiten, wie dem Verhältnis des Professors zu seiner Mitarbeiterin, empfanden viele Zuschauer als verwirrend.

Vermisst wurde im Münchner Tatort auch die Diversity, die noch in der Vorwoche im Hamburger Tatort „Schattenleben“ eine große Rolle gespielt hatte. „Ok, nach dem Diversity-Tatort von letzter Woche diese Woche ein Tatort, dessen männliche Rollen gefühlt ausschließlich mit Männern zwischen 64 und 80 plus besetzt ist“, schreibt eine enttäuschte Twitter-Nutzerin. „Möchte nicht despektierlich sein, aber das Münchner Tatort-Team ist auch schon eher Team Rentnercops“, findet ein anderer. Vermisst wurde zudem Nachwuchs-Kommissar Kalli Hammermann (Ferdinand Hofer), der im gesamten Tatort nicht zu sehen war. Kalli-Fans müssen sich jedoch keine Sorgen machen: Im nächsten Münchner Tatort wird der Jungspund wieder mit von der Partie sein.

Tatort „Flash“ aus München: Twitter reagiert gespalten

Insgesamt fielen die Zuschauer-Reaktionen bei „Flash“ so unterschiedlich aus, dass man sie kaum auf einen gemeinsamen Nenner bringen kann. Von Bestnoten bis zur großen Enttäuschung war hier alles dabei. BW24 hat die besten Kommentare zum Tatort gesammelt:

Mit 6,85 Millionen Zuschauern sahen zwar insgesamt tendenziell weniger Menschen den Tatort als gewohnt. Das kann allerdings auch an der Hitze gelegen haben, die das Land am Sonntag heimsuchte. Der Marktanteil der ARD von starken 25,5 Prozent im Zeitraum des Krimis kann sich jedenfalls dennoch sehen lassen.

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