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Vorab-Check: So wird der Frankfurter Tatort „Finsternis“

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Von: Sina Alonso Garcia

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Verfolgungsjagd im Tatort
Auf Verfolgungsjagd: Kommissar Paul Brix (Wolfram Koch) im Frankfurter Tatort. © HR/Degeto/Bettina Mueller

Tatort-Fans, aufgepasst: Der Sonntagskrimi wird in dieser Woche wegen Ostern auf Montag (18. April) verlegt. Dann bekommen es die Frankfurter Kommissare Anna Janneke und Paul Brix mit einer Familientragödie zu tun.

Frankfurt - Krimi-Liebhaber kommen rund um Ostern gleich doppelt auf ihre Kosten: Nach dem Wiederholungsfall „National feminin“ mit Lindholm und Schmitz (2020) am Ostersonntag (17. April), folgt am Ostermontag, 18. April, um 20.15 Uhr in der ARD ein brandneuer Tatort-Fall aus Frankfurt. In „Finsternis“ wird es düster und hochspannend. BW24 empfiehlt: Einschalten!

Worum geht‘s? Mitten in der Nacht alarmiert ein junges Paar die Polizei. In einem Waldstück am Frankfurter Stadtrand haben die beiden eine Frauenleiche entdeckt. Doch als die Hauptkommissare Anna Janneke (Margarita Broich) und Paul Brix (Wolfram Koch) dort eintreffen, ist die Leiche verschwunden.

Tatort „Finsternis“ am Ostermontag: Düstere Familiengeheimnisse und eine verschwundene Mutter

In der Nähe des vermuteten Tatorts wurde ein Auto beobachtet, das auf Maria Gombrecht zugelassen ist. Zwar ist einen Tag später auch das Auto verschwunden, doch deuten massive Blutspuren darauf hin, dass Maria einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Mit dieser Tatsache konfrontiert, klammern sich Ehemann Ulrich Gombrecht und die beiden Töchter Kristina und Judith weiter daran, dass Maria zum Fastenwandern in Frankreich ist und wieder auftauchen wird.

Derweil plagen die Familie noch ganz andere Probleme: Ulrich Gombrecht ist schwer krank, Kristina hochschwanger und Judith steckt als Theaterregisseurin in schwierigen Proben. Für die Ermittler sieht der Fall Gombrecht zunächst nach einem Raubmord aus, doch dann führen die Spuren mitten hinein in die Familie. Schon bald entdecken Janneke und Brix, dass hier alle Geheimnisse voreinander haben. Und am Ende ist die Wahrheit noch weitaus grausamer als erwartet.

Frankfurter Tatort „Finsternis“: Die BW24-Redaktion gibt 4 von 5 Sternen

Wie gut ist der Tatort? Die BW24-Redaktion vergibt dem Tatort vorab 4 von 5 Sternen. Begründung: Bereits zu Beginn des Tatorts wird das Auffinden der Leiche durch das junge Pärchen im dunklen Wald extrem gruselig und düster, fast Thriller-artig dargestellt. Der Zuschauer wird direkt in eine beklemmende Atmosphäre entführt, die richtig Angst macht. Auch im Folgenden schafft es der Krimi, durch das seltsame Verhalten der Angehörigen des Opfers eine Spannung zu erzeugen. Ähnlich wie der Borowski-Tatort in der vergangenen Woche gleicht auch diese Ausgabe mehr einem Psycho-Thriller als einem Krimi.

Für 5 Sterne hat es für das Frankfurter Tatort-Ermittler-Team am Ende leider nicht gereicht. Etwa im dritten Viertel des Films wird klar, wer für den Mord verantwortlich ist. Ab da verläuft der Krimi und das letzte Aufbäumen des Täters etwas zu vorhersehbar. Dennoch: Absolut empfehlenswert und alles andere als langweilig.

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