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Vorab-Check: So wird der Tatort „Das kalte Haus“ aus Dresden

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Von: Sina Alonso Garcia

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Tatort-Ermittlerinnen aus Dresden: Karin Gorniak und Leonie Winkler
Im Tatort aus Dresden gehen Gorniak und Winkler auf bltuige Spurensuche in einem Haus am Waldrand, aus dem die Ehefrau eines einflussreichen Mannes verschwunden ist. © MDR/MadeFor/Hardy Spitz

Eine Leiche gibt es im Dresdner Tatort erstmal nicht, dafür aber Blutspuren und viele Ungereimtheiten: Als eine Psychologin aus ihrem Haus verschwindet, beginnt für Gorniak und Winkler eine düstere Schnitzeljagd

Dresden - Nachdem der „Tatort“ aus Bremen in der vergangenen Woche bei den Zuschauern eher wenig gut ankam, dürfen sich Krimi-Fans auf einen deutlich spannenderen Fall am kommenden Montag (6. Juni) freuen. In „Das kalte Haus“ (20.15 Uhr, ARD) muss das Dresdner Ermittlerinnen-Team Gorniak und Winkler einen Fall aufklären, der auf den ersten Blick viele Ungereimtheiten birgt. Nach dem plötzlichen Verschwinden der Psychologin Kathrin Fischer finden sich in ihrem Haus mehrere Blutlachen - ihr Mann, der das Verschwinden meldete, wirkt aufgelöst. BW24 hat den Tatort vorab gesehen und findet: Ein absolut sehenswerter Fall, der durchweg für Spannung sorgt. Wer Psychothriller mag, wird diesen Tatort lieben!

Tatort „Das kalte Haus“ aus Dresden: Psychologin war auch als Youtuberin „die Glückssucherin“ bekannt

Worum geht‘s? Kathrin Fischer, Ehefrau des Geschäftsmanns Simon Fischer, verschwindet zunächst spurlos aus ihrem Haus, in das offenkundig eingebrochen wurde. Auch von Hund „Fluffy“ fehlt jede Spur. Blutspuren lassen das Schlimmste vermuten. Simon Fischer hat nach dem Verschwinden seiner Frau die Polizei verständigt, aber danach das Haus verlassen. Das Dresdner Ermittler-Team, bestehend aus Karin Gorniak, Leonie Winkler und Peter Michael Schnabel, leitet eine großangelegte Suche nach Kathrin Fischer ein.

Schnell gerät der stadtbekannte und hochangesehene Herr Fischer selbst in den Fokus der Ermittlungen: Die Spuren im Haus wurden manipuliert, offenbar wurde der Einbruch vorgetäuscht - dafür findet die Kriminaltechnik ältere Blutreste. Nachbarn und Kollegen machen unterschiedliche Angaben, aber es gibt Hinweise, wonach Fischer seine Frau geschlagen und terrorisiert hat. Für seine Bekannten kaum zu glauben - angesichts der Tatsache, dass seine Frau auf ihrem Youtube-Kanal „Die Glückssucherin“ anderen Menschen Wege zum persönlichen Glück aufzeigte und dabei eigentlich sehr erfüllt wirkte.

Cornelia Gröschel, Martin Brambach und Karin Hanczewski
Spurensuche im Aufnahme-Raum der „Glückssucherin“: Leonie Winkler (Cornelia Gröschel), Peter Michael Schnabel (Martin Brambach) und Karin Gorniak (Karin Hanczewski). © MDR/Hardy Spitz

Tatort aus Dresden: Die BW24-Redaktion vergibt 5 von 5 Sternen

Wie gut ist der Tatort? Die BW24-Redaktion vergibt dem Tatort vorab 5 von 5 Sternen. Begründung: Dieser Krimi erinnert stark an den Psychothriller „Gone Girl“ von David Fincher (2014), basierend auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Gillian Flynn. Auch in „Das kalte Haus“ entsteht eine nicht abreißen wollende Spannung, die den Zuschauer lange im Unklaren lässt. Erst am Ende kommt es zum großen Showdown, der es in sich hat.

Positiv hervorzuheben ist auch, dass Kommissar Schnabel etwas mehr Raum eingeräumt wird - wie es sich Schauspieler Martin Brambach im vergangenen Jahr gewünscht hatte. Mit seiner unfreiwillig komischen, etwas aus der Zeit gefallenen Art und seinem breiten Sächsisch sorgt Schnabel immer wieder für sehr witzige Situationen (privat hat sich Brambach das Sächseln übrigens abgewöhnt). Auch Karin Gorniak und Leonie Winkler machen eine gute Figur und wirken wie ein eingespieltes Team, das auch privat funktioniert.

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