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Ranking: Das sind die beliebtesten Ermittler-Teams bei „Tatort“

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Tatort: Alle 22 Ermittler-Teams im Überblick

In der Krimi-Serie „Tatort“ ermitteln derzeit 22 Teams aus verschiedenen Städten. Welche Kommissare jeweils im Einsatz sind, zeigt unser Überblick.
Tatort: Alle 22 Ermittler-Teams im Überblick

Tatort: Geschichte, Ermittlerteams und Quoten der erfolgreichen Krimi-Reihe


Sonntagabend um 20.15 Uhr ist „Tatort“-Zeit. Bis zu zwölf Millionen Deutsche sitzen allwöchentlich vor ihren Fernsehern und verfolgen die beliebte Krimi-Reihe der ARD. Schon seit mehr als 50 Jahren ermitteln rund 20 Ermittlerteams in verschiedenen Städten.
Berlin - Für viele Fernsehzuschauer gehört der „Tatort“ am Sonntagabend zum Pflichtprogramm. Mit mehr als 1.200 Episoden in mehr als 50 Jahren ist die Krimireihe die langlebigste - und mit rund 10 Millionen wöchentlichen Zuschauern auch die beliebteste im deutschsprachigen Raum. Nach der Ausstrahlung der ersten Folge im westdeutschen Fernsehen 1970 folgte eine Erfolgsgeschichte, die so in der TV-Landschaft der Bundesrepublik einzigartig ist.

Tatort: Hintergründe zur beliebten Krimireihe


Ursprünglich als eine Produktion des Deutschen Fernsehens gestartet, ist Tatort heute eine Gemeinschaftsproduktion von ARD, ORF und SRF. Jede Folge erzählt in der Regel eine in sich abgeschlossene Geschichte, in der wechselnd ein Ermittlerteam aus einer bestimmten Stadt ermittelt. Die Schauplätze sind meist Großstädte aus Deutschland, selten auch aus der Schweiz oder Österreich.
In den ersten Jahren erschien durchschnittlich ein neuer Tatort-Film pro Monat. Ab den frühen 1990er Jahren erhöhte die sich die Häufigkeit der Ausstrahlungen und liegt mittlerweile bei einem Film pro Woche. Ein neuer Teil wird inzwischen jeden Sonntag zur Hauptsendezeit im Ersten, im ORF 2 und im SRF 1 gezeigt.

Tatort: Aktuelle Ermittlerteams aus 22 Städten


Derzeit ermitteln im Tatort 22 Kommissaren-Teams aus unterschiedlichen Städten (Stand: 5. April 2022):
  • Max Ballauf und Freddy Schenk (Köln)
  • Ivo Batic und Franz Leitmayr mit Kalli Hammermann (München)
  • Friedemann Berg und Franziska Tobler (Schwarzwald)
  • Ellen Berlinger (Freiburg, Mainz)
  • Klaus Borowski und Mila Sahin (Kiel)
  • Lessing (Vorname unbekannt) und Kira Dorn (Weimar)
  • Moritz Eisner und Bibi Fellner (Wien)
  • Peter Faber, Jan Pawlak und Rosa Herzog (Dortmund)
  • Thorsten Falke und Julia Grosz (Hamburg)
  • Isabelle Grandjean und Tessa Ott (Zürich)
  • Anna Janneke und Paul Brix (Frankfurt)
  • Thorsten Lannert und Sebastian Bootz (Stuttgart)
  • Charlotte Lindholm und Anaïs Schmitz (Göttingen)
  • Mads Andersen, Linda Selb und Liv Moormann (Bremen)
  • Felix Murot (Wiesbaden)
  • Lena Odenthal und Johanna Stern (Ludwigshafen)
  • Nina Rubin und Robert Karow (Berlin)
  • Karin Gorniak, Leonie Winkler und Michael Schnabel (Dresden)
  • Adam Schürk, Leo Hölzer, Esther Baumann und Pia Heinrich (Saarbrücken)
  • Frank Thiel und Karl-Friedrich Boerne (Münster)
  • Nick Tschiller und Yalcin Gümer (Hamburg)
  • Paula Ringelhahn, Felix Voss, Wanda Goldwasser, Sebastian Fleischer und Michael Schatz (Franken)

  • Neben den aktuell 22 Ermittlerteams beim Tatort sind in allen Drehjahren insgesamt mehr als 80 verschiedene Teams in Erscheinung getreten. Während private Einblicke in das Leben der Kommissare zu Beginn der Sendung eher selten blieben, wurde diese in den darauffolgenden Jahren zunehmend in die Handlung eingespannt. So wurde im Laufe der Jahre immer mehr auch die persönliche Geschichte der Ermittler oder deren Eigenarten erzählt. Eingeläutet wurde dies Anfang der 1980er Jahre durch den Auftritt von Kommissar Schimanski.

    Tatort: „Taxi nach Leipzig“ - die erste Folge im Jahr 1970


    Die erste Tatort-Folge überhaupt hieß „Taxi nach Leipzig“ und wurde am 29. November 1970 im Deutschen Fernsehen gezeigt. Der Krimi war ein deutsch-deutsches Familiendrama, das sich im noch geteilten Deutschland zwischen der BRD und der DDR abspielte. Der Kommissar: Walter Richter als Kommissar Trimmel.

    Erfolgreichster Tatort aller Zeiten - nach Einschaltquoten


    Die Tatort-Quote ist aktuell auf Spitzenniveau. In den Siebzigerjahren sah das sogar noch rosiger aus - allerdings gab es da die Konkurrenz aus dem Privatfernsehen noch nicht. 1978 lockte die Folge „Rot-rot-tot“ mit Kommissar Lutz (Werner Schumacher, †82) als Ermittler sagenhafte 26,57 Millionen Zuschauer vor die TV-Geräte. Mittlerweile hat sich die Zuschauerzahl bei über neun Millionen pro Folge eingependelt.
    Spitzenreiter bei den Quoten waren zuletzt die Münsteraner. So war der erfolgreichste Tatort 2021 der Münster-Krimi „Rhythm and Love“ vom 2. Mai. 14,37 Millionen Zuschauer hingen an den Bildschirmen, als das Erfolgsduo Kommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Prof. Dr. Dr. Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) einen Mord aufklärte. Auch die Folge „Des Teufels langer Atem“ vom 16. Januar 2022 kratzte an dem Rekord der beiden: 14,16 Millionen Zuschauer schalteten ein.

    Beliebteste Tatort-Teams: Ranking offenbart Zuschauer-Favoriten


    „Welches Tatort-Team hat im Jahr 2021 am meisten überzeugt?“ Diese Frage beantworteten insgesamt 12.000 Teilnehmer einer Umfrage von t-online.de Ende des vergangenen Jahres. Mit 33,4 Prozent entschied sich ein klarer Großteil der Befragten für Thiel und Boerne aus Münster.
    Weit abgeschlagen vom Erstplatzierten sicherte sich das Duo Eisner und Fellner aus Wien mit 11,8 Prozent den Silberpokal. Ballauf und Schenk aus Köln überzeugten 9,9 Prozent der Zuschauer und sicherten sich Platz 3 unter den beliebtesten Teams. Knapp dahinter landeten Batic und Leitmayr aus München mit 9,3 Prozent sowie das Dortmunder Team um Faber mit 8,5 Prozent der Stimmen.

    Tatort: Einschaltquoten, Marktanteile und Co.


    Zu Beginn der Tatort-Ausstrahlungen in den 1970er Jahren konnten im damals noch konkurrenzlosen öffentlich-rechtlichen Rundfunk Einschaltquoten bis zur Größenordnung von mehr als 25 Millionen Zuschauern und über 70 Prozent Marktanteil erreicht werden. Spätestens in den 1980er Jahren änderte sich diese Situation durch die Konkurrenz des Privatfernsehens nach Einführung des dualen Rundfunksystems und die Quoten sanken auf ein deutlich niedrigeres Niveau. Sie gehören aber immer noch zu den herausragenden Werten.
    Im Jahresdurchschnitt 1996 wurden in Deutschland nur 7,05 Millionen Zuschauer für den Tatort gemessen. Diese Schwächephase konnte der Tatort seit Mitte der 2000er Jahre überwinden. So sahen im Jahr 2007 durchschnittlich 7,3 Millionen Zuschauer die Folgen der Fernsehserie, im Jahr 2010 7,99 Millionen, 2011 rund 8,5 Millionen und im Jahr 2013 sogar 9,32 Millionen.

    Quotenstärkste Tatorte der vergangenen Jahrzehnte: „Stoevers Fall“ mit 52 Prozent Marktanteil


    Die WDR-Ermittler Thiel und Boerne gelten seit 2010 als das quotenstärkste Team in Deutschland. Ihre Folge „Summ, Summ, Summ“ hatte 2013 mit 12,99 Millionen Zuschauern die bis dahin größte Zuschauerreichweite eines Tatorts seit 1992. Kurz zuvor hatte „Willkommen in Hamburg“, der Einstiegsfall des Kinostars Til Schweiger als Tatort-Kommissar Nick Tschiller mit 12,74 Millionen Zuschauern die größte Reichweite seit 1993 erreicht. Die Tatortfolge „Fangschuss“ des Münsteraner Ermittlerteams von 2017 erreichte mit 14,56 Millionen Zuschauern (39,6 Prozent Marktanteil) einen neuen Rekord. Seit 1992 (Stoevers Fall, 15,86 Millionen, 52 Prozent Marktanteil) wurde keine Tatort-Folge bei der Erstausstrahlung von mehr Menschen gesehen.

    Tatort: Gesellschaftspolitische Bedeutung - brisante Themen mit Gegenwartsbezug


    Beim Tatort werden immer wieder gesellschaftlich brisante Themen in einer populären Form aufbereitet. So wurde etwa die Thematik der deutschen Teilung wiederholt aufgegriffen, wie beispielsweise in der ersten Folge „Taxi nach Leipzig“, sowie in „Transit ins Jenseits“ (1976) und in der Schminaski-Folge „Unter Brüdern“ (1990).
    Auch die Darstellung unterschiedlicher Milieus kommt im Tatort nicht zu kurz. So thematisieren die Krimis zum Beispiel Wirtschafts-, Politik- und Finanzmilieus, Unterschichten-, Migrations- und Außenseiter-Milieus, Jugend- und Vereinsmilieus oder Gruppierungen des organisierten Verbrechens. Durch die Konzentration auf das enge Umfeld gelingen oft nahe Einblicke für die Zuschauer, die in der Realität kaum Kontakt zu den vielgestaltigen Milieus haben.
    Thematisch beschäftigt sich der Tatort immer wieder auch mit Themen der nationalen und internationalen Politik. So handeln manche Tatort-Folgen von kriegerischen Auseinandersetzungen. Die dargestellten Ermittlungs- und Verhörmethoden sind im Gegensatz zu den Sujets der Folgen allerdings häufig fern der Wirklichkeit.