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Neues Leben: Tagesschau-Sprecherin Judith Rakers ist nun Bäuerin und lebt ohne Leitungswasser

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„Tagesschau”-Sprecherin Judith Rakers hat ihr Leben umgekrempelt. Seit einiger Zeit versorgt sie sich auf ihrer eigenen Farm selbst. Den Grund für den Umzug aufs Land und den Lebenswandel hat sie jetzt in einem Interview verraten.

Hamburg - Die Journalistin Judith Rakers (47) ist vor allem als Moderatorin der „Tagesschau“ landesweit bekannt. Doch abseits der TV-Studios mag es die gebürtige Paderbornerin offensichtlich rustikaler: Als sogenannte Selbstversorgerin zeigt sie sich seit Kurzem auch als Bäuerin im Netz. 

Judith Rakers führte das falsche Leben

Rakers präsentiert im seriösen Outfit vor der Kamera die 20-Uhr-Nachrichten – so kennt man sie. Doch ihre 272.000 Instagram-Follower bekommen auch einen ganz anderen Eindruck von ihr. Auf ihrem Kanal zeigt sie neuerdings ihre im heimischen Garten gezüchteten Gemüsesorten und sogar ihre eigenen Hühner. Die 47-Jährige hat bereits zwei Bücher zum Thema „Homefarming„ veröffentlicht. Doch wieso hat es Rakers aus der Nord-Metropole Hamburg hinaus aufs Land gezogen? „Ich habe mich einfach weiterentwickelt“, sagte sie im Interview mit „Welt“

Mit Ende 30 sei der Wunsch immer stärker geworden, mehr Natur in ihr Leben zu holen. Schon immer habe sie es genossen, Zeit in der Natur zu verbringen. Jedoch habe sie „inmitten von Beton und Häuserfronten, mit Autolärm, vielen Menschen, Stress und Hektik“ gelebt. Irgendwann habe sie sich die Frage gestellt, ob sie das richtige Leben lebe. „Und die Antwort war nein“, erzählte Rakers. Es habe sich einfach nicht mehr richtig angefühlt. 

Umfeld von Judith Rakers riet ihr vom Farmleben ab 

Inzwischen lebt sie „weit ab vom Schuss“. Sie habe nicht einmal Leitungswasser. Stattdessen versorgt sie sich mithilfe eines eigenen Brunnens mit Filteranlage. Auch die Stromleitung teile sie sich mit ihren Nachbarn. Die nächste Bushaltestelle sei eine halbe Stunde entfernt.  

„Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers versorgt sich abseits der Großstadt Hamburg selbst und lebt im Einklang mit der Natur.
„Tagesschau“-Sprecherin Judith Rakers versorgt sich abseits der Großstadt Hamburg selbst und lebt im Einklang mit der Natur. © dpa/Gräfe und Unzer Verlag / Instagram Judith Rakers

Rakers erklärte: „Das Landleben, Tiere, morgens im Pyjama zum Pferd gehen“ sei ihr Lebenstraum gewesen. Diesen habe sie „konsequent und allein durchgezogen“. In ihrem Leben hätten ihr viele Menschen von diesem Schritt abgeraten. Nach ihrer Scheidung 2017 habe sie aber genau das gebraucht. Ohne Vorkenntnisse habe sie begonnen, sich in ihrem neuen, abgelegenen Haus selbst zu versorgen. 

Judith Rakers packt bei „Riverboat“ über „Tagesschau“-Pannen aus – „Leicht unangenehm“

„Ich hatte keinen grünen Daumen, aber trotzdem den Wunsch nach Selbstversorgung“, sagte Rakers. Sie habe viel gelesen, ausprobiert und sich durchgekämpft. Ihr neues Leben sei ihr heute „lieber als ein roter Teppich“. 

Auch einer erfahrenen „Tagesschau“-Sprecherin wie Judith Rakers unterlaufen hier und da mal Pannen, wie die 47-Jährige bei „Riverboat“ verriet. Sekunden später leistete sich ausgerechnet der MDR selbst einen Patzer. Verwendete Quellen: welt.de, Instagram Judith Rakers

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