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„Die Höhle der Löwen“: So geht es den Gründerinnen der Plattform „Xeem“ nach dem Mega-Deal

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Von: Franziska Vystrcil

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Die Gründerinnen Janine Weirich und Géraldine Ulrichs pitchen ihr Start-up „Xeem“ bei „Die Höhle der Löwen“
Die Gründerinnen Janine Weirich und Géraldine Ulrichs wollen auf ihrer Plattform „Xeem“ Studierende und Unternehmen zusammenbringen. Bei VOX sicherten sie sich einen Deal. © RTL/Bernd-Michael Maurer

Géraldine Ulrichs und Janine Weirich präsentierten bei „Die Höhle der Löwen“ mit „Xeem“ eine Recruiting-Challenge-Plattform. In der Sendung machten sie einen lukrativen Deal.

Köln - Die Ideen, die in der VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) vorgestellt werden, sind vielseitig. In Folge vier der elften DHDL-Staffel war von Pflanzen-Start-ups über Putzutensilien bis hin zu Künstlicher Intelligenz alles vertreten.

Ebenfalls mit dabei: Die Gründerinnen Géraldine Ulrichs und Janine Weirich. Sie wollten den Löwen beweisen: Frauen können in der Tech-Szene etwas erreichen. Das gelang ihnen. Mit ihrer Recruiting-Plattform „Xeem“ überzeugten sie die Löwen. Denn so etwas wie „Xeem“ gab es bisher noch nicht. Unternehmen können auf der Seite eine Aufgabe stellen, die Studierende und junge Talente über die Plattform als Team lösen. Als Belohnung gibt es nicht nur Praxiserfahrung und erste Kontakte in die Wirtschaft, es winkt den Teilnehmern auch noch ein Preisgeld.

 „Xeem ist eine digitale Plattform, die Unternehmen und junge Talente auf clevere Weise zusammenbringt“, erklärte Gründerin Géraldine Ulrichs in der Sendung. Um die Plattform auszubauen, benötigten die beiden Gründerinnen 250.000 Euro für zehn Prozent Firmenanteile. Milliardär Carsten Maschmeyer, Dagmar Wöhrl und Gast-Löwin Sarna Röser machten den Unternehmerinnen zu dritt ein Angebot - jedoch zu heftigen Konditionen. Ob sich der Deal für „Xeem“ gelohnt hat?

„Die Höhle der Löwen“: Unternehmer investieren 300.000 Euro in „Xeem“

Zehn Prozent Firmenanteile waren den Löwen zu wenig. „Wir haben eigentlich genau die Kunden, die ihr braucht, wir haben die Kontakte, darauf sind wir spezialisiert“, machte Carsten Maschmeyer den Gründerinnen den Deal schmackhaft. „Wir geben euch nicht 250.000, wir geben euch 300 000, aber statt 10 Prozent, zusammen 30 Prozent“, lautete sein Angebot. Doch die Unternehmerinnen blieben hart. Sie boten 18 Prozent für 250.000 Euro.

Den Löwen war das zu wenig Anteil. Ihr letztes Angebot: 300.000 Euro für 25,1 Prozent von „Xeem“. „Für euch ist das viel mehr, als jetzt 100 Prozent ohne die drei Löwen. Dann habt ihr 74,9 Prozent von einem Unternehmen, was ab unserem Handschlag gleich das drei-, vier-, fünffache Wert ist“, argumentierte Carsten Maschmeyer weiter. Und die Gründerinnen nahmen den Deal an. Doch was wurde aus dem Geschäft? Die letzten Deals mit Carsten Maschmeyer standen unter keinem guten Stern.

Bei „Xeem“ scheint das Glück wieder auf seiner Seite zu sein. Die Plattform ist mittlerweile angewachsen. „Nach der Show haben wir uns auch mit unseren Investoren getroffen und über die Zukunft von Xeem in persönlicher Atmosphäre gesprochen. Wir waren mit allen drei Löwen essen und wurden zum Beispiel auch zu Dagmar Wöhrl nach Nürnberg eingeladen“, erzählt Géraldine Ulrichs gegenüber Bild.

Start-up „Xeem“ startet nach Deal bei „Die Höhle der Löwen“ durch - „Konnten Plattform komplett neu entwickeln“

Seit der Aufzeichnung der VOX-Sendung hat sich einiges verändert. „Mittlerweile haben wir ein fast zehnköpfiges Team und konnten durch das Invest die Plattform komplett neu entwickeln“, sagt Géraldine Ulrichs. Zudem habe man im Juni 2021 die Xeem GmbH gegründet. „Unser Team ist unheimlich stolz darauf, gleich drei Löwen von unserer Lösung begeistert zu haben. Nach der Show konnten wir erfolgreich eine Zusammenarbeit starten und stehen seither im stetigen Austausch mit unseren Investoren“, erzählt die Gründerin.

Auch Carsten Maschmeyer ist nach wie vor von „Xeem“ überzeugt und begeistert. „Xeem steht für Frauenpower pur! Géraldine und Janine beweisen echten Gründergeist mit Hands-on-Mentalität!“

Ein weiterer Pitch aus Folge vier kam bei den Löwen gut an: Michael Ballack stellte in der Höhle der Löwen seinen Pflanzendünger „Lucky Plant“ vor - und trank sogar davon.

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