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„Die Höhle der Löwen“: Eine Dating-App, pflanzliche Meeresfrüchte, bewegliche Fahrradsättel - so wird Folge 5

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Von: Franziska Vystrcil

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In Folge 5 der neuen Staffel „Die Höhle der Löwen“ wird es romantisch, kulinarisch und nachhaltig. Diese Gründer versuchen dieses Mal ihr Glück.

Köln - Die elfte Staffel von „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) startet in die nächste Folge. Am 2. Mai geht es nicht nur kulinarisch zu, auch die Liebe ist ein Thema. Und was wäre die Gründer-Sendung, ohne ein nachhaltiges Start-up? Es wird interessant, welche Deals dieses Mal über die Bühne gehen - und welche scheitern. In der ersten Staffel zählte vor allem ein Investor bisher eher zu den Pechvögeln. Zwei Deals von Carsten Maschmeyer scheiterten kurz nach Aufzeichnung der Show.

Ob er dieses Mal mehr Glück hat? In Folge fünf dürfen sich die Zuschauer auf fünf spannende und unterhaltsame Pitches freuen.

Liebe, Kulinarik und Nachhaltigkeit: Diese Pitches gibt es in Folge 5 der VOX-Gründershow „Die Höhle der Löwen“

Bisher hat die neue Staffel der Gründer-Sendung schon einiges an Gesprächsstoff geboten. Die Strahlenschutzunterhosen von „Silverton“ etwa lösten einen Shitstorm im Netz aus. Auch die Luffa-Schwämme „Le Gurque“ kamen bei den Zuschauern alles andere als gut an.

Ein voller Erfolg war jedoch der Pitch von Fußballstar Michael Ballack. Er stellt in der Höhle seinen Pflanzendünger „Lucky Plant“ vor. Die Löwen waren besonders von der Natürlichkeit des Düngers begeistert. Michael Ballack nahm sogar einen Schluck des Düngers, um zu beweisen, wie biologisch und harmlos dieser ist.

Auch in Folge fünf von „Die Höhle der Löwen“ bekommen die Investoren interessante Ideen vorgesetzt. Dieses mal mit dabei:

Die Start-ups in Folge 5 von „Die Höhle der Löwen“: Happy Ocean Foods - Meeresfrüchte ganz ohne Fleisch

Beim Pitch von Happy Ocean Foods sind die Geschmacksknospen der Löwen gefragt. Julian Hallet und Robin Drummond stecken hinter der Geschäftsidee. Mit ihren Garnelen auf pflanzlicher Basis wollen sie ein Zeichen gegen die weltweite Überfischung setzen. Die nachhaltige und rein pflanzliche Alternative soll echten Meeresfrüchten in nichts nachstehen. Doch wie kamen die beiden auf die Idee?  „Wir sind begeisterte Taucher und Surfer und waren eigentlich schon auf der ganzen Welt mit dem Board unterwegs“, erklärt Julian Hallet beim Pitch.

Doch nicht nur durch ihr Hobby sind sich die beiden bewusst, wie wichtig die Weltmeere für ein funktionierendes Ökosystem sind.  „93 Prozent der kommerziell genutzten Fischarten sind stark gefährdet. Über 300.000 Delfine und Wale verenden jährlich in Fischernetzen“, erklärt Gründer Julian Hallet weiter.

Investorin Judith Willimas probiert die Shrimps des Start-uos „Happy Ocean Foods“
Ob Löwin Judith Williams die Shrimps von „Happy Ocean Foods“ schmecken? © RTL/Bernd-Michael Maurer

Besonders die Zucht von Garnelen steht in der Kritik. Daher haben sich die beiden Gründer diese als erste vorgenommen. Die „Happy Ocean Shrymps“ sehen zwar aus wie echte Garnelen, sind jedoch rein pflanzlich. „Unsere Shrymps bestehen aus 100 Prozent pflanzlichen Inhaltsstoffen, hauptsächlich aus Algenextrakten, Sojabohnen und Meersalz“, erklärt Julian Hallet. Um ihr Angebot weiter ausbauen zu können, benötigen die Gründer aus München ein Investment von 300.000 Euro und bieten dafür zehn Prozent ihres Unternehmens. Wem der Deal wohl schmeckt? Bei den Themen Nachhaltigkeit war bisher Investor Nico Rosberg immer ganz vorne mit dabei.

Folge 5 von „Die Höhle der Löwen“: Mit dem Duschadapter „shower+“ zu schöner Haut

Wer kennt es nicht: Hautunreinheiten tauchen immer dann auf, wenn man sie am wenigsten gebrauchen kann. Jede Menge Cremes, Tinkturen und Arzneimittel sollen helfen, lästige Pickel oder Mitesser verschwinden zu lassen. Doch am besten hilft immer noch die Natur, wie die Gründer von „shower+“ herausgefunden haben. René Sackel, Benedikt „Benni“ Linne und Björn Bourdin wollen mit ihrem Produkt Menschen mit Hautkrankheiten helfen. Im Pitch versprechen sie: „Wir bringen die Kraft des Salzes in die Dusche.“ 

Die Gründer von „shower+“ René Sackel, Benedikt Linne und Björn Bourdin pitchen bei „Die Höhle der Löwen“
Ein Duschkopf für reine Haut: René Sackel, Benedikt Linne und Björn Bourdin pitchen bei „Die Höhle der Löwen“ ihren „shower+“-Duschkopf. ©  RTL/Bernd-Michael Maurer

Mit dem „shower+“ wird das Duschwasser mit Salz angereichert. „Das Produkt besteht aus zwei Komponenten: dem Applikator ‚Base+‘ und dem dazugehörigen Salzstick ‚Stick+‘. Dieser besteht zu 100 Prozent aus reinem, natürlichem Meersalz“, erklärt Benedikt Linne den Löwen. Erfolgreich waren auch die „Duschbrocken“ eines Stuttgarter Start-ups.

Wir bringen die Kraft des Salzes in die Dusche.

shower+

Das Produkt soll sich laut den Gründenr kinderleicht an jedem Duschkopf anbringen lassen. „So erreichen wir nicht nur Menschen mit Hautkrankheiten, sondern bringen auch Wellness in die Duschen“, erklärt Björn Bourdin. Um ihr Unternehmen fit für den Markt zu machen, benötigt das Gründer-Trio 300.00 Euro und bietet im Gegenzug zehn Prozent Firmenanteile. Löwin und Unternehmerin Judith Williams wäre durch ihre Erfahrung in der Kosmetik- und Beautybranche sicherlich eine passende Investorin für das Start-up.

Auf den Sattel, fertig, los: „Reibeik“ lockt die Investoren bei „Die Höhle der Löwen“ auf die Räder

Fahrradfahren ist nicht nur gut für die Umwelt, es ist auch noch gesund. Die Gründerinnen Iris-Sabine Langstädtler und ihre Tochter Carmen wissen das, denn sie arbeiten im familiengeführten Fahrradgeschäft. Nebenher sind beide leidenschaftliche Reiterinnen. Besonders mit einem Problem kommen die Kunden zu ihnen: unbequeme Fahrradsättel. „Sie kommen rein und klagen über Rückenschmerzen oder dass sie nicht bequem auf ihrem Fahrrad sitzen“, erklärt Iris-Sabine Langstädtler.

Zwar gibt es viele Sattelvariationen auf dem Markt, doch eines störte die Gründerinnen an allen Produkten: Sie sind fest mit dem Fahrrad montiert. „Diese Starrheit lässt keine Bewegung des Rückens zu“, erklärt Iris-Sabine. Langstädtler „Wenn ich auf meinem Pferd sitze, sind die Bewegungen weich und bequem.“

Investor Nils Glagau dreht in der neuen DHDL-Folge eine Runde auf dem „Reibeik“.
Investor Nils Glagau dreht in der neuen DHDL-Folge eine Runde auf dem „Reibeik“. © RTL/Bernd-Michael Maurer

So kam dem Mutter-Tochter-Gespann schließlich die Idee eines beweglichen Fahrradsattels. „Das FREIBEIK-Sattelgelenk gibt Radfahrern eine völlig neue Bewegungsfreiheit“, erklärt Tochter Carmen. „Der Sattel ist rundum beweglich und übersetzt die Bewegungen des Radfahrers ohne Rucken und Stucken. Das Gelenk ist auf jedem Fahrrad nachrüstbar und passt unter jeden Sattel.“ Klar, dass das die Löwen testen müssen. Doch steigt auch jemand ein? Um in Serie zu gehen, benötigen die beiden Gründerinnen ein Investment von 190.000 Euro und bieten dafür 25,1 Prozent Firmenanteile.

Kleidungsproduktion auf Bestellung mit „WOOLLAA“ - Mode-Start-up präsentiert sich in Folge 5 von „Die Höhle der Löwen“ 

Die Gründer Friederike und Florian Pfeffer wollen Kleidung nachhaltiger machen. Denn in der Modeindustrie gibt es ein riesiges Problem. „40 Prozent aller Kleidungsstücke, die weltweit hergestellt werden, werden nicht verkauft oder getragen“, erklärt Florian Pfeffer. Ein Großteil davon landet schließlich auf dem Müll.

Die Investoren Georg Kofler, Judith Williams, Nils Glagau und Ralf Dümmel testen die Schals von „Woollaa“
Die Investoren Georg Kofler, Judith Williams, Nils Glagau und Ralf Dümmel testen die Schals von „Woollaa“. © RTL/Bernd-Michael Maurer

Eine Verschwendung, finden die beiden Unternehmer. Ihre Idee: Eine Online-Strick-Maschine.  „Wir verkaufen erst und produzieren dann“, erklärt der Gründer das Konzept. Die Strickmaschine „WOOLLAA“ strickt nur auf Bestellung, bietet den Kunden sogar individuelle Stücke an. Mithilfe von Design-Modulen können Kunden Schals, Kissen oder Babydecken selbst konfigurieren und individualisieren und erhalten diese innerhalb von sieben Tagen. Mit einem Investment von 180.000 Euro wollen die beiden ihr Angebot weiter ausbauen. Den Löwen bieten sie dafür  20 Prozent ihres Unternehmens.

Folge 5 von „Die Höhle der Löwen“ am 2. Mai: So funktioniert chaanz - die Dating-App für Kurzentschlossene

Das Produkt von Marwin Grundel, Jakob Hubloher und Nino Reiter geht mitten ins Herz. „Wir haben chaanz gegründet, um der Liebe eine Chance zu geben“, erklärt Gründer Jakob Hubloher den Löwen. Die Idee zu ihrem Start-up kam den beiden Singles Jakob und Marwin an einem Abend in der Bar. Eigentlich wollten sie neue Leute kennenlernen. Doch die Versuche waren „desaströs“, wie Marwin Grundel zugibt.

Die Gründer Marwin Grundel, Jakob Hubloher und Nino Reiter stellen in „Die Höhle der Löwen“ ihre Dating-App vor
Dieser Pitch geht ans Herz: Marwin Grundel, Jakob Hubloher und Nino Reiter stellen in „Die Höhle der Löwen“ ihre Dating-App „chaanz“ vor. © RTL/Bernd-Michael Maurer

„Wie cool wäre es gewesen, wenn die richtigen Personen einfach aufgeleuchtet wären“, erinnert sich Jakob Hubloher. „Also die Personen, die gerade Single sind, jemanden kennenlernen möchten und zu uns passen.“ Daraus entstand die Idee zu „chaanz“, einer Dating-App fürs Ausgehen und für spontane Treffen in der Nähe des Suchenden, wie etwa auf Festivals, im Biergarten oder auf Partys. „Ich lade die App herunter, gebe im ersten Schritt meine Interessen ein und kann auswählen, was mir bei der anderen Person wichtig ist“, erklärt Nino Reiter.

Im Real-Life-Match-Modus kann der Single angeben, in welchem Umkreis er gerne daten möchte. „chaanz“ checkt dann alle App-Nutzer in diesem Radius und sucht nach Profilübereinstimmungen. Gibt es eine Übereinstimmung, erhalten beide Nutzer eine zeitgleiche Push-Benachrichtigung und haben für eine Kontaktaufnahme ein Zeitfenster von fünf Minuten. „Das war uns wichtig, denn so muss niemand mehr tagelang auf eine erste Antwort warten“, erklärt Marwin Grundel die kurze Zeit. Mit einem Investment von 125.000 Euro wollen die Gründer ihre App auf den Markt bringen. Ob sich die Löwen mit 30 Prozent der Firmenanteile zufriedengeben, wird sich am Montag (2. Mai) um 20.15 Uhr auf VOX zeigen.

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