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Die Höhle der Löwen: Ein Pferd im TV-Studio, duftende Hardrocker und Tische aus der Zukunft - so wird Folge 9

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Von: Franziska Vystrcil

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In Folge 9 von Staffel 11 von „Die Höhle der Löwen“ stellt Alexandra Knabbe ihren „Stallzauber Zauberstab“ vor.
Tierischer Besuch in Folge 9 von „Die Höhle der Löwen“: Gründerin Alexandra Knabe hat ein Gadget für Reiter entwickelt. © RTL/Bernd-Michael Maurer

Die elfte Staffel von „Die Höhle der Löwen“ ist am Ende angelangt. In der letzten Folge bekommen die Investoren noch einmal prominenten Besuch.

Köln - Im April startete die VOX-Sendung „Die Höhle der Löwen“ (DHDL) in die elfte Staffel. Nun ist diese bereits am Ende angelangt. In Folge neun dürfen sich die Investoren auf einen prominenten Gründer freuen. Hardrock-Star Axel Rudi Pell betritt die Höhle mit seiner E-Gitarre.

Aber auch die anderen Gründer sorgen bei den Löwen für Luftsprünge - im wahrsten Sinne des Wortes. Moritz Lienert und Julian Fuchs haben das innovative Sprungseil „Everjump“ entwickelt. Diese Start-ups kämpfen in der letzten Folge um einen Deal mit den Löwen.

„Die Höhle der Löwen“: Das Staffelfinale wird sportlich - „Everjump“ bringt Löwen ins Schwitzen

In der elften Staffel bewies Investor Nico Rosberg vollen Körpereinsatz. Egal ob auf dem Rad von „uready“ oder als Unterwäschemodel für „Silverton“ - der Ex-Rennfahrer war für jeden Spaß zu haben. So auch in der letzten Folge von „Die Höhle der Löwen“: Beim Pitch von „Everjump“ beweist der Löwe, wie fit er ist. Moritz Lienert und Julian Fuchs haben das innovative Sprungseil entwickelt. Warum ausgerechnet ein Springseil? „Seilspringen macht nicht nur auf dem Schulhof Spaß. Wer schon mal einem Boxer bei seinem Training zugeschaut hat, der weiß, dass es dazu Kraft, Koordination und Ausdauer benötigt“, erklärt Moritz Lienert die Begeisterung für das Sportgerät.

Nico Rosberg testet die Sprungseile von „Everjump“ in Folge 9 von „Die Höhle der Löwen“
„Löwe hüpf“, statt „Häschen, hüpf“: Nico Rosberg testet die Springseile von „Everjumpf“. © RTL/Bernd-Michael Maurer

Was viele nicht wissen: Seilspringen ist eines der effektivsten Workouts überhaupt. „Eine kurze Seilspring-Session ist deutlich intensiver als Fahrradfahren, Schwimmen oder Joggen. Außerdem ist man unabhängig von einem Fitnessstudio, viel Equipment oder der aktuellen Wetterlage“, erklärt Julian Fuchs gegenüber den Investoren. Das Springseil gibt es schon seit hunderten von Jahren. Was ist also an „Everjump“ so besonders? Das Springseil-System ist eine Kombination aus Hardware und Software. Die Gründer haben sechs verschiedene Seile mit unterschiedlichen Gewichten von 65 bis 810 Gramm entwickelt. Je nach Trainingsziel, ob man zum Beispiel Kraft oder Ausdauer verbessern möchte, wählt der Nutzer das Seil aus, das durch ein Clip-System ausgetauscht werden kann. 

Das Training kann durch einen integrierten Sensor in den Handgriffen getrackt werden. Dieser erfasst die Anzahl der Seilumdrehungen, Herzfrequenz oder horizontale und vertikale Bewegungen und überträgt sie in die dazugehörige App. „Everjump“ könnte auch der passende Deal für Sport-Fan Nils Glagau sein. Für 200.000 Euro bieten die beiden Unternehmer zehn Prozent ihrer Firmenanteile an.

Aus Liebe zum Tier: Pferdenärrin präsentiert „Stallzaubers Zauberstab“ bei „Die Höhle der Löwen“

Um Sport dreht sich auch der Pitch von Gründerin Alexandra Knabbe - sie betritt mit einem Pferd die Höhle. Die 53-Jährige ist leidenschaftliche Reiterin. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Ausbilderin von Reitern und Pferden auf dem Gestüt ihrer Familie. Besonders die Pferde liegen ihr bei der Ausbildung am Herzen. Das Tier müsse in Balance kommen, der Reiter sich in die Bewegungen des Pferdes einfühlen. „Denn nur so ist garantiert, dass das Pferd keinen Schaden nimmt und entspannt unter einem gehen kann“, erklärt die Norddeutsche den Investoren. Tierischen Beistand hatte in Staffel elf auch Gründerin Stevi Page. Sie brachte zu ihrem Hundemarmeladen-Pitch Dalmatiner Schnücks in die Sendung.

Gründerin Alexandra Knabbe stellt in Folge 9 von Staffel 11 von „Die Höhle der Löwen“ ihren „Zauberstab Stallzauber“ vor.
Gründerin Alexandra Knabbe demonstriert den Löwen ihren „Zauberstab Stallzauber“ direkt am Pferd selbst. © RTL/Bernd-Michael Maurer

Mithilfe von Zügeln können Reiter mit den Pferden kommunizieren. Doch durch falsche oder zerrende Bewegungen können dem Tier unbedacht Schmerzen zugefügt werden. Daher hat sich Alexandra Knabbe den „Stallzaubers Zauberstab“ ausgedacht. Der Reiter hält den Zauberstab bei aufgenommenen Zügeln zwischen den Händen. Dank des in der Mitte liegenden Herzens wird angezeigt, ob die Zügelführung mittig über dem Pferd stattfindet.

Für Vertriebs- und Marketingmaßnahmen benötigt Alexandra 50.000 Euro und bietet den Löwen dafür 25 Prozent ihrer Firmenanteile. Ob die Löwen da aufspringen?

„Die Höhle der Löwen“: Per Touch auf der Tischplatte das Essen bestellen - Technologie „Lampix“ als Kellner-Ersatz

Bei der Entwicklung des Gründer-Trios Mihai Dumitrescu, Julian Meier und Dr. Siwanand Misara könnte man meinen, es handle sich dabei um Zukunftsmusik. Doch ihr Produkt funktioniert: Die Technologie von „Lampix“ kann jede beliebige Oberfläche in eine smarte, interaktive Oberfläche verwandeln. „Wir machen den Restaurantbesuch unvergesslich“, kündigen die Gründer ihr Produkt an.

Das Gründer-Trio Mihai Dumitrescu, Julian Meier und Dr. Siwanand Misara in Folge 9 der elften Staffel von „Die Höhle der Löwen“.
Das Gründer-Trio Mihai Dumitrescu, Julian Meier und Dr. Siwanand Misara haben die interaktive Oberfläche „Lampix“ entwickelt. © RTL/Bernd-Michael Maurer

Mithilfe einer integrierten Kamera, einem Projektor und einem Computermodul erkennt das im Tisch integrierte Modul, ob sich Gäste an den Tisch setzen. Der Projektor projiziert dann eine virtuelle Speisekarte auf den Tisch. Diese lässt sich per Touch bedienen, Restaurantbesucher können direkt und kontaktlos bestellen. Das System erkennt auch, ob Gläser oder Teller leer sind, und bietet Nachbestellungen an, die wiederum per Touch bestellt werden können.

„Eine Tischoberfläche ist wesentlich leichter zu desinfizieren als eine Speisekarte. Da nichts gedruckt oder gebunden ist, kann das Menü jederzeit angepasst werden. Lampix verhält sich wie ein aufmerksamer Kellner und nimmt sich so viel Zeit, wie der Gast benötigt“, erklärt Unternehmer Julian Meier. Für die Weiterentwicklung von „Lampix“ sowie für Vertriebs- und Marketingaktivitäten benötigt das Gründer-Trio einen Löwen an seiner Seite. Für 250.000 Euro und bieten sie zehn Prozent ihrer Firmenanteile an. Vielleicht ja ein Produkt für Technik-Fan Carsten Maschmeyer? Es könnte ein schöner Abschluss der Staffel für den Investor sein. Denn in Staffel 11 erlebte Carsten Maschmeyer bislang eine Desaster-Deal-Serie.

Star-Auftritt bei „Die Höhle der Löwen“: Axel Rudi Pell präsentiert seine eigene Duftlinie

Der Auftritt von Promi-Gründer Michael Ballack in Folge vier der elften DHDL-Staffel löste bei Investor Ralf Dümmel einen Fan-Moment aus. In der letzten Folge gibt es ebenfalls einen prominenten Gast: Hardrock-Star Axel Rudi Pell betritt samt E-Gitarre die VOX-Höhle. Doch anstatt auf die Ohren gibt Axel Rudi Pells Produkt etwas auf die Nase. Der Hardrocker hat seine eigene Parfüm-Linie „KNIGHTS Fragrances“ im Gepäck. „Ich habe monatelang recherchiert, die verschiedenen Duft-Ingredienzien kennengelernt, in meinem Arbeitszimmer zu Hause die Prototypen entwickelt und so meine eigenen Parfüms komponiert“, erzählt er den Löwen.

Hardrock-Star Axel Rudi Pell in Folge 9 Staffel 11 von „Die Höhle der Löwen.
Hardrock-Star Axel Rudi Pell will die Löwen mit seiner Duftlinie „KNIGHTS Fragrances“ überzeugen. © RTL/Bernd-Michael Maurer

Die Marke sowie die einzelnen Düfte sind an der Fantasy- und Mittelalter-Thematik angelehnt. „Die Themen Knights und die mittelalterliche Mystik ziehen sich wie ein roter Faden durch meine musikalische Karriere - sowohl textlich als auch musikalisch. Perfumes with a Rock‘n‘Roll Attitude - dafür stehe KNIGHTS Fragrances, erklärt der Musiker weiter.

Klingt ganz nach einem Deal für Investorin Judith Williams. Ob sie zuschlägt? Um seine sieben Düfte auf den Markt zu bringen, benötigt Axel Rudi Pell 50.000 Euro und bietet den Investoren 35 Prozent seiner Firmenanteile an.

Start-up präsentiert bei „Die Höhle der Löwen“ eine „Sackkarre für die Hosentasche“ - „ROLLYZBERG“ soll Umzüge erleichtern

Geza Lakatos und Jan Nordhoff sind die kreativen Köpfe hinter „ROLLYZ BERLIN“, das nach der Sendung in „ ROLLYZBERG“ umbenannt wurde. Die Idee zu „ROLLYZBERG“ kam Geza Lakatos, da er als Designer beruflich viel unterwegs ist. Dementsprechend oft musste er in den vergangenen Jahren umziehen. Da er jedoch kein Auto besitzt, musste er vieles mit der Bahn transportieren. Lastenrädern, Rollbretter, Rollwägen oder Sackkarren kamen für ihn als Anschaffung nie infrage. Denn sie nehmen viel Platz weg, den viele Haushalte nicht haben. Seine Idee: „Ich werde die Sackkarre für die Hosentasche entwerfen.“

Geza Lakatos und Jan Nordhoff stellen in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ ihre Erfindung „ROLLYZBERG“ vor.
Gute Idee oder unnötig? Geza Lakatos und Jan Nordhoff stellen in der Sendung „Die Höhle der Löwen“ ihre Transportrollen „ROLLYZBERG“ vor. © RTL/Bernd-Michael Maurer

Gemeinsam mit Jan Nordhoff, Geschäftsführer einer 3D-Druckerei, entwickelte er „ROLLYZBERG“. Das Notfall-Paket- und Möbel-Rollensystem ist mobil und universell einsetzbar. Die Transportrollen lassen sich auf verschiedene Weisen befestigen. Durch wieder ablösbare Klebepads, Spanngurte oder durch Anschrauben. Eine gute Idee oder doch unnütz? Viele Produkte aus „Die Höhle der Löwen“ stellten sich später als Flop heraus.

Noch werden die Transportrollen aufwendig mit einem 3D-Drucker produziert. Mit einem Investment wollen die Gründer auf Massenproduktion umstellen. Dafür benötigen sie 125.000 Euro und bieten den Löwen für 15 Prozent der Firmenanteile. Die letzte Folge der elften DHDL-Staffel gibt es am Montag (30. Mai) um 20.15 Uhr auf VOX zu sehen. Fans dürfen sich bereits auf die nächste Staffel freuen. Die ersten Details zu Staffel 12 von „Die Höhle der Löwen“ wurden bereits enthüllt.

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