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„Die Höhle der Löwen“: Strahlenschutz-Unterhosen und Abführmittel für zu Hause - so verrückt wird Folge 2

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Von: Franziska Vystrcil

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Das Start-up „Silverton“ stellt seine Strahlenschutz-Unterwäsche in Folge 2 von „Die Höhle der Löwen“ vor.
Richard Getz (l.) und Constantin Ricken präsentieren die Strahlungsresistente Boxershort „Silverton“. © RTL/Bernd-Michael Maurer

„Die Höhle der Löwen“ geht in die nächste Runde. In Folge zwei mit dabei: Strahlenschutzunterhosen, neuartige Naturkosmetik und interaktive Hörbücher.

Köln - Jede Woche beweisen fünf Gründer in „Die Höhle der Löwen“ (DHDL), dass man aus einer einfachen Idee geniale Produkte auf die Beine stellen kann. Nachdem zum Staffelstart am 4. April unter anderem Haargummis, ein Bieraufstrich und die jüngsten Gründer aller Zeiten den DHDL-Investoren vorgestellt wurden, gibt es in der zweiten Folge erneut einiges zu sehen.

Besonders die weiblichen Zuschauer kommen dieses Mal auf ihre Kosten: Löwe Nico Rosberg lässt sogar die Hüllen fallen, um zwei Gründern bei ihrem Pitch zu helfen. BW24 verrät, welche Start-ups an den Start gehen.

„Die Höhle der Löwen“: Raumfahrttechnik in Unterhosen - Das hat Folge 2 zu bieten

Für den Sender VOX ist die Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ ein Zuschauermagnet. Bereits die erste Folge von Staffel 11 lockte 2,2 Millionen Menschen vor den Fernseher. In Folge 2 können sich die Fans wieder auf fünf unterhaltsame Pitches freuen. Natürlich dürfen da auch nicht die Investoren Dagmar Wöhrl, Carsten Maschmeyer, Ralf Dümmel, Nico Rosberg, Nils Glagau, Judith Williams und Georg Kofler fehlen.

Diese Gründer stellen sich bei DHDL in Folge 2 vor:

Am meisten Aufmerksamkeit bekam schon vorab das Start-up „Silverton“. Richard Getz und Constantin Ricken wollen mit einer ganz besonderen Unterhose die Löwen von ihrem Unternehmen überzeugen. Die „Silverton“-Boxershort soll den männlichen Intimbereich für schädlichen Strahlen, etwa von Handy, Laptop und Co., schützen. Das Prinzip dahinter stammt von modernster Raumfahrttechnik: Die Unterwäsche ist auf der Innenseite mit einem Stoff ausgekleidet, in dem positiv geladene Silberfäden verarbeitet sind. Das dadurch erzeugte leitfähige Feld soll elektromagnetischen Strahlung abhalten, heißt es auf der Unternehmenswebseite. Durch einen hohen Silberanteil soll die Unterwäsche zudem besonders hygienisch und antibakteriell sein.

Ob das funktioniert und auch noch bequem ist? Löwe Nico Rosberg will das Produkt selbst testen. Und stellt sich prompt in der „Silverton“-Unterwäsche auf die Gründer-Bühne. Ob des letzten Endes die anderen Löwen vom Produkt überzeugt, erfahren die Zuschauer erst im Laufe der Sendung. Die Gründer sind sich jedenfalls ihrer Sache sicher und möchten 120.000 Euro für 15 Prozent der Unternehmensanteile.

„Die Höhle der Löwen“: Neuartige Hörbücher bei „audory“ - Nutzer entscheidet selbst, wie die Geschichte weitergeht

Die Gründer von „audory“ haben im Gegensatz zu „Silverton“ so gar nichts mit Unterwäsche zu tun. Stattdessen ist „audory“ eine App für Hörbücher für Erwachsene, bei denen die Zuhörer über den Verlauf der Geschichte mitentscheiden können.

Der Erfinder von „audory“, Max Rose, will die Löwen in der Gründer-Sendung für sich gewinnen. In der „audory“-App gibt es eine Auswahl an verschiedenen Genres. Von Krimis, Fantasy-Romanen bis hin zu Dramen ist alles vertreten. Das Besondere an den Hörbüchern: Bereits nach wenigen Minuten kann der Zuhörer entscheiden, wie es weitergehen soll. Auch wenn der Nutzer das Hörbuch zu Ende gehört hat, kann er nochmals von vorne beginnen und dieses Mal einen anderen Handlungsstrang wählen.

Ebenfalls neu ist auch, dass die Autoren die Software des Gründers kostenfrei erhalten und somit ihre Bücher selbst einsprechen und hochladen, oder dies einen Sprecher übernehmen lassen können. Die Software hat Max Rose zwar schon fertig, doch im Bereich Marketing und Vertrieb benötigt er eine helfende Hand. Für 120.000 Euro bietet der Gründer den Löwen 15 Prozent der Anteile.

toolbot bei „Die Höhle der Löwen“ - Elektrowerkzeuge zum Leihen

Hinter dem innovativen Leihsystem „toolbot“ stecken gleich vier Gründer: Jan Gerlach, Dr. Christian Lehmann, Mario Drelas und Krispin Schulz haben gemeinsam eine Verleihstation für Elektrowerkzeug entwickelt, bei der Kunden das benötigte Werkzeug online buchen und anschließend in einer Verleihstation abholen können.

Der gesamte Prozess läuft automatisiert ab. So erkennt ein spezieller Kofferdeckel etwa, ob bei Rückgabe an der toolbot-Station alle Teile enthalten sind, in dem er den Kofferinhalt scannt. Das Werkzeug kann sowohl zu Stunden-, als auch zu Tagestarifen geliehen werden. Die Gründer wollen 500.000 Euro für 10 Prozent der Firmenanteile.

Für gesundes Abführen: „laxplum“ soll schonend für den Darm sein

Dass gewisse Obstsorten bei übermäßigem Verzehr abführend wirken können, wissen viele. Dass manche diese Wirkung absichtlich für sich nutzen, kommt wohl eher selten vor. Nichtsdestotrotz haben die Gründer Kerstin Hansen und ihr Sohn Louis Lowe daraus ein Geschäft gemacht: Ihr Produkt „laxplum“ besteht aus fermentierten grünen Pflaumen aus Asien. Die Früchte wirken abführend und können daher dafür eingesetzt werden, den Darm gezielt zu entleeren. Auf die Idee hierzu kamen Mutter und Sohn durch ein Hobby. Die beiden sind Fastenwanderer. Um sich darauf vorzubereiten, müssen sie hin und wieder den Darm entleeren. Doch meist sind die Methoden hierfür sehr unangenehm.

In ihren Recherchen ist das Gründer-Gespann schließlich auf die grüne asiatische Pflaume gestoßen. Diese soll auf natürliche Weise abführend wirken und hat durch bestimmte Enzyme, die bei der Fermentierung entstehen, eine positive Auswirkung auf die Darmflora.

In ihrem Hamburger Laden vertreiben die „laxplum“-Gründer ihr Produkt bereits. Die Löwen sollen dabei helfen, das Geschäft größer zu machen. Dafür benötigen Kerstin Hansen und Louis Lowe 75.000 Euro und bieten im Gegenzug 10 Prozent der Unternehmensanteile.  

„Shea Yeah“: die natürliche Wirkung von unraffinierter Sheabutter

Bei diesem Produkt wird sicherlich Beauty-Expertin Judith Williams hellhörig werden: Die Naturkosmetik von „Shea Yeah“ stammt von einem der vielen internationalen Start-ups, die in „Die Höhle der Löwen“ in Staffel 11 ihre Ideen vorstellen. Die Idee zu „Shea Yeah“ kam der Schweizer Gründerin Sandra Fischer im Ghana-Urlaub. Sie holte sich dort einen schlimmen Sonnenbrand. Die Frauen im Ort rieben sie daher mit unraffinierter Sheabutter ein. Die Wirkung überzeugte die Schweizerin. Sie nahm etwas davon mit nach Hause, experimentierte mit der Wirkung des Produkts.

Inzwischen hat Sandra Fischer verschiedene Produkte entwickelt. Neben Bodybutter bietet sie auch Peelings und Balsame aus der unraffinierten Sheabutter an. Die Naturkosmetik kommt dabei ganz ohne Konservierungsstoffe, Emulgatoren und Wasser aus.

Um ihr Produkt auch außerhalb der Schweiz bekannt zu machen und vertreiben zu können, benötigt Sandra Fischer die Hilfe der Löwen. Die bietet den Investoren 15 Prozent der Firmenanteile für ein Investment von 110.000 Euro. Ob Judith Williams da anbeißt oder sich doch ein andere Investor den Deal schnappt? Das wird sich am 11. April um 20.15 Uhr zeigen.

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